Soziologe empfiehlt Integrationskurse für Schweizer

Soziologe empfiehlt Schweizern, sich besser an Einwanderer anzupassen.
Bildhintergrund: Freepik / Freepic.diller; Frau im Vordergrund: Freepik

Ganga Jay Aratnam ist vor 25 Jahren aus Sri Lanka in die Schweiz eingewandert. Dort empfiehlt der Soziologe nun der autochthonen Bevölkerung, Integrationskurse zu besuchen, um sich an die Massenmigration anzupassen.

In einem Interview im Schweizer „Tagesanzeiger“ gab der als Wissenschaftler tätige Südasiate eine interessante Empfehlung ab: Für Einheimische wären Integrationskurse nötig, denn sie würden langsam zu einer Minderheit.

Ein Affront für die Einheimischen?

Erstaunt setzte Redakteur Rico Bandle nach: „Die Schweizer sollen sich den Ausländern anpassen? Das dürfte für viele ein Affront sein!“ Daraufhin führte Aratnam aus:

„Es geht mir nicht darum, die Alteingesessenen zu provozieren, sondern ihnen eine Hilfeleistung zu bieten. Wenn zum Beispiel eine ältere Person Mühe mit Ausländerinnen hat und dann in ein Altersheim kommt, wird sie ihren ganzen Lebensabend frustriert sein. Denn im Altersheim arbeiten 90 Prozent Menschen mit Migrationshintergrund. Es ist also in ihrem Interesse, einen Zugang zu diesen Leuten zu finden. Wenn sich die Einheimischen nicht anpassen, werden sie zu Verlierern im eigenen Land.“

Massenmigration ein speziell europäisches Phänomen

Danach führte der Forscher aus, dass Migration in der Gegenwart kein weltweites Phänomen sei. Nur 3,5 Prozent der Menschen würden in einem anderen Land leben als jenem, in dem sie geboren sind. „In vielen Weltgegenden ist die Migration praktisch irrelevant“. Nach Aratnam handelt es sich um ein europäisches Spezifikum. So lebten in der Schweiz bereits 30 Prozent Ausländer.

Info-DIREKT Ausgabe 33: BLM stoppen: Nein zur globalen Kulturrevolution!

Weitere Artikel …