Ein unwürdiges Theater beim Kampf gegen islamistischen Terror

Ein unwürdiges Theater beim Kampf gegen islamistischen Terror
Hintergrund: Pexels, Foto: Markus Buchheit

In regelmäßigen Abständen werden unser Land und unsere europäischen Nachbarländer von terroristischen Anschlägen islamischer Fanatiker erschüttert. Verschwiegener, unter den Teppich der öffentlichen Meinungsbildung gekehrter und weit verbreiteter Vandalismus in kirchlichen Einrichtungen wirkt dagegen im Vergleich zu den mittlerweile zahllosen Messerangriffen, dem Köpfen auf offener Straße und dem brutalen Auftreten mit Schusswaffen in deutschen, österreichischen und französischen Innenstädten mit etlichen Toten und Verwundeten, harmlos.

Dieser Gastkommentar von Markus Buchheit ist im Printmagazin Nr. 35 „Augen auf bei Islamismus und Verfassungsschutz“ erschienen, das Sie jetzt kostenlos zu jedem Abo erhalten.

Nach vollbrachter entsetzlicher Tat, die nahezu immer mit Verhaftung oder Tod der Attentäter endet, liefert die politische Prominenz, flankiert von den Qualitätsmedien, das sattsam bekannte, stets gleiche unwürdige Theater ab. Bestürzung, Wut und Trauer verbunden mit dem Hinweis, ja keine rassistischen oder religionsintoleranten Schlüsse zu ziehen oder gar entsprechende Reaktionen und staatliche Durchgriffe zu installieren. Von den Vertretern der zwei größten, von deutschen Steuergeldern finanzierten Amtskirchen, die eigentlich dem Islam die christliche Ethik offensiv und voller Wut entgegenhalten müssten, sind außer kläglichen Verzeihungsworthülsen keine essentiellen Botschaften, die die Herde der anvertrauten Lämmlein trösten könnten, zu vernehmen. Die weitere tiefgehende Verachtung eines Teils der Muslime ist allein durch diese widerwärtige Demutsgeste garantiert.


Glaubensverlust

Es sind nicht die Miniröcke unserer Mädchen, die Bikinis, die irrtümlicherweise als freizügig empfundene Sexualmoral der Europäer, es sind nicht die verwestlichten Lebensgewohnheiten der europäischen Völker, die den Vernichtungs- und Missionierungswillen der fanatisierten Muslime hervorbringen. Es ist die Selbstaufgabe unserer christlichen Kirchen, es ist die Gottesferne eines Papstes, der die Menetekel der wahren Konflikte nicht erkennt und sich auf Nebenkriegsschauplätzen medienwirksam bewegt, es ist unsere Gesellschaft, der der feste und tief begründete Glaube verloren gegangen ist, es ist die unerträgliche, links-verursachte und umfassende Krisis unserer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaften, die die radikalisierten Islamgläubigen dazu bringt, uns feige anzugreifen. Dem ist mit aller Härte und ohne Nachsicht endlich zu begegnen. 

Über den Autor

Markus Buchheit, Jahrgang 1983, ist seit 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments und stellvertretender Delegationsleiter der AfD.

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