Stuttgart: Was, wenn es wirklich „nur“ die „Party-Szene“ war?

Stuttgart: Was, wenn es wirklich "nur" die "Party-Szene" war?
Symbolbild zu den Ausschreitungen und Plünderungen in Stuttgart: fp; Bildkomposition: Info-DIREKT

Nach den Ausschreitungen und Plünderungen in Stuttgart stellten sich die etablierten Medien sofort schützend vor die Täter und verharmlosten diese als „Party- und Eventszene“ (Video-Kommentar dazu auf TikTok). Die Empörung über die Lügenpresse war deshalb groß. Was aber, wenn es sich bei den Randalierern wirklich um „normale“ Leute handelt?

Kommentar von Michael Scharfmüller

Die Bevölkerungszusammensetzung in den großen deutschen Städten hat sich in den letzten Jahren nochmals massiv verändert. In vielen Stadtteilen sieht man kaum noch Deutsche, wenn dann sind diese meist weit über 60 Jahre alt. Dass viele Migranten Samstagnacht in der Stuttgarter Innenstadt unterwegs waren, ist also nichts Ungewöhnliches.

Migranten und Antifa als Bestandteil der Stadtgesellschaft

Ähnliches gilt für die Antifa-Aktivisten, die an den Randalen beteiligt waren. Auch sie sind längst Teil des Stadtlebens. Ihre Vereine werden vom Staat subventioniert. Sie sehen sich selbst als moralische Instanz und werden von Polizei und Justiz im „Kampf gegen rechts“ auch als solche angesehen und behandelt, wie beispielsweise dieses milde Urteil beweist.

Gemeinsamer Nenner: Hass auf Polizei

Der große gemeinsame Nenner zwischen Antifa-Aktivisten und aggressiven Migranten dürfte der Hass auf die Polizei sein, den die Beamten mittlerweile täglich zu spüren bekommen. Doch nicht nur Polizisten werden von „aufgebrachten Bürgern“ angegriffen, sondern auch Rettungs- und Feuerwehrkräfte.

Polizei als Lachnummer

Da den Polizisten der Rückhalt aus Politik und Medien fehlt, sind sie für viele Antifa-Aktivisten und profilierungssüchtigen Migranten zur Lachnummer geworden. In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Handy-Videos, die zeigen wie Ordnungskräfte von „Goldstücken“ und „Kämpfern gegen rechts“ aufs Übelste beschimpft, bespuckt, beleidigt, geschlagen und mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern beschossen werden.

Antidiskriminierungsgesetz und offen Polizisten-feindliche Kommentare (wie in der TAZ) tragen das Übrige dazu bei, dass Polizisten als Prügelknaben für aufgestaute Aggressionen herhalten müssen. Teilweise scheinen Polizisten auch als leichtes Opfer für vom Wohlstand gelangweilte Jugendliche zu dienen. Polizeibeamte, die sich dann niederknien oder zu rappen anfangen (siehe bspw. Video weiter unten), um für Verständnis zu werben, machen das Ganze dann nur noch schlimmer.

Bestärkt durch „Black Lives Matter“-Kampagne

Verschärft dürfte die ohnehin schon angespannte Situation durch die globale „Black-Lives-Matter“-Kampagne geworden sein, die den blinden Hass auf Polizisten für einige Personen zu legitimieren scheint. Darauf lässt auch diese Aussage des Stuttgarter Polizeipräsidenten in der Tagesschau schließen:

„Seit neuestem gehöre es auch dazu, Polizeibeamte und -beamtinnen zu beleidigen und aggressiv anzugehen, allerdings bislang nie in dem Ausmaß wie in der Nacht auf Sonntag.“

Keine spontane Entladung, sondern absehbare Entwicklung

Der Hass auf die Polizei und die Randale in Stuttgart sind somit keine unerklärlicher Einzelfälle, sondern das Ergebnis einer seit Jahren fehlgeleiteten Politik.

Explosive Mischung

Wer unbegrenzt fremde Menschen ins Land holt und eine kriminelle Vereinigung wie die Antifa als gesetzeslose „Hilfssheriffe gegen rechts“ freie Hand lässt, braucht sich darüber nicht zu wundern.

Ein Teufelskreis

Folgenreicher als die steigende Unsicherheit in unseren Städten ist nur eines: Nämlich, dass die Politik bald mit der Einschränkung von Freiheitsrechten auf die steigende Kriminalität antworten wird. Damit bekommen ausgerechnet jene Politiker mehr Rechte, die uns die Probleme eingebrockt haben. Ein Teufelskreis.

++ Einen weiteren Kommentar von Michael Scharfmüller zu den Ausschreitungen in Stuttgart gibt es als Video auf TikTok zu sehen! ++

Abowerbung, Ausgabe 32