Fridays for Future lässt die Jugend Politik und Eliten hinterfragen

Die Klima-Bewegung: Fehlgeleitet, aber ein Schritt in die richtige Richtung

Die Klima-Bewegung: Fehlgeleitet, aber ein Schritt in die richtige Richtung
Foto: Pixabay.com, Komposition: Info-DIREKT

Wir müssen Greta und der Klima-Bewegung dankbar sein. Und das meine ich ohne ein Aber. Denn mit dem Engagement für ihre eigene Zukunft, besonders für das Klima, hat die Jugend ein biologisch-kulturelles Programm aktiviert: Die Sorge um die eigene Existenz tritt in ihre Gedanken und füllt die Inhaltsleere einer hedonistischen Brot-und-Spiele-Spaßgesellschaft auf. Ein höheres Bewusstsein meldet sich zu Wort, das erkennen lässt, dass die Welt und ihre Ressourcen uns allen gehören. 

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Dieser Gastkommentar von Stefan Magnet ist im Printmagazin Nr. 28/29 „Natur und Heimatschutz statt Klimahysterie“ erschienen, das Sie jetzt kostenlos zu jedem Abo erhalten.

Dass wir misstrauisch sein müssen, wenn alle sogenannten Leitmedien uns mit der Klimahysterie infizieren wollen und gerade die hohe Politik vom „Klima“ faselt, versteht sich von selbst. Der bekannte Analyst und Börsenexperte Dirk Müller warnt in einem Video, dass den „globalen Eliten“ das Klima deshalb ein willkommenes Thema sei, da dies geeignet sei, uns einer globalen One-World-Regierung näherzubringen. Müller: „Unterschiedliche Gemeinschaften, die zusammen gefügt werden, haben ein gemeinsames Thema, einen gemeinsamen Feind, eine gemeinsame Story.“ Mit dem Klima-Thema hätte „die Menschen-Gesellschaft“ endlich ein gemeinsames Thema. In den Händen der globalen Finanzeliten ist dies allerdings nicht zu begrüßen. Erkennt man die Zeichen der Zeit, ist klar: Wir sollen offenbar auf Großes vorbereitet werden. Etwa, dass die Forderung aufgestellt wird, einen „Klima-Krieg“ zu beginnen, als letzte Konsequenz gegen jene Schurkenstaaten, die sich nicht dem neuen Diktat beugen.

Bislang war es für die Jugend typisch, dass die Beschäftigung mit der Zukunft uncool sei: Partys und Smartphones statt Gedanken um die Zukunft des eigenen Volkes. Und aus dieser Perspektive betrachtet, dürfen wir prinzipiell zunächst einmal alles freudig begrüßen, was die Jungen aus ihrer Lethargie und Gleichgültigkeit reißt.

Verantwortung übernehmen: Von alleine wird nicht alles gut

Und die Greta-Bewegung hat noch etwas gelernt, was für die Zukunft entscheidend sein wird: Dass nämlich „die da oben“, die hohen Politiker und die allwissenden Medien, nicht so gut und toll sind, wie ihnen das immer eingeredet wurde. Dass eben „die da oben“, die EU-Kommissare und Konzern-Bosse, ihnen keine heile Welt übergeben werden, wie sie das noch in ihrer Kindheit geglaubt haben. Das, was ihre Eltern ihnen erzählt haben, ist in diesem Leben einfach nicht wahr: Am Ende wird nicht alles gut – zumindest nicht, wenn man einfach nur zusieht.

Die Klima-Demonstranten schlendern durch die Straßen europäischer Städte und verinnerlichen dabei allwöchentlich eines: Es war ein Fehler, diesen Politikern die ganze, wirklich die ganze Verantwortung zu überlassen, denn wenn sie noch weiter wegsehen, könnte es bald ein Problem geben. Fakt ist, die jungen Demonstranten misstrauen den Eliten und werden den Politikern in Brüssel und Straßburg nicht mehr abkaufen, dass diese sich für ihre Zukunft einsetzen. 

