Wie konservative Umweltgruppen zur linken Verbotspartei wurden

Die Grünen: Von Konrad Lorenz zu Kogler und Habeck

Die Grünen: Von Konrad Lorenz zu Kogler und Habeck
Bild Kogler: Info-DIREKT; Bild Habeck: © Raimond Spekking via wikimedia.org (CC BY-SA 4.0). Komposition: Info-DIREKT

Die Grünen haben sich im Laufe der Jahrzehnte gewandelt. Gingen sie ursprünglich noch aus konservativ eingestellten Umweltgruppen hervor, vollführte die Partei schon bald einen jähen Richtungswechsel nach links. 

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Wer erinnert sich heutzutage noch an die Ursprünge der grünen Bewegung? In Österreich gab es mit den Vereinten Grünen Österreichs (VGÖ) zu Beginn der 1980-er Jahre eine echte ökologische Kraft, die aus mehreren Bürgerinitiativen und der Anti-Atombewegung hervorging und sich u.a. auf den Nobelpreisträger Konrad Lorenz und dessen wissenschaftliche Erkenntnisse bezog. Doch die innere Zerstrittenheit über die ideologische Ausrichtung der an sich bürgerlich-konservativen Partei und Querelen um Spitzenkandidaten und Mitstreiter führten letztlich zum Niedergang dieser ökologischen Bewegung. 

Richtungswechsel nach links

In Deutschland erging es den Gründern der ökologischen Bewegung ähnlich. Konservative Kräfte wie der CDU-Politiker Herbert Gruhl riefen Umweltgruppen wie den Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) bzw. die Grüne Aktion Zukunft (GAZ) ins Leben, die bei der Gründung der Grünen 1980 Pate standen. Doch schon zwei Jahre später distanzierte sich die GAZ von den Grünen, die einen Linksruck erfuhren, und schuf mit der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) eine bürgerlich-konservative Kraft. Diese existiert nach wie vor, hat einen Sitz im EU-Parlament, gehört dort aber der Grünen Fraktion an.

In den 1980-er Jahren enterten diverse kommunistische Splittergruppen die Grünen und brachten diese auf Linkskurs. Man denke nur an Politiker wie Jürgen Trittin, der u. a. beim Kommunistischen Bund (KB) aktiv war, oder Joschka Fischer, der als linksextremer Polizistenprügler in der Frankfurter Sponti-Szene sein Unwesen trieb. 

Multi-Kulti und Realitätsferne

Unter dem Deckmantel der Ökologie entwickelten sie die Grünen zu einer strammen Linkspartei, die sich nicht dem Volk, sondern einer (multikulturellen) Gesellschaft verpflichtet fühlt. Ungeachtet dieser Vita stiegen diese Typen Jahrzehnte später in höchste Ministerämter auf.

Während heute mit Werner Kogler in Österreich ein eher launiger, bierseliger Geselle an der Spitze der Grünen steht, dem die abstoßende Verbissenheit seiner spaßfreien Kollegen von der bundesdeutschen Schwesterpartei fehlt, dominieren bei Letzteren Köpfe wie Katrin Göring-Eckhardt oder Robert Habeck, deren realitätsfernes Geschwätz als Vorbote eines heraufziehenden Öko-Faschismus beängstigend wirkt.

Zerstörung der eigenen Industrie

Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet der Vorsitzende der liberalen FDP, Christian Lindner, ein unverdächtiger Zeitgenosse mit dem Gespür eines Realpolitikers, in einem Interview mit der FAZ die wahnwitzige Klimahysterie der Grünen und deren absurde Pläne wie folgt geißelte: 

„Wir werden den Planeten nicht retten, indem wir einen Morgenthau-Plan für Deutschland umsetzen und die Deutschen zu veganen Radfahrern machen.“ 

Er sprach damit die beabsichtigte Deindustrialisierung der BRD durch Zerstörung von deren Auto- und Schwerindustrie aufgrund angeblich klimafreundlicher Maßnahmen an. Und nicht umsonst gilt im Volksmund die Partei der Grünen als Verbotspartei, die selbstherrlich entscheidet, was gut und was schlecht für die Umwelt ist und demnach untersagt werden muss. 

Hass auf das eigene Volk

Dazu kommt eine weitere selbstzerstörerische Komponente, nämlich der aus einem Hass auf das eigene Volk resultierende Wahn, durch Masseneinwanderung Fremder aus fernen Kulturkreisen aus Deutschland einen – letztlich unregierbaren – Multikulti-Staat zu machen. Erschreckend ist dabei, dass dieser Propaganda – Stichwort „Fridays for Future“ – immer mehr Menschen anheimfallen und deren Kritiker unter Generalverdacht geraten. 

 

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