Österreich steht auf: Am Samstag Mega-Demo gegen Corona-Politik in Wien

Am 11. September findet in Wien die nächste Megademo gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung statt.
Foto: Martin Rutter

Der bekannte Maßnahmengegner Martin Rutter ruft am kommenden Samstag zur Megademo in Wien. Gemessen an der Stimmung in diversen Foren von etablierten Medien könnte die Demo ein Riesenerfolg werden. Neben jenen, die alle Maßnahmen für überzogen halten regt sich inzwischen auch Unmut unter jenen, die mit einer zweiten Impfung aufhören wollen, so wie man es ihnen versprochen hatte.

Von Michael Mayrhofer
Im Vorfeld wurde für die Kundgebung mächtig die Werbetrommel gerührt: 20,000 Visitenkarten, 2,500 Plakate, 5,000 Flyer – und mehrere professionell produzierte Videos stimmten die Österreicher auf den Event ein. Wir haben das letzte, besonders heroische Video unten eingebettet, es kann hier auch heruntergeladen und selbständig weiterverbreitet werden.
Derzeit sind vier Kundgebungen für den Samstag, den 11. September geplant: Vor dem ORF, vor der Kronenzeitung und dem Bundesministerium für Gesundheit, sowie natürlich die Megademo selbst, die voraussichtlich im Resselpark ihren Ausgang nehmen wird. Die Rednerliste wird erst kurz vor dem Event veröffentlicht.
Erklärtes Ziel ist es, dort anzuschließen wo die von von Martin Rutter initiierten Demos im Frühjahr aufgehört haben, die stets mehrere tausend wenn nicht  sogar zehntausende Besucher zählten. Laut einer Abstimmung im Netzwerk der Demo-Initiatoren haben 93% der Teilnehmer (= 5,975 Personen) angegeben, es solle einen Marsch auch dann geben, falls politische weisungsgebundene Behörden dies untersagen möchten. Für die Demoteilnehmer werden über 2.000 Pfeifen ausgeteilt. 
Alle Informationen gibt es auf der Homepage https://www.megademo.info/.

Ersturteil gegen Rutter wohl falsch: vom OLG aufgehoben

Und es gibt noch einen Lichtblick zum Schluss. Das Urteil gegen Martin Rutter im Umfeld des Zerreißens einer Regenbogenflagge wurde aufgehoben. Bei einer maßnahmenkritischen Demo zerriss eine Rednerin eine regenbogenfarbene Flagge, auf der ein Doppelherz abgebildet war – ein Zeichen, das von Pädophilen als Symbol für ihre pathologischen „Vorlieben“ verwendet wird. Rutter wurde angeklagt und erstinstanzlich – nicht rechtskräftig – verurteilt, weil er in sozialen Medien Verständnis für die Aktion signalisierte und die Aktivistin verteidigte. Er selbst sah sich dadurch politisch verfolgt – und atmet vorerst auf. Denn friedlicher politischer Aktivismus muss in Österreich möglich bleiben, ohne dass man die Staatsanwaltschaft auf den Hals gehetzt bekommt. Causa „Regenbogenflagge“: Urteil gegen Corona-Maßnahmenaktivist Rutter aufgehoben

Bild: privat


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