Vertrauen in die Politik verloren

Diese abgehobene, moralisch verkommene und vielfach offen korrupte Sorte Politiker mag sich um vieles Gedanken machen: Um die Zukunft und das für die jungen Menschen so präsente Thema „Klima“ dürfte es nicht vorrangig gehen. Das Vertrauen in die Politik geht schmerzhaft verloren – schmerzhaft deshalb, da am Ende dieses Lernprozesses eine Entscheidung ansteht: Was tun, wenn die da oben komplett versagen? Richtig: Selbst engagieren und selbst aktiv werden. Diese Entscheidung bedeutet Schmerz und verzehrt ein Maximum an persönlicher, körperlicher Energie. Raus aus der Wohlstandsblase und raus aus der Komfortzone – raus auf die Straße!

Diese Jugend wird im Laufe der nächsten Jahre noch so manches in Frage stellen, denn wer beginnt zu hinterfragen, hinterfragt meist nicht nur ein einzelnes Thema. Viel Spaß den Journalisten, die diese Jungen so oft angelogen haben, viel Spaß den Lehrern, besonders den Geschichtslehrern, viel Spaß den roten und grünen Politikern. Freuen wir uns also über das Engagement der Jugend, dass sie sich endlich um ihre eigene Zukunft Sorgen macht, denn dafür gibt es allen Grund. Wer in jungen Jahren politisiert wird und die Ohnmacht gegenüber erdrückenden Missständen kennenlernt, der wird zeit seines Lebens ein kritischer Geist bleiben – und solche brauchen wir in Zukunft wirklich dringend.

Umweltschutz ist Heimatschutz

Wahrer Naturschutz kann nämlich nur von Menschen kommen, die zum kritischen Selbstdenken fähig sind und somit das Leben auf dieser Erde in einer Natur-Ganzheit begreifen, die also nicht nur die Pflanzen- und Tierarten in ihrer Vielfalt erhalten wollen, sondern auch die Völker und Kulturen. Der Mensch ist mit dem Boden und der Umwelt verwoben, immer, egal wo er wandelt. Daher gehören Umweltschutz und der Schutz von Kulturen und Völkern untrennbar zusammen. 

Europa war stets der Kontinent jener Menschen, die Achtung vor der Natur hatten. Bereits in der tausende Jahre alten germanischen Schöpfungssage werden die ersten Menschen nicht aus einem leblosen Stoff geformt, sondern sie entstehen aus den Bäumen Esche und Ulme. Den größten Teil der Menschheitsgeschichte haben wir in direktem und unmittelbaren Kontakt zur Natur gelebt. Wir sammelten und jagten, was die Pflanzen- und Artenvielfalt uns schenkte, nahmen gläubig von der Natur und folgten dem Rhythmus der Jahreszeiten. Kälte und Wärme, Regen, Sonne und Wind bestimmten auch, als wir sesshaft wurden, unsere Leben: Saat und Ernte folgten dem Lauf, den uns die Natur vorgab. 

Zurück zur Natur – zurück zur Heimatliebe

Bei unseren Vorfahren hatte die Natur eine Seele. Götter waren in allen Dingen. Dementsprechend war ein sorgsamer, nachhaltiger und ehrfurchtsvoller Umgang mit der Natur und ihren Wesen selbstverständlich. Heute findet das Leben jenseits natürlicher Bezüge, beispielsweise zu Wetter und Jahreszeiten, statt und oft genug auch ohne Bezug zum eigenen Körper. Die Natur zu erleben, in einem Wald, in einer Wiese, auf einem Berggipfel, das berührt unsere Seele und weckt eine lang verschüttete Erinnerung in uns: an die Zeit, als wir noch durch die Wälder streiften und staunten. Eine Zeit, in der uns bewusst war, dass wir nicht abseits stehen, sondern ganz und gar Teil der Erde sind und zu dieser Welt gehören.

Tausendfach wird in Volksliedern die wunderbare Natur der Heimat besungen, denn zur Schönheit des Vaterlands gehören für uns nicht nur die schönen Kunstwerke, Kulturbauten und Städte, sondern auch die Menschen, die unsere Heimat seit Generationen gestalten. Auf dieser Lebenshaltung begründend, wird eine neue Alternative zu dem auf Ausbeutung basierenden Globalismus entstehen. Eine Alternative allerdings, die von starken und kräftigen Wurzeln genährt wird, weil ihre Quellen von weit her kommen. Wenn dieses Wissen von Jahrtausenden auf den berechtigten Zorn und die Enttäuschung der heutigen Jugend trifft, könnte sie jugendliche Energie mit alt-neuer Erkenntnis verknüpfen und den Grundstein für eine sich selbst heilende Welt von morgen legen. 

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