FPÖ: Distanziererei vorbei / Orbán kontert Soros / Zentralbank in Paris in Flammen / Markus Krall: große Krise kommt

Der Info-DIREKT-Tagesrückblick
Tagesrückblick-Symbolbild mit Model nachgestellt; Bildkomposition: Info-DIREKT

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Hier der Rückblick für Montag, den 30. November 2020:

Ein Info-DIREKT-Interview mit FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, in dem er der Distanziererei eine Absage erteilt, sorgt für große Aufregung in den etablierten Medien. Konkret sagte er im Hintergrundgespräch mit Info-DIREKT:

„Wir haben unter Strache den Fehler gemacht, dass wir geglaubt haben (…) wir müssen uns auf Zuruf von Sebastian Kurz distanzieren. Mit dieser Distanziererei ist es jetzt aber definitiv vorbei!“

Hier das vielbeachtete Interview, das bei einer Wanderung entstand:


Auch FPÖ-Chef Norbert Hofer war in einer ORF-Pressestunde nicht mehr bereit sich leichtfertig zu distanzieren.

Viktor Orbán antwortet auf Soros‘ Vorwürfe

Nachdem der Milliardär und Spekulant George Soros am 19. November auf der von seiner Stiftung „Open Society Institute“ mitfinanzierten Medienplattform Projekt Syndicate eine Generalabrechnung mit seinem politischen Intimfeind, Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán, vorgenommen hatte, entgegnete ihm Orbán. Hintergrund ist Ungarns Veto in Brüssel gegen den geplanten Sieben-Jahres-Haushalt der EU. Da der Berliner „Tagesspiegel“ über Soros‘ Beitrag berichtet hatte, begehrte auch Orbán dort zu Wort zu kommen. Doch dieser lehnte ab. Dies führte zu diplomatischen Turbulenzen. Auch CDU-Parlamentarier schalteten sich ein. Auf „Tichys Einblick“ ist die Antwort des ungarischen Premiers abgedruckt.

Demonstranten steckten französische Zentralbank in Brand

Das von Präsident Emmanuel Macron und Innenminister Gerald Darmanin auf den Weg gebrachte neue Sicherheitsgesetz trieb am Wochenende über 100.000 Demonstranten in Paris auf die Straßen. Kern des Anstoßes ist der Passus, wonach in Zukunft Polizisten nicht mehr gefilmt werden dürfen. Damit würde der Handlungsspielraum von Journalisten vor allem stark eingeschränkt. Beim „Marsch für die Freiheit“ kam es zu Gewaltausbrüchen, in deren Folge sogar die französische Zentralbank in Brand gesetzt wurde. Dieses Video zeigt das Feuer und Demonstranten, die antikapitalistische Parolen rufen:

Finanzexperte Markus Krall prognostiziert große Krise

Der Volkswirt und Bestseller-Autor Markus Krall gilt als kompetenter Berater in wirtschafts- und geldpolitischen Fragen. Als Geschäftsführer der Degussa Goldhandel GmbH befasst er sich seit Jahren mit der Konjunktur und warnt vor dem großen Crash aufgrund des ständigen Gelddruckens der Europäischen Zentralbank. Im nachfolgenden Video beschäftigt sich Krall mit Merkels Politik und ihrer „autoritären sozialistischen Grundhaltung“ sowie dem Versuch eines „großen Reset“, also einer sozialistischen Umgestaltung durch die herrschenden Klasse:

Ulrich Vosgerau warnt vor Merkels Grundrechtseinschränkungen

Es war Ulrich Vosgerau, Dozent für Staats- und Verwaltungsrecht, der den Begriff von der „Herrschaft des Unrechts“ prägte, den dann Bundesinnenminister Horst Seehofer verwendete. Im folgenden Interview mit der „Jungen Freiheit“ beschäftigt sich der Jurist ausführlich mit dem neuen Infektionsschutzgesetz und erklärt dabei auch den Begriff „Ermächtigungsgesetz“:

Corona-Volksbegehren ins Leben gerufen

Die „Initiative für evidenzbasierte Corona Informationen“ (ICI) ruft zum Volksbegehren „Wiedergutmachung der COVID-19-Maßnahmen“ auf. Man fordert eine Annullierung der Corona-Gesetze durch die Justiz sowie legislative Änderungen, die einschränkende Maßnahmen abschaffen und erteilte Strafen außer Vollzug setzen. Auch soll das Amtshaftungsgesetz novelliert werden. Wer das Volksbegehren unterstützen will, kann sich auf der Internetseite der Initiative informieren.

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