Ungarn: Kollektive Verurteilung eines Gesetzes, das keiner gelesen hat

Viktor Orban im Kreis seiner Familie.
Bild: Viktor Orban

Gegen Ungarn zu hetzen gehört im Mainstream zum guten Ton. In den letzten Tagen und Wochen ist kollektive Bestürzung über ein Gesetz angesagt, welches angeblich die Rechte Homosexueller beschneidet. In der Berichterstattung ist interessant, dass kein Medium aus diesem Gesetz zitiert und kein Medium auf eine Quelle verlinkt. Dies liegt daran, dass niemand dieses Gesetz kennt – es ist eine kollektive Propagandawelle um zu beweisen, dass man „zur richtigen Seite“ gehört.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Gut und böse ist im Mainstream stets klar definiert. Wer zu den „Guten“ gehört muss dies durch regelmäßige Meinungsäußerungen beweisen. So ist jedem, der bei den „Guten“ mitspielen will, auch ohne jegliche Allgemeinbildung klar, dass Putin, Trump und Orban „böse“ sind, während man speziell jene Protagonisten, die aus den Kaderschmieden des Weltwirtschaftsforums WEF (Klaus Schwab) oder des Europan Council on Foreign Relations ECFR (George Soros) stammen, stets zu loben und im besten Licht darzustellen hat. Die Welt ist einfach aufzuteilen, von jedem Land und jeder Regierung weiß ein so genannter Haltungsjournalist von vornherein und ohne eigene Recherche, ob die Einordung „gut“ oder „böse“ lauten muss. Die Ukraine wäre zum Beispiel ein vorbildlicher Hort des Guten, während alles, was in Russland passiert, grundsätzlich gefährlich und direkt auf Wladimir Putin zurückzuführen ist.


Orbán als konservatives Bollwerk gegen linke Zersetzung

Das mag etwas kindisch klingen und beweist weder Intellekt noch Horizont, aber so funktioniert die Welt. Der konservative Staatsmann Viktor Orbán ist den globalistischen Kreisen ein besonderer Dorn im Auge. Vorbildlich setzt er sich seit Jahren für konservative Werte wie Familie und Heimat ein und sorgt für einen starken und effektiven Grenzschutz zur Abwehr der fremdgesteuerten Massenmigration. Orbán bildet mit seiner Partei ein Bollwerk gegen zersetzende Zeitgeist-Erscheinungen wie willkürliche Abtreibung, Homosexuellen-Propaganda, Genderwahn und Überfremdung dar. Damit steht er gegen all jenes, was der linke Zeitgeist im Westen seit 1968 zur Zersetzung einsetzt. Als Vater von fünf Kindern weiss Orbán genau, wessen Rechte er verteidigt – sehr im Gegensatz zu vielen globalistischen Marionetten, die kinder- und empathielos die Geschicke großer Nationen führen.

Ungarn will Kinder vor Pädophilie schützen

Nun steht ein Gesetz gegen Pädophilie und zum Schutz der Kinder vor der Abstimmung. Alleine der Umstand, dass es bei diesem Gesetz um den Schutz von Menschen unter 18 Jahren handelt, verschwindet in der Mainstream-Debatte komplett. Der erstaunte Leser erfährt nur, dass man in Ungarn schrecklich homophob wäre, es sich beim dem Gesetz um „eine Schande“ handelt und die Mehrheit der EU nun gegen Ungarn vorgehen müsse. Finden sie es nicht auch erstaunlich, wie selbstverständlich so eine multinationale Medienkampagne abläuft, ohne dass sich irgendjemand mit dem Gesetz selbst befasst?

Wir haben den gesamten Gesetzestext in englischer Sprache: T_16365_EN hier herunterladen

Man klopft sich gegenseitig auf die Schultern und versichert, zu den Guten zu gehören

Stellvertretend für alle so heuchlerischen und uninformierten Politikerstimmen sei Jean Asselborn, Außenminister von Luxemburg zitiert (Quelle: Interview im ORF): „Ich finde dass das, was die Ungarn sich da erlauben, uneuropäisch ist und etwas ist, das man im 21. Jahrhundert nicht machen soll. Man darf nicht den Menschen vorschreiben, wie sie zu leben haben.Haben Sie das gelesen? Nach 16 Monaten kollektiver Entmündigung und Lockdown-Inhaftierung der Bevölkerungen sagt ein hoher sozialistischer Politiker ernsthaft, man dürfe Menschen nicht vorschreiben, wie sie zu leben hätten? Sehen wir uns das Gesetz doch einmal näher an. Worum geht es darin wirklich?

