Antifa ruft Corona-Kranke dazu auf, Polizisten anzuspucken

Linksextreme Antifa ruft dazu auf, Polizisten durch Anspucken mit Corona zu infizieren.
Bildschirmfoto von Antifa-Seite. Bildhintergrund und Bildkomposition: Info-DIREKT

Während der deutsche Verfassungsschutz gezielt die Corona-Berichterstattung überwachen will und in diesem Zusammenhang hauptsächlich alternative Medien erwähnt werden, genießt die Antifa weiterhin Narrenfreiheit. 

Eine anonyme Antifa-Seite aus München ruft dazu auf, Polizisten gezielt mit Corona anzustecken. Laut der Antifa-Seite hätten in den vergangenen Tagen bereits Menschen, die von der Polizei aufgehalten wurden „das einzig Sinnvolle“ getan:

„Sie husteten die Bull*innen an, in der Hoffnung, so zumindest einige der Staatsbüttel dienstunfähig zu machen. Richtig so!“

Darüber hinaus wünschte man den Beamten wohl indirekt den Tod:

„Allen infizierten Bull*innen wünschen wir an dieser Stelle einen besonders schweren Verlauf der Krankheit.“

Polizeigewerkschaft nimmt Aufruf ernst

Auf schriftliche Nachfrage von Info-DIREKT bei der deutschen Polizeigewerkschaft haben wir erfahren, dass man dort solche Aufrufe „grundsätzlich ernst“ nehme. Seit Wochen gebe es „Einsatzsituationen, in denen zumeist Straftäter behaupten, dass sie Corona hätten“. So wie es auch „Spuckattacken von Menschen gibt, die behaupten, HIV-positiv zu sein“, so eine Vorstandsassistentin der Deutschen Polizeigewerkschaft der Landessektion Berlin.

Aufruf auch Berliner Polizei bekannt

Der Aufruf, Polizisten mit Corona anzustecken, liegt nicht nur Info-DIREKT vor, sondern ist auch der Polizei in Berlin bekannt. Obwohl sich die Antifa-Seite selbst als „anarchistisch“ bezeichnet, will die Polizei dort hinsichtlich einer „möglichen Motivation“ der Täter keine Aussagen treffen. Stattdessen verweist sie darauf, dass die Ermittlungen in diesem Fall vom Landeskriminalamt Hannover geführt werden.

Das Büro des Berliner Polizeipräsidenten bestätigt Info-DIREKT auf schriftliche Anfrage, dass es immer wieder vorkomme, dass Polizisten angespuckt werden bzw. sie damit rechnen müssen, angespuckt zu werden. In wenigen Fällen komme es auch vor, dass Personen den Polizisten gegenüber behaupten,

„an Corona erkrankt zu sein und dann z.B. ‚provokant‘ husten.“

Auch zu Plünderungen aufgerufen

Die Junge Freiheit thematisierte bereits vor zwei Wochen, dass Linksextremisten im Internet zu Plünderungen aufrufen. Demnach hätte eine Gruppe namens „Revolutionäre Antikörper“ zu „Flashmobs, Aufständen und Plünderungen“ aufgefordert.

Versuchter Anschlag auf ICE-Strecke

Ob ein versuchter Anschlag auf einen ICE von Köln nach Frankfurt damit zusammenhängt, ist noch unklar. Ein 51-jähriger Verdächtiger wurde verhaftet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord vor. Der Mann, der den Anschlag nach Angaben der Ermittlungsbehörden „heimtückisch geplant“ hatte, schweigt eisern zu den Vorwürfen. Sachverständige hatten am 20. März tatsächlich Schäden am Gleiskörper festgestellt. Diese konnten aber behoben werden, ohne dass Schaden an Zügen entstand oder gar Menschenleben gefährdet wurden.

Linksextremer Polizisten-Pranger

Die Gewerkschaft der Polizei forderte jüngst eine Gesetzesverschärfung, um Polizeibeamte zu schützen. Es brauche einen Straftatbestand für Fälle, wo Polizisten durch Linksextreme mittels Fotos „an den Pranger gestellt“ würden. Die Junge Freiheit berichtete heute, dass radikale Extremisten mittels eines solchen „Prangers“ Daten wie den Wohnort der Beamten sammeln wollen. Die Kriminellen verlautbarten, mit dieser Aktion „Polizisten aus der Anonymität“ holen zu wollen.

Anmerkung der Redaktion: Wir verlinken nicht auf Seiten, die zu Gewalt aufrufen, da wir die Projekte dieser Extremisten nicht auch noch „bewerben“ wollen. 

Abowerbung, Ausgabe 32