Aufregung: Krebskranker Vater als Corona-Toter gezählt

Ein Linzer kommentierte wütend auf Facebook, dass sein Vater an Krebs starb und sich erst im Krankenhaus mit Corona infizierte.
Bild: Zeitungsausschnitt aus Kronen Zeitung, Hintergrund: Pixabay

Seit Montag hat ein Beitrag auf Facebook große Aufmerksamkeit erlangt. Ein Linzer namens Max H. prangert an, dass sein Vater an Krebs und nicht an Corona verstarb und deshalb in der Statistik nichts zu suchen hätte. Angesteckt hätte sich der im sterben liegende Mann erst im Krankenhaus. In der Zeitung hätte man nicht einmal sein Alter richtig geschrieben.

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Max Hs Vater verstarb vor Kurzem im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern. An Krebs, wie sein Sohn auf Facebook ausführte. Dort machte er seinem Ärger Luft. Seiner Meinung nach gibt es keine 56 Corona-Toten in Oberösterreich, denn seinen Vater hätte man nicht dazuzählen dürfen. Er habe sich – wenn überhaupt – dann erst im Krankenhaus mit dem Erreger angesteckt.

Laut Arzt an Krebs gestorben

In einem Kommentar ergänzte Herr H., dass er die Sachlage am Todestag mit dem behandelnden Arzt besprochen hätte: „Im Abschlussgespräch mit dem behandelnden Arzt, versicherte mir dieser, dass das Ableben meines Vaters NICHTS mit COV zu tun hat, sondern mit der Tumorerkrankung. Er wurde auch mehrmals noch getestet. Einmal positiv, dann negativ…usw. Um auch hier aufzuzeigen wie schwammig dieser Test ist.“

Botschaft soll verbreitet werden

In einem weiteren Posting erklärt Max H nicht mit Medien über den Sachverhalt sprechen zu wollen – aber er fordert zum Teilen und Verbreiten seiner Botschaft auf. Bislang wurde sie von weit über 6.400 Menschen geteilt und damit wahrscheinlich von gut 100.000 Menschen gesehen. Inzwischen gab er aber doch ein Interview – der Kronenzeitung. Die scharfe Kritik an dem ursprünglichen Artikel blieb darin unerwähnt.

Zählweise des Ministeriums

Auf der Homepage des Gesundheitsministeriums wird die Zählweise erklärt: „Jede verstorbene Person, die zuvor COVID-positiv getestet wurde, wird in der Statistik als „COVID-Tote/r“ geführt, unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder „mit dem Virus“ (an einer potentiell anderen Todesursache) verstorben ist.“ In vielen Ländern gibt es Kritik an der zumeist auch noch uneinheitlichen Zählweise der Corona-Toten.

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