Künstler-Aktion #allesdichtmachen: Erfolgreichste Aktion in Corona-Krise

Bild: Dame - freepik / @cookie_studio; Hintergrund: Projekt #allesdichtmachen auf YouTube

Mit der Aktion #allesdichtmachen haben rund 50 deutsche Schauspieler das Establishment am falschen Fuß erwischt. Mit Kritik aus dieser Richtung hat keiner gerechnet. Die satirischen Kurzfilme der Künstler trafen mit ihrer Kritik offenbar genau dort, wo es schmerzt. Eine riesige Maschinerie der Diskreditierung und Denunziation wurde aufgeboten – was die Aktion letztendlich noch bekannter machte.

von Michael Mayrhofer

Wahrscheinlich gab es bislang nur eine Aktion, die ähnlich viel Aufsehen erregte. Das war, als der ruhige, sanfte und bis dahin international anerkannte Experte Prof. Bhakdi vor laufender Kamera erklärte, dass zwischen der Realität und der behaupteten Erzählung der Corona-Krise offenbar ein großer Unterschied besteht. Damals war die Propagandawelle noch nicht im heutigen Ausmaß professionalisiert, Medien und andere „Experten“ benötigten Tage bis Wochen, um auf die fachlich präzisen Vorwürfe des erfahrenen Wissenschaftlers zu reagieren. Diesmal überschlugen sich die Ereignisse.


Kurzfilme drehen sich um Ohnmacht in der Corona-Krise

Der „Angriff“ auf das Establishment erfolgte am 22. April. 53 Kurzfilme, die sich mit teils hochintelligenten Texten mit den Corona-Maßnahmen auseinandersetzten, wurden ohne weitere Erklärung auf YouTube veröffentlicht. Nicht eine Produktion war beleidigend, nicht eine „leugnete“ das Virus, nicht eine spottete über die angeblichen Corona-Toten. Es ging immer um die betroffenen Menschen, um Schicksale, um die Willfährigkeit der Hofpresse, um die Ohnmacht der Bevölkerung gegenüber einem Maßnahmenwahn, der das Leben nicht mehr lebenswert sein lässt. Die zugehörige Homepage ging nach wenigen Stunden offline – sie war nach Aussage der Macher zu jenem Zeitpunkt auch noch nicht wichtig. Heute ist dort ein kurzes Statement zu lesen, das man auch als Nicht-Statement auffassen kann.

Einige aus der Gruppe sind erschrocken über den Shitstorm und haben sich auf dieses Statement geeinigt. Andere ziehen es vor zu schweigen. Beides ist legitim und in Ordnung. Übrigens: Wenn Videos von dieser Seite verschwinden, dann heißt das nicht zwingend, dass die jeweiligen Leute sich distanzieren. Es kann genausogut bedeuten, dass jemand sich einfach nicht in der Lage sieht, diesen Shitstorm auszuhalten, oder seine Familie schützen will.

Die Ergebnisse der Aktion sind beachtlich. Alleine der Auftritt auf YouTube hat 11 Millionen Aufrufe und zahllose Kommentare und Reaktionen erreicht. Dabei muss man in Zeiten wie diesen berücksichtigen, dass sich viele Menschen nicht einmal mehr ein „Like“ oder einen „Daumen hoch“ auf Webseiten vergeben trauen, da allein das schon zu Verfolgung und beruflichen Schwierigkeiten führen kann. Wenn eine kritische Botschaft heute viele Reaktionen erhält, beträgt ihre tatsächliche Relevanz ein Vielfaches.

Durch Medienwirbel wurde Aktion noch interessanter

All diese Videos wurden zusätzlich heruntergeladen und an anderen Stellen wieder veröffentlicht oder über soziale Medien verbreitet. Es ist davon auszugehen, dass auch diese „Dunkelziffer“ ein Vielfaches der 11 Millionen beträgt. Der oben erwähnte Shitstorm des „offiziellen Deutschlands“ trug dazu bei, die Aktion bekannter zu machen. Denn gerade so wurde wirklich jeder Deutsche erreicht und aufmerksam gemacht, jeder wollte einen dieser Filme sehen. Das ist ein Effekt, den Hofmedien und systemtreue Politiker oft nicht verstehen. Je mehr man eine Sache verteufelt, desto attraktiver wird sie. (So freuen wir uns hier bei Info-DIREKT auch immer wieder über ganzseitige Hassberichte über uns in diversen Medien. Eine Werbefläche, die wir sonst niemals bezahlen könnten.)

96 Prozent Zustimmung unter den Menschen

Es gab wohl kein deutschsprachiges Mainstream-Medium, egal ob Print, Radio oder TV, welches die Aktion nicht kritisieren „musste“. In Österreich tat sich der Kurier als besonders schneidig hervor und bot eine Reihe von Systemkünstlern auf, welche sich über die deutschen Kollegen künstlich aufregten. Die großartige Nina Proll, die sich hinsichtlich des Corona-Themas schon lange kein Blatt mehr vor den Mund nimmt und eine von drei österreichischen Teilnehmern an der Aktion war, setzte auf Facebook nochmal kräftig nach. Im unten abgebildeten Posting findet sich auch eine sehr wichtige Grafik, welche die Reaktionen auf YouTube zusammenfasst. Damit wurde das System vorgeführt, wie noch nie zuvor. Denn offenbar unterstützen 96 Prozent der Menschen die Künstleraktion für Denk- und Meinungsfreiheit und eine offene Diskussion über Corona-Maßnahmen, während nur vier Prozent der Menschen sich der vorgeschriebenen Einheitsmeinung anschließen. Das sind beachtliche Zahlen, die in dieser Deutlichkeit absolut einmalig sind.

Lesenswert ist auch das Statement des Regisseurs Dietrich Brüggemann, das auf Prolls Seite veröffentlicht wurde. Brüggemann, der an der Konzeption und Produktion mitgewirkt hat, weist auch darauf hin, dass Systemkünstler wie Böhmermann offenbar doch nicht so beliebt sind, wie man alle glauben machen will (siehe unten). In einem Interview erklärt er, weshalb er die Corona-Politik für unehrlich hält – und man in seinem Menschsein erschüttert ist.

Inzwischen gibt es auch die Aktion „Danke #allesdichmachen“ auf YouTube, wo immerhin schon 26 deutsche Mediziner klar Stellung beziehen und die Corona-Maßnahmen kritisieren. Auch wenn es sich nicht um Medienstars handelt, können die Ärzte bereits 400.000 Seher verbuchen.

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