Medien verschweigen Demo gegen Bevölkerungsaustausch

"Die Österreicher"-Demonstration gegen den Bevölkerungsaustausch; Bild: Info-DIREKT
"Die Österreicher"-Demonstration gegen den Bevölkerungsaustausch; Bild: Info-DIREKT

Am Samstag, den 3. Oktober 2020, fanden in Wien mehrere Demonstrationen statt. Eine davon wurde von den etablierten Medien besonders verschwiegen und von Antifa-Aktivisten mit Presseausweis falsch dargestellt. Die Rede ist von der Demonstration gegen den Bevölkerungsaustausch der Gruppe „Die Österreicher“.

Eine Reportage von Michael Scharfmüller

Treffpunkt zur offiziellen Demonstration gegen den Bevölkerungsaustausch war um 16 Uhr am Michaelerplatz im Zentrum der Bundeshauptstadt. Zuvor gab es bereits mehrere kleinere Standkundgebungen, die hauptsächlich dazu dienten, Antifa-Blockaden zu erschweren. Diese Taktik war erfolgreich und so war der Demotreffpunkt zumindest zu Fuß gut erreichbar.


Zahlreiche Fahnen und ein Transparent

Von einem mit Lautsprechern ausgestatteten Pritschenwagen wurden am Michaelerplatz die ersten Reden von jungen Aktivisten gehalten. Thema war bei allen Reden natürlich die katastrophale, demografische Bevölkerungsentwicklung, die an den Wiener Grundschulen besonders gut sichtbar werde. Hinter dem Lautsprecherwagen versammelten sich die Demoteilnehmer. In der ersten Reihe standen Patrioten mit dem einzigen Transparent der gesamten Demo. Darauf war die Forderung der Demonstranten zu lesen:

„Bevölkerungsaustausch stoppen“

Treffpunkt zur Demonstration war am Michaelerplatz Mitten in Wien.
Treffpunkt zur Demonstration war am Michaelerplatz mitten in Wien. Bild: Info-DIREKT

Antifa reingelegt

Wenige Meter vom Versammlungsort entfernt, in der Herrengasse, versuchten einige Antifa-Chaoten den Demonstrationszug am losspazieren zu hindern. Was die Gegner der Meinungsfreiheit jedoch nicht wussten, war, dass „Die Österreicher“ nie geplant hatten über die Herrenstraße zu ziehen. Erst als sich der Demonstrationszug in die Schauflergasse in Bewegung setzte, merkten die Antifas, dass sie sich an der falschen Stelle breitgemacht hatten.

Während der patriotische Demozug Richtung Bundeskanzleramt abzog, blockierten einige Antifa-Aktivisten die Herrengasse.
Während der patriotische Demozug Richtung Bundeskanzleramt abzog, blockierten einige Antifa-Aktivisten die Herrengasse. Bild: Info-DIREKT

Vor dem Kanzleramt: „Kurz muss weg“

Kurz vor dem Bundeskanzleramt kam der Demozug immer wieder kurz zum Stehen. Zwischen den Amtsgebäuden von Bundespräsident Van der Bellen und Bundeskanzler Kurz wurde „Kurz muss weg!“ skandiert. Die doch etwas angespannte Stimmung unter den Demonstranten verflog zunehmend, da nun gewiss war, dass man allen Widerständen zum Trotz zumindest einige Meter zurücklegen konnte.

Die Demonstrationsroute führte zwischen dem Bundeskanzleramt und der Hofburg (Sitz des Bundespräsidenten vorbei.
Die Demonstrationsroute führte zwischen dem Bundeskanzleramt und der Hofburg (Sitz des Bundespräsidenten) vorbei. Bild: Info-DIREKT

Demozug wurde immer länger

Zur guten Stimmung dürfte auch beigetragen haben, dass sich die Anzahl der Demoteilnehmer nach Abmarsch deutlich erhöht haben dürfte. Während am Michaelerplatz vielleicht 200 bis maximal 250 Patrioten versammelt waren, wurde der Demonstrationszug im Laufe der Zeit immer länger. Laut Auskunft des Einsatzleiters der Polizei nahmen an der patriotischen Demonstration 300 bis 400 Personen teil. Am Telegram-Kanal von Info-DIREKT finden Sie ein Video, das einen guten Überblick über die Teilnehmerzahl gibt.

