„Rechtsextremismus-Expertin“ Strobl nennt der Antifa Angriffsziele!

Nennt "Rechtsextremismus-Expertin" Natascha Strobl der Antifa Angriffsziele in Wien?
Bildschirmfoto der Zerstörung des Denkmals in Bristol: YouTube; Bildschirmfoto Twitter; Bild Lueger Denkmal in Wien: Von Erich Schmid - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link; Bildkomposition: Info-DIREKT

In Fernsehen, Zeitungen und Radio treten sie als unabhängige „Rechtsextremismus-Experten“ auf, die sich Sorgen um unsere Gesellschaft machen. Auf ihren Twitter- und Facebook-Seiten lassen sie die Masken jedoch schnell fallen. Hier nur ein Beispiel dafür:

Kommentar von Michael Scharfmüller

In Bristol (England) zerstörten „Black-Live-Matters“-Randalierer ein Denkmal für Edward Colston (1636 – 1721), der nicht nur Politiker sondern auch Sklavenhändler war. Hier ein Video davon:

„Es gäbe auch in Wien was zu tun“

Die Wienerin Natascha Strobl, die von zahlreichen Medien als „Expertin“ für „Rechtsextremismus“ hofiert wird, schreibt dazu auf Twitter:

„These kids are not coming to play. I love it. #BlackLivesMatter

(Es gäbe auch in Wien was zu tun btw)“

Auf die Frage eines Twitter-Nutzers mit dem Namen „TheDude“, welch „unsäglichen Monumente“ Wien hätte, antwortet Strobl:

„Lueger-Denkmal, Dollfuß-Huldigungen“

Um kurz darauf auch noch zu konkretisieren, wo diese zu finden sind:

„In der Kirche am Michaelerplatz gibt einen ganzen Raum. In der Votivkirche wird der Heimwehr gedacht.“

User „TheDude“ scheint sich von Strobls Tweet inspiriert zu fühlen. Er schreibt:

„Ist übrigens ne super Idee, ich geh mal in Frankfurt auf die Suche nach solchen Sachen!“

„Leut aufwiegeln“

Ein Twitter-User mit dem Namen „Dreckeffekt“ unterstellt Strobl mutmaßlich „Leut aufwiegeln“ zu wollen und demokratische Prozesse zu ignorieren:

„Könn ma bitte Petitionen machen und diese Sachen im Rahmen eines halbwegs demokratischen Prozesses loswerden anstatt dass ma deppert auf Twitter Leut aufwiegeln? Oder wird auf das g’schissen wenn kurz einmal die öffentliche Stimmung auf der eigenen Seite ist?“

Strobls fehlende Selbstreflexion

Während Strobl mit ihren Tweets selbst dazu beitragen könnte, dass sich das gesellschaftliche Klima weiter verschlechtert, wirft sie US-Präsident Trump in einem Interview vor, er würde als Brandbeschleuniger agieren, weil er die Antifa-Aktivisten aufgrund von Plünderungen und Brandstiftungen als Terroristen bezeichnet:

„Trump will die Situation überhaupt nicht beruhigen oder Leute besänftigen. Er will eine Destabilisierung der Gesellschaft. In dieser Schärfe, wie Trump es tut, ist das für eine westliche Demokratie schon fast einzigartig.“

Gefahr für das Gewaltmonopol des Staates

Aus meiner Sicht hätten Extremismus-„Experten“ und Journalisten gerade jetzt die Aufgabe Menschen dazu aufzurufen friedlich zu bleiben. Dabei geht es nicht darum, ob man es persönlich gut findet, wenn die Statue eines  Politikers gestürzt wird, der auch Sklavenhändler war. Durch Aktionen wie den Denkmal-Sturz in Bristol wird nämlich das Gewaltmonopol des Staates untergraben. Wollen wir wirklich in einem Staat leben, in dem einige Hundert gewaltbereite Aktivisten durch ihre Taten den Rest des Volkes vor vollendete Tatsachen stellen?

Kommunistische Weltrevolution

Wenn so etwas akzeptiert wird, ist die Büchse der Pandora geöffnet und es herrscht die totale Anarchie, in der sich dann hauptsächlich jene Menschen und Gruppen durchsetzen, die am brutalsten agieren. Es ist nicht auszuschließen, dass einige „Experten“ und „Journalisten“ solche Zustände begrüßen würden, um ihre kommunistische Weltrevolution leichter durchführen zu können.

Mehr über „Rechtsextremismus-Experten“ berichten wir noch in diesem Jahr in einer unserer nächsten Printausgaben – am besten gleich abonnieren, oder regelmäßig österreichweit im Zeitschriftenhandel kaufen! 

Bisher keine Stellungnahme zu Vorwürfen

Wir haben Natascha Strobl mit den Vorwürfen in diesem Kommentar per E-Mail konfrontiert, auf Twitter hat sie uns dann folgendes geantwortet:

„Yo, Info-Direkt, ihr dürft mich tatsächlich mit den Tweets hier zitieren.“

Abowerbung, Ausgabe 32