Konkurrenz zum „Great Reset“: Das Wirtschaftsforum in St. Petersburg

Konkurrenz zum "Great Reset": Das Wirtschaftsforum in St. Petersburg
Bild Putin: By Kremlin.ru, CC BY 4.0, Link

Am 2. Juni begann in St. Petersburg (Russland) das Internationale Wirtschaftsforum, das bis Sonntag dauern wird. Es gilt als eines der größten und wichtigsten Wirtschaftsforen, der russische Präsident ist Schirmherr der Veranstaltung.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich das St. Petersburger Wirtschaftsforum immer mehr zu einer Art „Alternative zu Davos“, das zeigt sich vor allem auch bei der diesjährigen Veranstaltung. Die Organisatoren von St. Petersburg scheinen sich alle Mühe zu geben, nicht wie ihr Pendant aus Davos mit einer globalistischen Agenda aufzutrumpfen.

Multipolare Wirtschaftspolitik statt „Great Reset“

Während der Präsident des Weltwirtschaftsforums in Davos, Klaus Schwab, zuletzt mit den Plänen des „Great Reset“ von sich reden machte – quasi einem Programm zur weltweiten Einebnung und Kontrolle -, geht es in St. Petersburg vor allem eine multipolar ausgerichtete Wirtschaftspolitik, die sich an regionalen Unterschieden orientiert.


Gegenwind für Globalisten

Das Hauptthema des diesjährigen Forums ist „Gemeinsam in der neuen wirtschaftlichen Realität“ – gemeint sind damit die Auswirkungen der Pandemiepolitik auf die weltweite Wirtschaft. Natürlich wird auch hier der Einfluss der Befürworter des „Great Reset“ zu sehen sein. Die Russen werden aber auch über wichtige Fragen der Souveränität sprechen.

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