Der Info-DIREKT-Tagesrückblick

Anwaltsbrief gegen Zensur / SPD gegen Linksextreme / Hetze gegen Fußballer

Der Info-DIREKT-Tagesrückblick
Symbolbild: fp

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Hier der Rückblick für Dienstag, den 14. Juli 2020:

Wiener Patriot wehrt sich gegen Zensur

Nach Löschung der Social-Media-Kanäle von IB-Chef Martin Sellner auf Facebook, Instagram und Twitter wurde nun auch sein Youtube-Kanal gespert. Der Wiener Patriot will nun rechtlich gegen diesen Willkürakt vorgehen. Google begründet sein Vorgehen mit einem angeblichen Verstoß Sellners gegen die Richtlinien gegen Hassrede („Hatespeech“). Und dies, obwohl ihm erst vor kurzem von diesem Betreiber bescheinigt worden war, dass er sich konform verhalte. Bereits vor einem Jahr war Sellner auf Youtube gesperrt worden, jedoch schaltete Youtube nach einer Beschwerde seinen Kanal rasch wieder frei. Hier eine Stellungnahme von Sellner auf der Youtube-Alternative Bitchute:

http://https://www.bitchute.com/video/9nKYrkgXxVyn/

Namensstreit um U-Bahnhof „Onkel Toms Hütte“

Im Rahmen des Anti-Rassismus-Kampfes melden sich immer mehr Menschen zu Wort, denen der Name einer Straße, eines Platzes oder eben einer U-Bahnstation nicht passen. Jüngster Fall ist die Petition eines Kameruners, der in Berlin aufwuchs. Ihn stört die Bezeichnung „Onkel Toms Hütte“ für eine U-Bahnstation im noblen Berliner Bezirk Zehlendorf. Seiner Ansicht nach ist dieser Name „rassistisch“. Die Bezeichnung bezieht sich auf den Roman „Uncle Tom’s Cabin“, den der Deutsch-Kameruner „herablassend und beleidigend“ findet. Außerdem werde der Begriff „Uncle Tom“ in den USA angeblich als Schimpfwort für Schwarze verwendet. In Wirklichkeit geht die Bezeichnung der U-Bahnstation auf den Wirt Thomas zurück, der ein Bewunderer des Romanautors war und in der Nähe wohnte. Er wurde „Onkel Tom“ genannt, sein Ausflugslokal „Onkel Toms Hütte“.

Berlins SPD für harte Kante gegen Linksextreme

Paukenschlag bei der Berliner SPD: Die Genossen, die im Stadtstaat zusammen mit den Grünen und der Linkspartei regieren, wollen sich verstärkt dem Kampf gegen den Linksextremismus widmen. Dies erklärte der innenpolitische Sprecher der Fraktion im Abgeordnetenhaus, Frank Zimmermann, und ergänzte:

„Wir müssen Straftäter überführen und vor Gericht stellen. Wir müssen die Strukturen aufhellen.“

Auslöser dieses Sinneswandels dürften linksextreme Angriffe im Bereich des Szenetreffs im Stadtteil Friedrichshain gewesen sein. Dort wurden wahllos Fensterscheiben von Eigentumswohnungen und Geschäften zerstört sowie Polizeibeamte bedroht und vertrieben. Laut Zimmermann gibt es in Berlin 900 „gewaltbereite Linksautonome“.

Medienhetze gegen BRD-Team-Torhüter

Deutschlands Medien machten viel Wirbel um Fußballnationaltorhüter Manuel Neuer, nur weil dieser mit Kroaten ein patriotisches kroatisches Lied gesungen hatte. Vor allem die BILD-Zeitung und „Der Standard“ echauffierten sich und behaupteten frech, es sei das Lied einer „rechtsextremen Skandalband“. In Wirklichkeit wurde es 1998 veröffentlicht und gilt seitdem als inoffizielle Landeshymne. Kroatiens Fußball-Vizeweltmeister Ivan Rakitic brach nun eine Lanze für Neuer und erklärte, das Lied habe keinen rechtsextremen Hintergrund. Auch sei der Bandfrontmann ein sehr bekannter, in Kroatien geliebter Mann. Ein kroatischer Fanklub beschwerte sich bei der BILD-Zeitung über die unfaire Berichterstattung.

Abowerbung, Ausgabe 32