Werden wir von empathie- und kinderlosen Egoisten regiert?

Werden wir von empathie- und kinderlosen Egoisten regiert?
Bild Kurz: Info-DIREKT; Bild Anschober: Von <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.flickr.com/people/159530260@N03">Bundesministerium für Finanzen</a> - <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.flickr.com/photos/159530260@N03/49351370946/">Ministerrat am 8.1.2020</a>, CC BY 2.0, Link; Bild Kogler: Info-DIREKT; Bild Merkel: kremlin.ru, CC-BY 4.0; Bild Spahn: By Olaf Kosinsky - Own work, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38201365; Bildkomposition: Info-DIREKT

Zahlreiche politische Verantwortungsträger in Österreich, Deutschland und der EU, die über uns und unsere Zukunft bestimmen, haben keine Kinder. Das macht nachdenklich.

Ein Gastkommentar von Julia Nußbaumer

Ich, Mutter eines bald 6-Jährigen, stelle mir die Frage, ob wir von emapthielosen Egoisten regiert werden, mittlerweile täglich mehrmals. Das schwarz-grüne „virologische Quartett“ Kurz, Kogler, Anschober und Nehammer wartet nahezu im Tagesrhythmus mit – ich kann und will es nicht anders formulieren – neuen Sauereien unter dem Deckmäntelchen der Corona-„Pandemie“ auf, die nicht nur jeglicher Logik, sondern auch des demokratischen Prinzips entbehren. Auch ÖVP-Bildungsminister Faßmann stößt mittlerweile munter in dasselbe Horn. Versicherte er knapp vor Schulstart noch mit gütiger Mine, dass Schüler unter keinen Umständen eine Maske im Klassenzimmer tragen müssten, ist heute wieder alles ganz anders.


Kinderlose Politiker

Ein Detail, das mir in der Konstellation unserer Regierenden aber besonders ins Auge sticht: Viele von ihnen sind kinderlos. Ja, natürlich, es gibt zahlreiche Menschen, die gerne Kinder hätten, denen dies aber aus biologischen Gründen verwehrt bleibt, andere entscheiden sich – völlig legitim – auch aus karrieretechnischen Gründen gegen Nachwuchs. Dass sich die Kinderlosigkeit jedoch ganz besonders nicht nur in den vordersten Rängen unserer Regierung, sondern in der Hautevolee der gesamten europäischen Politik widerspiegelt, macht doch nachdenklich. Kurz, Kogler, Anschober in Österreich, Merkel, Spahn in Deutschland, Macron in Frankreich, um nur einige Beispiele zu nennen…

Kinder verändern die Sichtweise

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass sich die Sichtweise auf das Leben dramatisch ändert, sobald man ein Kind hat. Egoismus weicht der Fürsorglichkeit, das „Ich“ wird plötzlich zum viel gewichtigeren „Wir“, persönliche Befindlichkeiten werden zurückgestellt, weil da plötzlich jemand ist, dem man seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit und vor allem seine bedingungslose Liebe schenkt. Das prägt.

Auf Kosten der Zukunft

Ich lehne mich einfach einmal ganz weit aus dem Fenster und behaupte: Kinder zu haben, steigert die Empathie und verändert vor allem eines ganz wesentlich: den Blick auf die Zukunft. Sowohl die genannte Empathie als auch den sorgsamen Umgang mit unser aller Zukunft vermisse ich bei den Regierenden. Ohne Rücksicht auf Verluste wird auf Kosten der heranwachsenden Generation mit haltlosen Verordnungen um sich geworfen.

Zur Gehorsamkeit erzogen

Bereits die Kleinsten unserer Gesellschaft sollen zum Kadavergehorsam erzogen werden. Eine eigene Meinung zu haben oder diese gar noch selbstbewusst zu vertreten, ist unerwünscht. Viel lieber wird bereits 6(!)-Jährigen ein Maulkorb verpasst, der ihnen das Gefühl geben soll, dass es falsch sei, aufzustehen, laut zu sein, sich für seine Überzeugungen stark zu machen. Als ob es – im wahrsten Sinne des Wortes – kein Morgen gäbe…

George Carlin sagte einst:

„Lehrt eure Kinder nicht nur zu lesen, lehrt eure Kinder zu hinterfragen, was sie lesen. Lehrt eure Kinder, ALLES zu hinterfragen.“

Angesichts der momentanen Situation und der anscheinend uneingeschränkten Macht empathieloser Egoisten ein Satz, den sich alle Eltern zu Herzen nehmen sollten…

Die Vita des kinderlosen Kanzlers

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