AfD warnte früh vor Corona-Krise und wurde angefeindet

Schon vor Wochen wies AfD Fraktionsvorsitzende Alice Weidel auf vergangene Versäumnisse und dringenden Handlungsbedarf hin.
Bildquelle: AfD-Fraktion Bundestag, Hintergrund: Pixabay; Komposition: Info-DIREKT

Verschiedene Abgeordnete der AfD warnten schon sehr früh vor der Corona Krise. Man nahm sie nicht ernst und führte stattdessen die intolerante Politik der Ausgrenzung fort. In einem Video vom 4. März listete Fraktionsvorsitzende Alice Weidel  vergangene Versäumnisse auf und forderte endlich konkrete Maßnahmen. Es sollten nochmals fast zwei weitere Wochen vergehen, bis die Regierung handelte. 

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Bereits am Mittwoch, dem 4. März, kritisierte Alice Weidl die Untätigkeit der deutschen Bundesregierung. Sie nannte diese „konkretes politisches Versagen“ und „fahrlässiges Spiel mit dem Leben und der Gesundheit“ der deutschen Bürger. Weidel führte dem Bundestag in ihrer Rede vor Augen, dass Gesundheitsminister Spahn die Gefahren von Corona lange Zeit leugnete und herunterspielte. Bis Ende Februar wären keine Handlungen gesetzt worden, obwohl die Gefahr durch internationale Entwicklungen und Berichte klar zu sehen war. Statt endlich mit Präventionsmaßnahmen zu beginnen, habe man sich hinter Einschätzungen versteckt, dass „Wasser und Seife“ dazu ausreichend wären, um die Krise zu bewältigen.

Sehr konkret benannte Weidel schon damals, welche Sofortmaßnahmen notwendig wären:

  • vorhandene Behandlungskapazitäten erfassen und erweitern
  • flächendeckende Tests für Risikopersonen
  • getrennte Test-Infrastruktur
  • fehlende Schutzausrüstung bereitstellen
  • Kontrollen an den Flughäfen
  • Einreisekontrollen an den Grenzen

Tatsächlich wurde nach der präzisen Rede von Weidel immer noch nicht auf die Pandemie reagiert. Erst nach der vorhersehbaren exponentiellen Ausbreitung des Virus begannen die Maßnahmen in der Bundesrepublik. Es vergingen also nochmals fast zwei Wochen mit zögerlichem Zuwarten.

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