Schutz Minderjähriger vor homosexueller und anderer Sex-Propaganda

Die Gegner Orbánn wie EU-kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen behaupten: „Das Gesetz diskriminiert Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Es verstößt gegen fundamentale Werte der Europäischen Union: Menschenwürde, Gleichheit und der Respekt für Menschenrechte.“ Tatsächlich geht es um den Schutz Minderjähriger vor der Dauerberieselung durch globalistische, linke und zersetzende Propaganda. Mehrfach ist erwähnt, dass eine abweichende Darstellung der vom Geburtsgeschlecht entsprechenden Selbstidentität nicht erwünscht sei, speziell nicht als „Normalität“. Speziell das Propagieren von Geschlechtsumwandlungen und Homosexualität als Normalität sei für diese Altersgruppe nicht statthaft – so wie Pornographie im Generellen.

Schutz der Institution der Familie

Ebenso Teil des Gesetzes sind folgende Formulierungen:

Der Staat schützt die Institutionen der Familie und der Ehe auch wegen ihrer Würde und ihres Wertes an und für sich, insbesondere die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, bei denen die Mutter eine Frau und der Vater ein Mann ist. Der Schutz organisierter familiärer Beziehungen und die Verwirklichung des Rechts der Kinder auf eine ihrem Geburtsgeschlecht entsprechende Selbstidentität spielen eine Schlüsselrolle bei der Erhaltung ihrer körperlichen, geistigen und sittlichen Gesundheit.

Auch im Schulunterricht geregelt

In Ungarn hat man verstanden, dass die kollektive Umerziehung der Generationen vor allem durch linkslastiges, tendenziöses Lehrpersonal in den Schulen stattfindet. Dem schiebt man mit dem neuen Gesetz ebenso einen Riegel vor: 

… darf eine im Unterricht oder anderweitig organisierte Aktivität für Schüler, die sich auf die Sexualkultur, das Geschlecht, die sexuelle Orientierung, die sexuelle Entwicklung, die schädlichen Auswirkungen des Drogenkonsums, die Gefahren des Internets und jede Form der körperlichen oder geistigen Gesundheitsentwicklung (im Sinne dieses Abschnitts im Folgenden „Programm“) bezieht, nur dann durchführen, wenn sie von dem durch Gesetz bestimmten Organ registriert ist.

Verschärfte Regeln gegen Kinderpornographie

Ausführlich sind auch die Paragraphen die sich mit Verfolgung und Bestrafung von Kinderpornographie beschäftigen. Für Besitz, Verbreitung oder gar anfertigen von Kinderpornographie drohen langjährige Haftstrafen, wobei uns unbekannt ist, in welcher Dimension diese schon bisher in der ungarischen Gesetzgebung festgehalten waren. Wer Kinderpornographie besitzt hat mit 1 – 5 Jahren Gefängnis zu rechnen, wer sie weitergibt mit 2 – 8 Jahren wer sie anfertigt mit 5 – 10 Jahren. Sollte die Straftat Kinder betreffen, die unter 12 Jahre alt sind, erhöhen sich die Strafrahmen nochmals beträchtlich auf bis zu fünfzehn Jahre Haft. Die Regularien sind sehr umfangreich und auf mehreren Seiten angeführt – hier stellt sich die Frage, ob pädophile Eliten vor diesem Gesetz so große Angst haben, dass sie in derart unsachlicher Weise international dagegen Stimmung machen? Studieren Sie hierzu auch die Rechte Homosexueller in Europa im Vergleich auf einer Übersicht des Schweizer Fernsehens. Tatsächlich sind die Homosexuellen-Rechte in Ungarn umfangreicher als in vielen anderen Ländern in Europa.

Vielleicht ist Von der Leyens Europa nicht wünschenswert?

Wenn all das, wie Von der Leyen sagt, uneuropäisch ist, ist es vielleicht gut, uneuropäisch zu sein. Denn wenn man den Umkehrschluss macht und annimmt, dass das genaue Gegenteil dieser Gesetze „europäisch“ wäre, ist dies wohl nicht für jeden ein wünschenswerter Zustand. Entscheiden Sie selbst, auf welcher Seite Sie stehen wollen – auch wenn die österreichische Bundesregierung bereits über ihre Köpfe hinweg beschlossen hat, die Position Von der Leyens und der EU gegen die Position Ungarns einzunehmen. Viele Kritiker geben auch zu bedenken, dass die EU nicht den Mut hat, sich gegen die offene Homosexuellenfeindlichkeit in mohammedanischen Ländern auszusprechen, wo diese Form der Sexualität zumeist unter Strafe steht – teilweise sogar unter der Todesstrafe.

In Ungarn herrscht nicht zuletzt durch das langjährige Wirken Orbáns ein sehr gesundes Selbst- und Nationalbewusstsein:

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