Vor- und Nachteile der Corona-Maßnahmen

Antifa-Aktivisten mit Presseausweis wurden von Patrioten mit Regenschirmen daran gehindert Portrait-Bilder von Demo-Teilnehmern anzufertigen. Bild: Do5
Antifa-Aktivisten mit Presseausweis wurden von Patrioten mit Regenschirmen daran gehindert Portrait-Bilder von Demo-Teilnehmern anzufertigen. Bild: Do5

Die Anzahl der Demoteilnehmer ist durchaus beachtlich, besonders wenn man bedenkt, dass wegen der Corona-Reisewarnungen für Wien kaum Patrioten aus den Nachbarländern teilnahmen. Zudem können es sich viele Menschen aufgrund ihrer Ausbildung, ihres Berufs oder ihrer gesellschaftlichen Stellung einfach nicht erlauben, bei einer patriotischen Demo gesehen zu werden. Wobei hier die unsinnigen Corona-Maßnahmen der Regierung auch einen Vorteil hatten: Einigen Personen war es dank des Vermummungsgebots der Regierung erstmals möglich ohne Gefahr eines Outings an einer patriotischen Demonstration teilzunehmen.

Antifa-Aktivisten mit Presseausweis am Verzweifeln

Um die Gefahr eines ungewollten politischen Outings weiter zu senken, wurden Antifa-Aktivisten mit Presseausweis von Patrioten mit Regenschirmen daran gehindert Portraitaufnahmen von Demonstrationsteilnehmern zu machen. Von der „Abschirmung“ völlig genervt, sollen einzelne Antifa-Fotografen auch Schirme zerstört haben, was ihnen eine Anzeige wegen Sachbeschädigung einbrachte.

Radetzky-Marsch vor ungarischen Botschaft

Direkt vor der ungarischen Botschaft musste der Demozug mehrere Minuten halten, weil die Polizei eine Antifa-Blockade räumen musste. Die Zeit wurde wieder für Reden genutzt. In einer davon bedankte sich Martin Sellner bei Viktor Orban und allen Ungarn dafür, dass sie Europa verteidigen. Als die Veranstalter den Radetzky-Marsch abspielten und der Wind durch die enge Gasse in die rot-weiß-roten Fahnen fuhr, war das für viele Patrioten sicherlich ein ganz besonders Gefühl. Hier ein Video davon:

@infodirekt

Patriotische #Demonstration in #Wien 3. Oktober 2020 #1minutepolitik #politik #news #demo

♬ Originalton – Michael Scharfmüller

Martin Sellner bei seiner Rede vor der ungarischen Botschaft. Bild: Info-DIREKT
Martin Sellner bei seiner Rede vor der ungarischen Botschaft. Bild: Info-DIREKT

Abschlusskundgebung

Die Abschlusskundgebung fand auf der Freyung statt, wo noch zahlreiche Reden gehalten wurden – unter anderen auch von den beiden Info-DIREKT-Gastautoren Friedrich Langberg und Roman Möseneder. Neben den überwiegend jungen Demo-Teilnehmern waren auch einige ältere Semester vertreten. Eine davon, eine ältere Dame, erzählte mir, dass sie in der DDR aufgewachsen sei und sie jetzt auf die Straße gehe, weil sie nicht möchte, dass sich die Geschichte wiederhole.

Neben zahlreichen anderen Rednern sprachen bei der Schlusskundgebung auch eine junge Patriotin, Jakob Gunacker (re.) und Info-DIREKT Gastautor Friedrich Langberg (li.); Bild: Info-DIREK
Neben zahlreichen anderen Rednern sprachen bei der Schlusskundgebung auch eine junge Patriotin, Jakob Gunacker (re.) und Info-DIREKT Gastautor Friedrich Langberg (li.); Bild: Info-DIREKT

Antifa zu leise

Anders als von Antifa-Aktivisten mit Presseausweis behauptet, wurde die Demo von der Geräuschkulisse der Gegendemonstration nicht gestört, da diese nicht nur zu weit weg, sondern mit 100 bis 150 Teilnehmern auch lächerlich schwach besucht waren.

