So arrogant verteidigt 1. FC Köln Moschee auf Trikot

Der 1. FC Köln bildet auf den neuesten T-Shirts die Shilouette einer Moschee ab.
Urheber des T-Shirts: 1. FC Köln; Fotomontage und Zusammenstellung: Info-DIREKT

Für Fußballfans ist es das Thema der letzten Tage. Der 1. FC Köln bildet auf seinen neuen Vereinstrikots an zentraler Stelle die Silhouette einer Moschee ab. Kritik einiger Fans begegnet der Fußballclub mit großer Arroganz.

Geht man nach den Meinungsäußerungen in Sozialen Medien und diversen Onlineforen, dürfte die neue Trikotgestaltung des Vereins nicht jedermanns Sache sein. Etliche Fans sollen deshalb auch ihren Austritt erklärt haben oder einen entsprechenden Schritt erwägen.

Arrogante Antwort

In Beantwortung eines solchen Austritts-Schreibens wandte sich der Fußballclub via Twitter an die Öffentlichkeit. Die deutsche Welt berichtete ausführlich über das Schreiben des Fans und seine Beantwortung. Diese wird von verschiedenen Kommentatoren als „arrogant“ bezeichnet.

In dem Schreiben steht, dass sich der ehemalige Fan mit „Moslems und Moscheen nicht identifizieren kann“ und deshalb seinen Austritt aus der „Glaubensgemeinschaft 1. FC Köln“ erklärt.

Moschee steht für große türkische Fangemeinde

Der Club antwortet damit, dass die Moschee für die große türkische Community in Köln stünde. Viele davon wären eingefleischte Fans des 1. FC Köln. Die Moschee wäre „ein Teil der Kölner Skyline geworden“.

Weshalb man die Moschee in die Mitte des T-Shirts rückt, während der Dom kaum noch wahrnehmbar ganz an die Seite verschoben wurde, erklären die Verantwortlichen des Fußballvereins nicht.

Teilweise deftige Kritik

Tobias Huch kommentiert die Ausführungen des Vereins wie folgt:

„Ein ekelhaftes Schreiben. Dennoch steht gerade diese Moschee (DITIB) symbolisch für Faschismus, Rassenhass, Nationalismus, Antisemitismus, Kriegstreiberei, Kriegsverbrechen und Schwulenhass.“

Andere Kommentatoren weisen darauf hin, dass die Leitgedanken einer Erdogan treuen DITIB-Moschee gegen die Charta des FC-Köln verstoßen. In dieser Moschee würden Menschenrechte mit Füßen getreten. Mehrere Fans weisen darauf hin, dass Sport eigentlich unabhängig von Politik und Religion sein sollte.

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