Ein großes Märchen? Die gigantische Pandemie der Panikmacher

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Normalerweise muss zunächst eine reale, bedrohliche Situation herrschen. Diese wird von Wissenschaft und Medien bemerkt, erforscht und beschrieben. Häufig muss man die zögerliche Politik darum anbetteln, endlich zu handeln und Gegenmaßnahmen zu setzen. Doch diesmal liefen die Dinge genau umgekehrt. Die Politik trat an Wissenschaft und Medien heran und bestellte Panikmache mit „Urängsten“, predigte von hunderttausenden Toten. Mittlerweile ist klar: Das geschah in vielen Ländern zur gleichen Zeit.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Zu Zeiten, wo man noch ins Kino durfte, gruselte man sich dort vor zahllosen Katastrophenfilmen. Die Geschichte war immer gleich: Einzelne fanden heraus, dass eine große Bedrohung knapp bevorsteht. Nicht selten waren diese Helden oder zumindest deren Freunde Journalisten. Doch nie will die Politik auf sie hören, zu eng sind die Verbindungen mit der Wirtschaft. Stets hätte diese empfindliche Einbußen zu befürchten, wenn man wegen einer behaupteten Katastrophe wie Flut, Vulkanausbruch, Erdbeben oder gar einer Seuche die Menschen warnen oder gar alles zusperren und evakuieren würde. Geschichten dieser Art hielt jeder Mensch intuitiv für plausibel, da Verflechtungen der Politiker mit jenen, die das Geld haben, als naturgegeben gelten. Die Spur des Geldes erklärte alle Handlungen.


Die Geschichte sprengt die Vorstellungskraft der Menschen

Seit Anfang 2020 erzählt man allerdings eine Geschichte, die all diese althergebrachten Regeln bricht, ja zu allem konträr ist, was zum kollektiven Erfahrungsschatz der Menschen zählt. Und doch glauben so viele daran. Die Gründe dafür sind wohl darin zu suchen, dass sich niemand eine Verschwörung vorstellen kann, die so groß ist, dass die meisten Länder der Welt bereitwillig darin mitspielen. Es dürfte die Vorstellung der meisten Menschen sprengen, dass auf so großer Basis so bösartig und unverschämt gegen die Interessen der Menschen dieser Welt agiert wird. Der Glaube an das Gute im Menschen verhindert, dass solche Gedanken auch nur gedacht werden können. In der Realität spricht aber einiges dafür, diese Gedanken zumindest als mögliche Option in Betracht zu ziehen.

Wundersame Hellseherei

Im Oktober 2019 veranstaltete das “Johns Hopkins Center for Health Security” gemeinsam mit Weltwirtschaftsforum und der Bill & Melinda Gates Foundation im vollen Licht der Öffentlichkeit eine Pandemie-Übung mit dem Namen Event 201. Diese beschäftigte sich auch mit dem Umgang mit Zweiflern und Kritikern. Viele wollen trotz breiter Berichterstattung in allen namhaften Medien nicht einmal wahrhaben, dass es diese Veranstaltung überhaupt gab, obwohl alle Informationen nur einen Klick entfernt abrufbar sind. Ende 2019 und Anfang 2020 wurden dann etliche Firmen gegründet, die im Laufe der nächsten Monate Millionen bis Milliarden mit der Herstellung von Schutzausrüstung, Tests und Labordienstleistungen verdienen sollten. Der türkisch-deutsche Pharmaboss Ugur Sahin will bereits im Jänner innerhalb weniger Stunden den Impfstoff entwickelt haben, welcher aktuell als Pfizer / Biontech mRNA Impfung die Welt retten soll. Sein Unternehmen Biontech hatte zuvor nie schwarze Zahlen geschrieben. Im Gegenteil, das mit Millionensummen in dreistelliger Höhe (!) negativ bilanzierende Unternehmen wird bis zu diesem Zeitpunkt von scharfzüngigen Kritikern als Pharma-Wirecard gehandelt.

PR-Kampagne mit Urängsten der Menschen

Im Februar erklärten Politiker – auch in Deutschland und Österreich – noch großspurig, von dem in Asien erstmals aufgetretenen Virus ginge keine Gefahr aus. Doch plötzlich wendete sich das Blatt – wie nach Drehbuch. Wie aktuell intensiv diskutiert wird, eigentlich aber schon im April 2020 bekannt wurde, bestellte die deutsche Politik bei der Wissenschaft hauptsächlich mathematische Gutachten, mit denen eine große, tödliche Gefahr für die Bevölkerung belegt werden könne, die drastische Maßnahmen erfordert. In Deutschland wurde dabei empfohlen, Urängste des Menschen wie die Angst vor dem Erstickungstod zu wecken. Im April 2020 durfte sogar der SPÖ-Blog „Kontrast“ noch in Klartext berichten, dass es sich um ein Spiel mit den Ängsten handelt, ohne dass eine ordentliche Faktenbasis vorläge – da war die Lust der Parteivorsitzenden vor dem Mitregieren noch nicht so groß.