Anders als von Antifa-Aktivisten auf Twitter behauptet, konnten die wenigen Antifa-Aktivisten die Demonstration weder durch Blockladen noch durch hysterisches Schreien und Trommeln stören. Bild: Info-DIREKT
Anders als von Antifa-Aktivisten auf Twitter behauptet, konnten die wenigen Antifa-Aktivisten die Demonstration weder durch Blockladen noch durch hysterisches Schreien und Trommeln stören. Bild: Info-DIREKT

Antifa-Mob von sechs Patrioten gestoppt

Was passiert, wenn die Wiener Antifa ohne Unterstützung aus Deutschland auf die Straße gehen muss, zeigte sich jedoch nicht nur anhand der schwachen Teilnehmerzahl der Gegendemonstration, sondern auch an einem gescheiterten Störversuch. Als ein paar Dutzend Antifa-Aktivisten versuchten die patriotische Demo zu stören, wurden diese von sechs Patrioten bis zum Eintreffen der Polizei aufgehalten. Hier ein Video davon:

Ende der Kundgebung

Nach der Abschlusskundgebung setzte sich der Demozug noch einmal in Richtung U-Bahnstation Herrengasse in Bewegung. Laut Demoveranstalter war das mit der Polizei und den Wiener Linien so abgesprochen, um den Patrioten eine sichere Heimreise zu ermöglichen. Am Bahnsteig der U3 erklärte Martin Sellner die Demo schließlich offiziell als beendet.

Bei herrlicher Abendstimmung legen die Patrioten die letzten paar Meter der Demonstration Richtung U-Bahnstation Herrengasse zurück. Bild: Info-DIREKT
Bei herrlicher Abendstimmung legen die Patrioten die letzten paar Meter der Demonstration Richtung U-Bahnstation Herrengasse zurück. Bild: Info-DIREKT

Eine erste Bilanz

Clemens, einer der jungen Demo-Organisatoren, zeigte sich mit der Demonstration im Gespräch mit Info-DIREKT sehr zufrieden:

„Ich bin extrem begeistert von dem, was heute hier passiert ist. Danke an die Polizei, die uns davor bewahrt hat, dass Linke unsere Demo unmöglich machen und danke an alle Teilnehmer. Die Stimmung war wunderbar. Ich glaube, wenn das so weitergeht, können wir wirklich noch eine patriotische Wende schaffen.“

"Die Österreicher"-Aktivist Clemens war einer der Organisatoren der Demonstration gegen den Bevölkerungsaustausch. Gegenüber Info-DIREKT zeigte er sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Bild: Info-DIREKT
„Die Österreicher“-Aktivist Clemens war einer der Organisatoren der Demonstration gegen den Bevölkerungsaustausch. Gegenüber Info-DIREKT zeigte er sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Bild: Info-DIREKT

Das Schweigen der etablierten Medien

Interessant im Zusammenhang mit der Demo ist auch das Verhalten der etablierten Medien. Kamerateams waren kaum vor Ort. Nur als Journalisten getarnte Antifa-Aktivisten umkreisten die Demonstration ständig. Nicht überraschend gab es kaum Berichterstattung über die professionell organisierte und friedliche Demo.

Lügenpresse oder Lückenpresse?

Während die Demonstration gegen den Bevölkerungsaustausch totgeschwiegen wurde, wurde die Teilnehmerzahl einer Willkommensklatscher-Demo stark übertrieben und eine Mini-Demonstration mit dem Titel „Frauenkampf ist Klassenkampf“, bei der auch die Kleinstpartei SLP (Sozialistische Linkspartei) und Personen mit Kommunisten-Fahnen teilnahmen, als „Demo für gerechte Löhne“ verharmlost. Ein weiterer Beleg dafür, wie wichtig es ist, unabhängige Medien aufzubauen und zu stärken.

Weitere Artikel …

Anlassgesetzgebungen und Mainstream-Aufruhr über Frauenmorde, ohne Täter zu nennen.
Standpunkte

Frauenmorde: Nur nicht über die Täter reden

Das offizielle Österreich im kollektiven Betroffenheitstaumel. Husch-Pfusch-Anlassgesetzgebungen. Großes Drama vor allem für Grüne und Sozialisten, die „es ja schon immer gewusst haben“, begleitet von medialem Dauerfeuer gleichgefärbter Journalisten. Männer sind schuld. An allem. Da muss […]