„Drei-Mohren-Hotel“ ändert Namen und erntet Shitstorm

"Drei-Mohren-Hotel" ändert Namen und erntet Shitstorm
Bildschirmfoto Posting: "Drei-Mohren-Hotel"-Facebook-Seite; Symbolbild Frau: fp; Bildkomposition: Info-DIREKT

Damit haben die Betreiber des seit 1722 bestehenden Hotels in Augsburg wohl nicht gerechnet: Deren Anbiedern an die „Black-Lives-Matter“-Bewegung sorgt für viel Spott im Netz. Den politisch korrekten Tugendwächtern wird die Umbenennung vermutlich trotzdem nicht befriedigen.

Auf Facebook kündigte das traditionsreiche „Drei Mohren Hotel“ an, zukünftig unter dem Namen „Maximilian´s Hotel“ auftreten zu wollen. Mit dem neuen Namen wolle man „dem gesellschaftlichen Wandel Genüge tun“, so Hoteldirektor Theodor Gandenheimer. Über den neuen Namen meint er:

„Es ist ein zeitgemäßer Name, um Gäste aus aller Welt und allen Kulturen anzusprechen.“

Der Name „Maximilian“ beziehe sich auf den für Augsburg bedeutenden Kaiser Maximilian den Ersten. Auf Facebook schreiben die Betreiber dazu:

„Als erstes Haus am Platz bekunde man so auch seine Verantwortung in unserer vielfältigen, bunten Gesellschaft.“

Ob sich die „vielfältige, bunte Gesellschaft“ mit dieser Umbenennung zufrieden gibt, wird sich zeigen. Aus deren Sicht könnte nämlich auch der neue Name problematisch sein. So wird in zahlreichen Facebook-Kommentaren meist scherzhaft darauf hingewiesen, dass der neue Namensgeber ein mächtiger, alter weißer Mann gewesen sei, der als Kaiser vermutlich auch seine Untertanen unterdrückt hat. Eine Facebook-Userin bringt es auf den Punkt:

 „demnächst frägt sicher jemand, ob Kaiser Maximilian nur Gutes getan hat oder warum jetzt Frauen und Diverse diskriminiert werden“

Alter Name war nicht rassistisch

Zudem wird in einigen Kommentaren auf die alles andere als rassistische Tradition des Namens hingewiesen. Beispielsweise in diesem:

„Wenn der Name auf drei abessinische Mönche zurückgeht, die im 15. Jahrhundert in der damaligen Herberge Zuflucht gefunden haben, so ist es doch eher rassistisch, das Andenken an die Drei aus der Hotelgeschichte einfach zu streichen. Schließlich ist ihnen mit der Namensgebung Ehre zuteil geworden.
Irgendwie versteht man diese Anbiederei an das, was uns ein paar BLM-Hanseln vorbrüllen, nicht wirklich.“

Falsche Schreibweise des neuen Namens

Neben der Umbenennung des über 500 Jahre alten Hotels regt zahlreiche Nutzer die falsche Schreibweise des neuen Namens auf. Laut Rechtschreibregel ist das Apostroph in „Maximilian´s“ nämlich falsch. Ein Nutzer schreibt dazu:

„Hauptsache Deppenapostroph! Gratuliere!“

Shitstorm auf Facebook

Auf der Facebook-Seite des eingeknickten Hotels sind zahlreiche weitere, teilweise recht unterhaltsame, Kommentare zu finden. Wie manche Afrikaner über solche Umbenennungen denken, können Sie hier (ganz unten) nachlesen. Auch interessant in diesem Zusammenhang ist dieser Kommentar: „Schwarze Akademikerin geigt BLM-Aktivisten die Meinung“

Info-DIREKT Ausgabe 33: BLM stoppen: Nein zur globalen Kulturrevolution!

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