Wo bleibt das Selbstbewusstsein der Weißen?

Wo bleibt das Selbstbewusstsein der Weißen?
Bilder: Freepik, Komposition: Info-DIREKT

Ob Scotland Yard erwägt, bei Terroranschlägen nicht mehr das Wort „islamistisch“ zu verwenden, um niemanden zu diskriminieren – ob das Online-Forum Reddit sein Vorgehen gegen „Diskriminierung“ verschärft und dabei ausdrücklich feststellt, dass dieser Schutz vor „Hassrede“ gerade nicht für „Menschengruppen, die sich in der Mehrheit befinden“, gilt – ob das für viele Nachrichtenagenturen verbindliche „Associated Press Stylebook“ beschließt, in kulturellen Zusammenhängen ab sofort „black“ grundsätzlich großzuschreiben, „white“ aber nicht, weil nur Schwarze über kulturelle Verbundenheit verfügten: All diese scheinbaren Lappalien sind Puzzleteile der heute dominierenden Identitätspolitik, deren Partikulargruppen längst die Kadaver der weltfremden weltbürgerlichen Konstruktionen von „Willensnation“ und „Verfassungspatriotismus“ unter sich aufteilen.

Dieser Gastbeitrag von Nils Wegner ist im Printmagazin Nr. 33 „Nein zur globalen Kulturrevolution“ erschienen, das Sie jetzt kostenlos zu jedem Abo erhalten.

Hinter diesem – unvermeidlichen – Rücksturz der „Gesellschaft“ hin zu den „Gemeinschaften“ gibt es keinen Schritt zurück. Wer sich noch an das verzweifelt individualistische Geschwätz liberaler Augenwischer wie des kanadischen Modephilosophen Jordan Peterson klammert, beharrt lediglich auf einem Logenplatz bei der Abräumung seiner eigenen Kultur. Und er bekennt sich auf eine perverse Weise zu seinem Weißsein: Sind wir doch die weltweit einzige ethnische Gruppe, die am liebsten gar keine sein möchte und in einem geordneten Rückzug von jeder Position den Gipfel vernünftigen und verantwortungsvollen Handelns erblickt.


Feindbild Weiße

Darin aber liegt die Crux. Auch wenn all die Gleichheitsfanatiker in Raserei verfallen – sobald jemand die Existenz verschiedener Menschenrassen in den Raum stellt, stimmen sie doch in einem überein: Zumindest eine Menschenrasse gibt es offenkundig sehr wohl, die es allerorten zu bekämpfen gilt. Auch wenn blumige sozialwissenschaftliche Phrasen gedroschen werden und vom „Patriarchat“ oder der „Mehrheitsgesellschaft“ die Rede ist – am Ende geht es immer gegen die Weißen. Immerhin würde es in einem von Schwarzen dominierten Land wie Somalia niemandem einfallen, die Bevölkerungsmehrheit zur Aufgabe ihrer Vormachtstellung verpflichten und zu stillen Beobachtern der Machtübernahme fremder Kulturverzerrer degradieren zu wollen. Insbesondere wettern die – oft selbst weißen – Vollblutempörten gegen die weißen Männer, doch ohne diese, so steht zu vermuten, würde es auch den weißen Frauen und Kindern nicht allzu gut ergehen; das tut es in multikulturellen und -ethnischen Brennpunkten ja bereits jetzt nicht.

Was dahintersteht, ist Strategie: Tatsächlich lässt sich authentischer Widerstand gegen ein politisches System am leichtesten austilgen, indem man ehemals kleingehaltene Minderheiten in dieses System integriert, insbesondere da, wo es um den öffentlichen Diskurs geht. So stellen die Machthaber – eifrig sekundiert vom politmedialen Komplex – ihre eigene Tugendhaftigkeit zur Schau; eine sichere Bank, auf die man stets zurückgreifen kann, wenn die Sachargumente fehlen (man denke an Donald Trumps gebetsmühlenartigen Slogan, er habe „mehr für die Schwarzen getan als jeder andere Präsident seit Lincoln“).

