Neue Freiwilligkeit: Grüne stellten Test-Unwillige an den Pranger

Symbolbild: Hintergrund freepik/Harryarts; Vordergrund: freepik/drobotdean; Zusammenstellung: Info-DIREKT

Ein weiteres Mal zeigte sich, dass Grüne mit andere Meinungen nicht ertragen können. Anlässlich einer Gemeinderatssitzung am 17. Dezember wurde allen Teilnehmern ein vorgeblich „freiwilliger“ Corona-Antigen-Test angeboten. Der FPÖ-Gemeinderatsclub lehnte ab, was zu einer massiven, moralgespickten Aufregung bei den Grünen sorgte.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Die Aufregung ist am Mitschnitt der Sitzung ab Minute 29 nachhörbar. Der Grüne Clubobmann Karl Dreisiebner stellte die Mitglieder des FPÖ-Gemeinderatsclub an den öffentlichen Pranger, weil sie den Test verweigerten. Ein großes moralisches Laientheater unter Bemühung von Floskeln wie „Verantwortung“, „Solidarität“ und „Schande“ schloss sich an.


Sorge um grünes Demokratieverständnis

Die FPÖ Graz sorgt sich im Folge dieses Eklats um die Demokratie. Menschen mit anderer Meinung werden abgeurteilt und als Gemeingefährder dargestellt. Dabei ist weder der Sinn der Maßnahmen wie des Maskentragens noch die Genauigkeit der Tests wissenschaftlich eindeutig belegt. Viele Fachleute bestreiten den Sinn des völlig beliebig auswählbaren Mund-Nasen-Schutzes als auch die Aussagekraft eines PCR- oder eines Antigen-Tests.

Fordern Grüne bald Erkennungszeichen für Ungeimpfte?

FPÖ- Klubobmann Sippel entgegnete auf diese Anwürfe:

„Wir spielen hier als FPÖ nicht mit. Bitte akzeptieren Sie in der Menschenrechtsstadt Graz auch andere Meinungen und hören sie mit dem Moralisieren auf!“

Die Strategie der Grünen wäre offenbar, Kritiker mundtot zu machen. Sippel wörtlich:

„Am liebsten wäre den Grünen wahrscheinlich gleich ein Erkennungszeichen, wo für jeden ersichtlich ist, ob man getestet oder geimpft ist. Da ist es dann nicht mehr weit zur Zwangsimpfung. Eine Einteilung in Gut und Böse findet statt, darum geht es in Wahrheit.“

Bei der Sitzung alle Regierungsvorgaben mustergültig umgesetzt

„Wenn die Angst der Grünen tatsächlich so groß ist, sollen sie sich bitte zu Hause einsperren und nicht mehr vor die Türe gehen“, schreibt Sippel in einer Pressemitteilung. Nach den tagtäglich über alle Kanäle verbreiteten Regeln der Regierung sollte bei der Veranstaltung ja für niemanden Gefahr bestehen:

Wenn die viel beschworenen Maßnahmen also wirken sollen, die uns seit Monaten von der türkisgrünen Bundesregierung (Abstand, Masken usw.) eingehämmert werden, dann fragt man sich, warum hier so ein Theater inszeniert wird. Die Gemeinderatssitzung findet in der großen Stadthalle statt, es wird Abstand gehalten und alle tragen Masken.“

FPÖ-Wels weniger standhaft

Weniger Standhaft in Sachen Corona-Tests zeigte sich die FPÖ in der oberösterreichischen Stadt Wels. Dort bezeichnete es Vizebürgermeister Gerhard Kroiss (FPÖ) als „eine Ehre“ bei den „Massentestungen helfen zu dürfen“. Auf Nachfrage von Info-DIREKT erklärte er, dass die Ehre darin gelegen habe, gemeinsam mit anderen Freiwilligen zu arbeiten. Über die Sinnhaftigkeit der Massentests könne man aber durchaus diskutieren, so der freiheitliche Politiker.

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