Feuer am Dach: Jetzt heizt Kulturszene den Grünen ein

Feuer am Dach: Jetzt heizt Kulturszene den Grünen ein
Bildschirmfotos von Instagram (Falter) und youtube; Bild Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und Bildkomposition: Info-DIREKT

Dass die Grünen in der Regierung von der ÖVP über den Tisch gezogen und nach rechts gerückt wurden, war bereits vor der Corona-Krise klar, wie in unserer aktuellen Printausgabe zu lesen ist. Jetzt spitzt sich die Lage jedoch zu. (Mehrere Videos im Beitrag)

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Ein Kommentar von Michael Scharfmüller

Vor der Corona-Krise mussten die Grünen schon zahlreiche Vorgaben der Volkspartei schlucken und Werte, die sie jahrzehntelang vor sich hergetragen haben mit ihren eigenen Füßen treten. Die grüne Wählerschaft inkl. der etablierten Journalisten sahen über all das meist sehr wohlwollend hinweg.

Die Grünen als Dolm der Woche

Nur leise regte sich erster Widerstand, weil die Grünen nichts gegen die Schließung der Bundesgärten unternahmen, nur eine „windelweiche Stellungnahme“ gegen Viktor Orban abgaben und gemeinsam mit der ÖVP die verhassten Boulevard-Medien mit Millionen überschütteten. Immerhin verlieh die Wiener Stadtzeitung „Falter“ aufgrund dieser katastrophalen Politik der grünen „Klubchefin Sigi Maurer und ihren zwölf grünen Aposteln“ den Dolm der Woche – eine „Auszeichnung“ die die „Falter“-Redaktion meist nur konservativen Politikern verleiht. (Der vermutlich einzige Grüne, der auch bereits einmal „Dolm der Woche“ war, ist der meist völlig überfordert wirkende Vizekanzler Werner Kogler.)

Grüner Geduldsfaden reißt

Nach all diesen und noch mehr Fehlern haben die Grünen ihre eigenen Wähler nun endlich vor den Kopf gestoßen. Diese können nämlich nicht verstehen, weshalb alle Konsumtempel wieder öffnen dürfen, Theater und andere Belustigungen (wie bspw. Autokinos) weiterhin geschlossen bleiben müssen, oder völlig übertriebene Auflagen erfüllen müssen, um zumindest für ein paar Besucher öffnen zu dürfen. Ideologisch scheinen die Grünen und ihre Wähler flexibel zu sein, in Sachen eigene Geldbörse dürfte sich aber auch bei den ach so toleranten „Kulturschaffenden“ der Spaß aufhören.

Lukas Resetarits macht seinem Ärger Luft

Das Schweigen der Kunstszene dürfte nun vorbei sein. Der in Österreich sehr bekannte Kabarettist Lukas Resetarits ließ in einem Video seinem Ärger nun freien Lauf:

„Geigen wir die ganze grüne Kulturpolitik heim. Unter die vier Prozent, wo sie hingehören!“

Im Video macht er zudem Werbung für die Protestplattform: „OHNE UNS“

Im Interview mit Armin Wolf in der „ZIB2“ legte Resetarits dann sogar noch nach. Er möchte die Grünen zwar als Oppositionspartei im Parlament sehen, aber um jeden Preis zu regieren und das dann nicht zu können und sich erdrücken zu lassen, findet der Kabarettist „nicht so lustig“. Der Zorn auf die Grünen in der Kulturszene sei, so Resetarits, so groß, weil sich dort die meisten Sympathisanten der Grünen befänden. Wie Resetarits die Frage beantwortet, ob die für Kultur zuständige grüne Staatssekretärin Ulrike Lunacek zurücktreten sollte, sehen Sie in diesem Video:

Nicht verstanden wie Politik funktioniert

Im Video betont Resetarits mehrmals, dass sich die Kulturszene brav an alle Vorgaben der Regierung gehalten habe und es sich deshalb verdient habe, wieder aufsperren zu dürfen. Damit zeigt er, dass er nicht verstanden hat, wie Politik funktioniert. Brave Bürger werden nämlich niemals belohnt, sondern mit noch mehr absurden Gesetzen bestraft, wie Michael Scharfmüller in diesem ein-minütigen Video erklärt:

„Inkompetenteste Staatssekretärin aller Zeiten“

Mit der Video-Botschaft von Resetarits dürfte sich der Druck auf die Grünen nun steigern. Bereits vor Wochen wurde die grüne Staatssekretärin Ulrike Lunacek nämlich auch bei „Willkommen Österreich“ als „Inkompetenteste Staatssekretärin aller Zeiten“ durch den Kakao gezogen. Hier das Video davon:

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