Kanzlerkandidatin Baerbock: Zahlreiche Ungereimtheiten im Lebenslauf

Bildcollage: Info-DIREKT

Die Kandidatin der Grünen für das Amt als deutsche Bundeskanzlerin wirkt in den letzten Wochen etwas glücklos. Nach den Diskussionen rund um ihre angebliche akademische Ausbildung (Info-DIREKT berichtete) haben zahlreiche kritische Menschen die Angaben in ihrem Lebenslauf überprüft. Erstaunlich: Gleich drei Punkte im Lebenslauf sind falsch oder grob irreführend.

Ob sich die Grünen mit dieser Wahl nicht letztendlich blamieren werden? Wobei man vorab die Frage stellen muss, ob eine Kandidatin, die zweifelsfrei Mitglied in drei wichtigen globalistischen Gesellschaften ist, eine Wahl in Deutschland „verlieren“ kann. Denn Baerbock ist aktiv bei der „Atlantikbrücke“, den „Young Global Leaders“ (Klaus Schwab) und „European Council On Foreign Relations“ (George Soros). Doch bei den anderen Angaben im Lebenslauf war Baerbock offenbar etwas erfindungsreicher.

Journalist deckte weitere Falschangaben auf

Der FAZ-Journalist Philip Plickert stellte auf Twitter fest, dass es im Lebenslauf von Annalena Baerbock zu hektischen Korrekturarbeiten kam, nachdem er Fragen zu einzelnen Punkten stellte, welche er sogar als „hochstaplerisch“ bezeichnete.


  1. Frau Baerbock behauptete, Mitglied im Europa/Transatlantik-Beirat der Heinrich-Böll-Stiftung zu sein. Auf der Homepage ist sie hingegen nicht als Mitglied gelistet. Auf Nachfragen beteuerten die Grünen, dass sie aus diesem Beirat ausgeschieden wäre.
  2. Frau Baerbock schrieb, Mitglied beim German-Marshal Fund zu sein. Tatsächlich war sie  Teilnehmerin im Marshall Memorial Fellowship-Programms und damit bestenfalls „Alumna“ – allerdings ist sie auch nicht Mitglied des „Alumni Leadership Council“, welches die Möglichkeit bietet, sich im GMF zu engagieren.
  3. Frau Baerbock gab an, Mitglied beim UNHCR zu sein. Das ist besonders erheiternd, denn dabei handelt es sich um eine Behörde der Vereinten Nationen, die keine Mitgliedschaften kennt.

Zudem kamen Zweifel auf, ob sie Mitglied beim „Potsdam Solarverein e.V.“ wäre, da ein solcher Verein nicht existiere und ein ähnlich klingender Verein bereits aufgelöst wäre. Die Bild-Zeitung will den Verein dennoch ausfindig gemacht haben, welcher eine Mitgliedschaft bestätigt. Immerhin.

Jede Menge Blendwerk?

Ein Twitter User namens @polunverdrossen fasst die Bedenken der Bürger gut zusammen:

Sie weiß nicht, was sie studiert hat und wo sie Mitglied ist? Überhaupt sieht der ganze CV nach jeder Menge Blendwerk aus. Wer seinen Lebenslauf so ausschmückt, hat es offensichtlich nötig. Wir brauchen einen Kanzler, der wirklich etwas kann, und nicht nur blendet.

Plagiatsprüfer sieht Erklärungsbedarf

Dozent Dr. Stefan Weber hielt inzwischen auf seinem Blog für wissenschaftliche Redlichkeit fest, dass Angaben zum akademischen Werdegang in Baerbocks Lebenslauf „kommen und gehen“. Er schließt seinen Beitrag von Mitte Mai mit den Worten: „Andererseits hielte ich die inkorrekte Angabe eines Studienfachs, das man offensichtlich nicht vollständig belegt hat, für sehr gravierend. Frau Baerbock wird sich jetzt jedenfalls erklären und Unterlagen offen legen müssen.

Spott und Häme für auf Hand gekritzelten Merkzettel

Aktuell muss Baerbock auch Spott und Häme über sich ergehen lassen, weil sie offenbar nicht in der Lage ist, sich die Namen von drei Parteikollegen zu merken. Wie eine Teenagerin hatte sie die Namen mit Kugelschreiber auf der Handinnenfläche notiert.

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