Neuer Trend: Häuslicher Unterricht statt Corona-Wahnsinn in den Schulen

Neuer Trend: Häuslicher Unterricht statt Corona-Wahnsinn in den Schulen
Symbolbild mit Model nachgestellt: fp

Österreich: Immer mehr Eltern überlegen derzeit ihre Kinder aus der Schule zu nehmen, um ihnen im häuslichen Unterricht den Schulstoff selbst beizubringen. Julia Nußbaumer hat für Info-DIREKT aufgeschrieben, weshalb sie ihren Sohn im Herbst nicht einschulen wird.

Ich habe bereits bei der Schuleinschreibung angekündigt, dass mein Sohn unter den momentanen Umständen die Schule im Herbst nicht besuchen und zuhause unterrichtet werden wird.
Kinder werden drei Mal wöchentlich mit Tests ohne Aussagekraft und Maskenpflicht drangsaliert. Man stelle sich die psychische Belastung für einen Sechsjährigen vor, der in der Schule positiv getestet wird.

Nicht von den Launen der Politik abhängig

Überdies herrscht ständige Unsicherheit, ob es nun Präsenzunterricht oder „Distance Learning“ gibt, weder Kinder noch Eltern können langfristig planen. Gerade im jungen Alter brauchen Kinder Stabilität und Sicherheit. Die chaotischen Zustände aus dem vergangenen Schuljahr werden – so fürchte ich – auch im kommenden bestehen bleiben. Mit dem Entschluss zum Homeschooling sind wir nicht von den Launen des Bildungsministers Faßmann abhängig, der es bis dato noch nicht geschafft hat, konkrete Pläne für das neue Schuljahr vorzulegen. Was bisher in Sachen Corona-Maßnahmen aus dem Bildungsministerium bekannt wurde, lässt jedoch nichts Gutes erahnen.


Draußen statt im Klassenzimmer

Den Unterricht meines Sohnes kann ich durch das Homeschooling individuell gestalten. Das ganze Leben ist ein Lernprozess. Wir werden praxisorientiert lernen, uns viel draußen aufhalten (Lernen bedeutet ja nicht zwingend, dass man im Klassenzimmer sitzt) und persönliche Interessen fördern. Orientieren werden wir uns am Lehrplan der ersten Volksschulklasse, um für die Externistenprüfung am Ende des Schuljahres gewappnet zu sein.

Mehr Freizeit durch individuelle Betreuung

Das „Argument“, dass die Kinder im Homeschooling ihrer sozialen Kontakte beraubt werden, weise ich entschieden zurück. Durch die individuelle Betreuung ist der Zeitaufwand beim Lernen natürlich ein viel geringerer, was mehr Freizeit bedeutet, ergo mehr Zeit, sich mit Freunden zu treffen und seinen Hobbies nachzugehen.

Psychische und physische Gesundheit als oberste Priorität

Ich freue mich, dass in unserer Gemeinde mehrere Eltern den Mut aufbringen, diesen Schritt zu wagen und ihre Kinder selbst zu unterrichten. Die psychische und physische Gesundheit unserer Kinder hat oberste Priorität. Nur in einem kranken System müssen gesunde Kinder beweisen, dass sie gesund sind.

Tipps für den häuslichen Unterricht

Wie häuslicher Unterricht funktioniert und auf was man dabei achten sollte, erklärt Autorin Lini Lindmayer in einem ausführlichen Interview im aktuellen Info-DIREKT Printmagazin.

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