Wien-Demo: Auch Polizisten der Hundestaffel trugen keine Masken

Bildschirmfoto aus dem Live-Stream vom 14. Februar in Wien: Initiative "Österreich ist frei"; Bildhintergrund: Symbolbild von Info-DIREKT

Bei der letzten großen Demonstration in Wien stellte die Polizei an die 1.600 Anzeigen aus, meistens aufgrund fehlender FFP2-Masken. Wie Info-DIREKT aufzeigte, trugen die Polizisten der Spezialeinheit „WEGA“ selbst jedoch anstatt einer Maske nur eine Sturmhaube, die im Bereich von Mund und Nase besonders locker gewebt ist. (Video am Ende des Beitrags)

Nachdem Info-DIREKT die Wiener Polizei wegen der fehlenden Masken bei WEGA-Beamten in Erklärungsnot brachte, haben wir nun – nach Hinweisen von Info-DIREKT-Lesern – herausgefunden, dass auch einige Polizisten der Hundestaffel keine Masken trugen.

Sturmhauben mit Loch vor dem Mund

Anstatt der eigentlich behördlich vorgeschriebenen FFP2-Maske bei den regierungskritischen Protesten am 14. Februar trugen einige (vermutlich sogar alle) Polizei-Hundeführer nur Sturmhauben, bei denen ausgerechnet die Mundpartie ausgespart ist.


Landespolizeidirektion arbeitet an Lösung

Auf Nachfrage von Info-DIREKT verwies die Pressestelle der Landespolizeidirektion Wien nur auf eine bereits davor zugesandte Stellungnahme. Darin ist von gesetzlichen Ausnahmeregelungen die Rede und dem Ansinnen der LPD Wien zukünftig Regeln in diesem Bereich genauer zu definieren – nachzulesen hier: „Selbst maskenlose Polizisten straften Bürger wegen fehlender FFP2-Masken“

Fehlender Mundschutz als Lebensgefahr?

Nun kann es natürlich sein, dass der Mund der Hundeführer frei sein muss, um eine sichere Kommunikation mit ihren vierbeinigen Partnern sicherzustellen. Wenn das Virus jedoch so absolut gefährlich ist, dass man jeden strafen muss, der keine FFP2-Maske trägt, muss man davon ausgehen, dass auch Polizisten durch die fehlende FFP2-Masken andere und sich selbst einer enormen Gefahr aussetzen.

Akzeptiert Virus behördliche Ausnahmeregelungen?

In den sozialen Medien spotten bereits böse Zungen darüber, dass das ach so gefährliche Virus, vor dem wir unsere Schulkinder mit FFP2-Masken schützen müssen vielleicht vor Uniformierten mit Hunden einen großen Bogen macht. Andere wiederum machen sich lustig darüber, dass das Virus vermutlich sehr gefährlich sei, aber behördliche Ausnahmeregelungen für Beamte akzeptiert.

Maskenpflicht als Gesslerhut

Anmerkung der Redaktion: Die beiden Artikel über maskenlose Polizisten verstehen wir nicht als Angriff auf Polizisten, sondern als Kritik an der Polizeiführung und Innenminister Nehammer, die andere Menschen unter Strafe dazu zwingen etwas zu tun, was für Teile ihrer Beamtenschaft nicht gilt. Teilweise wird – so wie mutmaßlich in Innsbruck – sogar massive Gewalt eingesetzt, um die Corona-Maßnahmen durchzusetzen. Durch diese Willkür werden noch mehr Menschen die Maskenpflicht, die nun auch im Freien kommen soll, als Gesslerhut begreifen – mehr dazu hier: „Gesslerhut 2.0“

Videobeweis

Zu sehen sind die maskenlosen Polizei-Hundeführer unter anderem in diesem Live-Stream der Initiative „ÖSTERREICHistFREI“ (ab Minute 9:30):

 

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