Druck auf Bundesregierung wächst

Anerkannter Virologe kritisiert Corona-Maßnahmen bei Lanz

Der bekannte deutsche Virologe Hendrik Streeck kritisiert die Corona-Maßnahmen der Regierung.
Bild: ZDFheute, YouTube; Notebook: Freepik; Komposition: Info-DIREKT

Wie schon der österreichische Experte Martin Haditsch erklärte der bekannte deutsche Virologe Hendrik Streeck, dass die Corona-Maßnahmen auf unvollständigen Daten beruhen. Ausgerechnet im deutschen Mainstream bei Markus Lanz widersprach Streeck somit der offiziellen Meinung der deutschen Bundesregierung. Es bestünde beispielsweise keine Gefahr, sich beim Einkaufen mit Corona zu infizieren. (Video am Ende des Beitrags)

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Hendrik Streeck ist Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Universität Bonn. Dort erforscht er mit seinem Team seit Ausbruch der Pandemie das Corona-Virus. Der anerkannte Fachmann stimmte der Linie der Bundesregierung nicht in allen Punkten zu. Vor allem kritisierte er fehlende Daten und Fakten. Es wäre nie ausreichend überprüft worden, ob die angeordneten Maßnahmen auch in gewünschter Weise wirken können. Darüber hinaus vermisst Streeck auch Kriterien für eine Exit-Strategie.

Keine aktiven Viren auf Oberflächen festgestellt

Interessant sind vor allem die Erkenntnisse zur „Überlebensfähigkeit“ des Virus auf verschiedenen Oberflächen. Das Team des Virologen forschte besonders intensiv im schwer von Corona betroffenen Landkreis Heinsberg. Streeck gab an, sie hätten weder auf Handys noch auf Türklinken oder Waschbecken aktive SARS-Cov-2 Viren nachweisen können. Daraus leitete er ab, dass es keine Gefahr gäbe, sich beim Einkaufen anzustecken oder jemanden zu infizieren. Tatsächliche Gefahren sah er eher bei großen Menschenansammlungen mit viel Kontakt. Auch die Verpflichtung, flächendeckend einen Mundschutz zu tragen, sieht Streeck kritisch. Schutzausrüstung solle besser jenen zur Verfügung gestellt werden, welche sie dringend benötigen.

Wie groß ist die Dunkelziffer?

Aktuell beschäftigte sich Streeck mit der von vielen gestellten Frage, wie groß die Dunkelziffer von Infizierten ist. Also Menschen, die das Virus in sich tragen oder trugen, aber wegen milder oder keiner Symptome in keiner Statistik aufscheinen. Er zeigte sich verwundert darüber, dass das Robert-Koch-Institut noch keine solche Studie durchgeführt oder geplant habe.

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