Wie in Österreich mit zahllosen Pressekonferenzen die Angst geschürt wurde, ist allgemein bekannt. Hunderttausende Tote, jeder werde ein Corona-Opfer kennen, verkündete Sebastian Kurz von der ORF-Predigtkanzel aus. Deshalb müsse man auch Masken tragen, um Bewusstsein für die große Gefahr zu schaffen – die sich freilich nie einstellen wollte. Die Medienlandschaft, die beispielsweise in Österreich mit einer beachtlichen Fördermilliarde bedacht wurde, dient nahezu ausnahmslos als braver Erfüllungsgehilfe.

Die Pandemie der Zahlentricks

Die Corona-Toten werden seit Anbeginn der Krise mit mathematischen Tricks hochgerechnet, wie das Gesundheitsministeriums auch stets ganz offen kommunizierte:

In der Statistik der Corona-Toten tauchen alle Verstorbenen auf, die zuvor auf COVID-19 positiv getestet wurden. Unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder „mit dem Virus.“ [also an einer anderen Todesursache] verstorben sind.“

Tatsächlich erfuhren die meisten Menschen von der schrecklichsten Pandemie aller Zeiten aus den Medien, ohne Fernsehgerät oder Zeitung wäre den wenigsten in der Realität irgendein Hauch von Bedrohung aufgefallen. Dass nun plötzlich die Grippe ausgestorben sein soll, welche bislang Jahr für Jahr zehntausende Alte, Kranke und schwache Menschen dahinraffte, weil Menschen heute ausschließlich an Covid-19 sterben dürfen, rundet das Bild nur ab. Dass zumindest an diesem einen Punkt irgendetwas seltsam ist, negieren dennoch die meisten und der Gesundheitsminister stellt sich sogar hin und behauptet, das „Verschwinden der Grippe“ läge an seiner einmaligen Kompetenz.

Auch der Umstand, dass es keinerlei auf Wissenschaft und Fakten basierende öffentliche Diskussion gibt, scheint kaum jemanden zu stören. Jeder Wissenschaftler – auch international anerkannte mit Jahrzehnten der Erfahrung – der sich nicht der offiziellen Erzählung anschließt, wird denunziert, verspottet und ausgestoßen. Es gab nie so viel Zensur auf der gesamten Welt – speziell im Westen – wie heute. Dabei bräuchte eine für jeden objektiv feststellbare Wahrheit doch eigentlich keine Zensur?

Pharma und Impfungen plötzlich heilsbringend

Doch noch andere Teile in der Geschichte laufen alle Klischees und Traditionen vollständig zuwider. Gegen Ende 2019 war die Impfskepsis in breiten Teilen der Bevölkerung an einem Höhepunkt angelangt. Ganz öffentlich wurde selbst der Sinn von Impfungen hinterfragt, die sich seit 100 Jahren bewährt haben und beispielsweise Kinder in großer Zahl vor lebenslanger Behinderung oder gar dem Tod gerettet haben. Elterninitiativen stellten den Sinn herkömmlicher, standardisierter Impfungen in Frage. Zudem zählte es zum guten Ton, über „die Pharmaindustrie“ zu schimpfen, welche nicht nur in allen Dingen ihre einflussreichen Finger haben würde sondern die auch alles andere als das Wohl der Patienten im Sinne hätte. „Denen“ ginge es doch nur ums Geld, „die“ würden über Leichen gehen. Plötzlich ist alles anders, als hätte man einen Kippschalter umgelegt. Plötzlich verteidigt eine scheinbare Mehrheit mit großer Aggressivität die gute Pharmaindustrie, welche die Welt (mit einem experimentellen, nie zuvor zugelassenen Impfstoff) retten wolle und Impfungen wären selbstverständlich gut, sicher und ohne jegliche Nebenwirkung oder Langzeitfolgen.

Weltbekannte „spin-doctor“ Agentur befeuert Erzählung

Ein solches radikales Umdenken in der Bevölkerung zu bewerkstelligen war ein Meisterstück der PR. Nicht zuletzt deshalb  plante auch die PR-Agentur Hill+Knowlton große Teile der offiziellen Corona-Geschichte. Die Agentur wurde einer Breiten Öffentlichkeit mit der Entwicklung der „Brutkastenlüge“ bekannt, welche zum Ausbruch des zweiten Golfkrieges und hunderttausenden Toten führte. Aber wahrscheinlich ist es mit Hill+Knowlton ja auch so wie mit der Pharmaindustrie: Sie wurden erleuchtet, haben sich gebessert und nur noch das Gute für die Welt im Sinn. Vielleicht gilt aber auch für dieser Pandemie, ob behauptet oder echt, die eingangs erwähnte Konstante: Um die Wahrheit herauszufinden, muss man der Spur des Geldes folgen.

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