Herbert Kickl greift die Deutungshoheit der etablierten Medien an

Herbert Kickl greift die Deutungshoheit der etablierten Medien an
Bild Herbert Kickl (designierter FPÖ-Chef): Info-DIREKT

Wer sich voreilig und unnötig distanziert, hat nicht kapiert, dass er damit einen wesentlichen Teil dazu beiträgt, die alleinige Deutungshoheit seiner politischen Gegner einzuzementieren. Zum Glück dürfte damit jetzt zumindest in der FPÖ endgültig Schluss sein.

So stellte Herbert Kickl, als designierter Partei-Chef der FPÖ, in einem Interview mit „Puls24“ klar:

Die Identitären sind für mich so etwas wie eine NGO von rechts. So eine echte NGO die diesen Namen auch verdient, weil sie nämlich kein Geld vom Staat bekommt. Ich halte das zum Beispiel für ein interessantes und unterstützenswertes Projekt, so wie das in der Vergangenheit der Fall gewesen ist, wenn hier eine Gruppe auftritt und sich gegen die Wahnsinnigkeiten des UN-Migrationspaktes ausspricht. Da gibt es ja eine inhaltliche Überschneidung – ja warum denn nicht?“

Die gelben Flecken der ÖVP

Als Beispiel wie absurd die ständigen Distanzierungsaufforderungen sind, nennt Kickl die Islamlandkarte der ÖVP:


Jetzt habe ich gehört, dass die Identitären die Islamkarte der Integrationsministerin begrüßen. Wird sich jetzt die ÖVP von der Islamkarte und der Integrationsministerin distanzieren? Das wäre ja die logische Folge.“

Kickl wird FPÖ zu alten Erfolgen führen

All jenen, die befürchten, dass die FPÖ unter Herbert Kickl nicht an alte Erfolge anschließen könnte, sei dieses ORF-Interview mit Politologe Anton Polinka ans Herz gelegt. Für ihn ist Kickl nahezu ein Garant dafür, dass sich die FPÖ wieder Richtung 27 Prozent Stimmenanteil bei Wahlen bewegen kann. Wie er das begründet, ist hier zu sehen:

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