Wenn der Staat Minderheiten Narrenfreiheit gewährt

Weiters kann man so jede Kritik am politischen Apparat oder dem konkreten Funktionär verteufeln und als „Hate speech“ abtun. Österreicher kennen das beispielsweise von ihrer derzeitigen Justizministerin Alma Zadić, wiewohl deren bosnische Herkunft kaum eine echte ethnische Bruchlinie darstellt; die Bundesdeutschen sind mit der palästinensischstämmigen Berliner „Staatssekretärin für bürgerschaftliches Engagement“ Sawsan Chebli (SPD), die insbesondere für ihre Neigung zu Luxusartikeln und ihr loses digitales Mundwerk bei Twitter etc. bekannt ist, mehr als reichlich bedient.

Genau dies ist letztendlich der Grund, weswegen die US-Bundesstaaten und die Regierung in Washington nicht längst mit aller Härte gegen „Black Lives Matter“ (BLM) vorgegangen sind: Indem man diese weitgehend ohne Einschreiten randalieren lässt und stattdessen Bürger inhaftiert, die ihr Gut und Blut auf eigene Faust verteidigen, sendet man ein deutliches Zeichen an die tatsächliche Opposition und sorgt für eine gründliche Demoralisierung der weißen Mittelschicht. Die Demonstranten leisten keinen echten Widerstand gegen das System, sondern arbeiten diesem in die Hände – der „Widerstand“ wird zum Werkzeug der Machthaber. Der Staat hat die Bevölkerungskontrolle durch Einschüchterung quasi privatisiert.

Weiße haben keine Lobby

Es ist schon wirklich bemerkenswert: In den USA verfügt jede noch so kleine rassische Gruppe über eigene Lobbyorganisationen, die im Interesse ihrer jeweiligen Klientel durch Bitten und Forderungen die Parlamentarier und Bürokraten auf Kurs bringen. Die einzige Bevölkerungsgruppe, der dies um jeden Preis verwehrt bleiben soll, sind die Weißen.

Zu den Druckmachern gehören die beiden mächtigsten und gefürchtetsten Agitations- und Denunziationsbündnisse der westlichen Welt: das „Southern Poverty Law Center“ (SPLC), gegründet 1971 von Morris Seligman Dees und Joseph Levin zur „Lawfare“ gegen „Rassisten“, und zwar durch deren Ruinieren durch kostspielige Verhetzungsprozesse, sowie die bereits seit 1913 bestehende jüdische Einflussorganisation „Anti-Defamation League“ (ADL). Dass der Einfluss dieser Organisationen bis weit über die Grenzen der USA hinausreicht, stellte zuletzt der großangelegte Enthauptungsschlag gegen die Profile und Kanäle diverser internationaler „Rechtsabweichler“ auf digitalen Verbreitungsplattformen wie YouTube und Twitter unter Beweis, der unmittelbar auf die „Beratung“ der Internetdienstleister durch das SPLC zurückzuführen ist.

Ethnische Identität als Bollwerk

Essenziell ist und bleibt mehr denn je: Alle Klagen und Appelle an den „gesellschaftlichen Frieden“ verhallen ungehört. Es braucht ein unzweideutig bejahendes Bekenntnis zur eigenen Gruppenidentität – andernfalls werden die Respektlosigkeiten niemals ein Ende nehmen, erst recht nicht mit unserer demografischen Entwicklung vor Augen. Das einzige nicht wegdiskutierbare Bollwerk ist die ethnische Identität, und unsere „Uniform“ tragen wir schon von Geburt an. Hohe Zeit, ihr gerecht zu werden!

Über den Autor

Nils Wegner, geboren 1987, studierte Geschichts- und Kulturwissenschaften in Gießen und Hamburg. Der verheiratete Familienvater arbeitete von 2015–2017 für den „Verlag Antaios“ sowie das „Institut für Staatspolitik“ und ist nun als freier Autor und Übersetzer im deutsch- und englischsprachigen Raum tätig. Mehr Infos auf seinem Telegram-Kanal https://t.me/Skototaxis und hier: www.altwritewegner.com

 

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