Polizei korrigiert „Experten“: Pflegedemo hat nie Krankenhauseinfahrt blockiert

Bild: Screenshot Twitter; Hintergrund privat zur Verfügung gestellt

Um ihre Ideologie zu verbreiten, ist manchem jede Märchenerzählung recht, ganz egal wem man damit Unrecht tut. In Wels demonstrierten knapp 1.000 verzweifelte Menschen aus Gesundheitsberufen gegen die angekündigte Impfpflicht. Eine Frau Dr. Kellermayr behauptete wahrheitswidrig, dass dabei Eingänge zum Klinikum blockiert wurden. Kurz danach wurde die Behauptung vom bekannten linken Aktivisten Michael Bonvalot wiederholt – der vermutlich nicht einmal vor Ort war. Die Polizei korrigierte die Falschaussagen.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Es sind wieder einmal die üblichen Verdächtigen die mit dreisten Falschaussagen auffallen. Die Demo in Wels war ein voller Erfolg (Info-DIREKT-Videoreportage direkt von der Demo). Das ist manchen Menschen offenbar ein Dorn im Auge, so wie sie andere Meinungen nicht ertragen können beziehungsweise anderen ihre Grundrechte nicht zugestehen wollen. 


Zunächst verbreitete Frau Dr. Lisa-Maria Kellermayr die Behauptung, dass „Verschwörungstheoretiker“ den Haupteingang zum Klinikum als auch die Rettungsausfahrt blockiert hätten. Alles an dieser Aussage entsprach nicht der objektiv feststellbaren Wahrheit. Wir haben nicht nur mit Augenzeugen gesprochen, Info-DIREKT Chefredakteur Michael Scharfmüller war die ganze Zeit vor Ort. Ein Wahrheitsgehalt ist auch völlig undenkbar, denn die Teilnehmer bestanden aus Ärzten und Pflegern und anderen Menschen aus Gesundheitsberufen, denen das Wohl ihrer Patienten am Herzen liegt. Es ist also eine sehr dreiste Verleumdung dieser Menschen, welche durch tendenziös präsentierte Bilder versucht wurde.

Polizei korrigiert Fake News linker „Aktivisten“

Kurz darauf klärte die Landespolizeidirektion Oberösterreich auf, dass es sich um eine Falschmeldung handelte. Es kam zu keinen Behinderungen der Rettungskräfte oder zu sonstigen Straftaten. Die Anwesenden Polizisten hatten auch laut Augenzeugen überhaupt nichts zu tun, die gesamte Kundgebung verlief vollständig friedlich. Es handelte sich auch nicht um „Coronaleugner“ oder „Verschwörungstheoretiker“ sondern schlichtweg um Menschen, welche ein nicht ausreichend erprobtes, experimentelles Medikament nicht in ihren Körpern wollen. Das ist nicht nur Grundrecht sondern auch Menschenrecht. Zudem wiesen die Sicherheitskräfte auf das Versammlungsgesetz hin. Auch das Klinikum Wels-Grieskirchen und das Rote Kreuz bestätigten, dass es zu keinem Zeitpunkt zu einer Blockade der Aus- und Einfahrten kam.

Von Regierung gesäte Saat des Spaltens geht auf

Viele so genannte „Aktivisten“, von denen manche vielleicht besser als „Extremisten“ tituliert werden sollten, bewiesen auf Twitter, wessen Geistes Kind sie sind. Sie zeigten ihre hässliche, totalitäre Fratze und hetzten was das Zeug hält:

Ein Ronny Mitterhofer schrieb: Darf ich fragen, ob Versammlungen derzeit nicht auch einem 2-G Gebot unterliegen? Wenn ja: darf das (von der Exekutive) kontrolliert werden? Und wurde es gemacht?

Ein chaim äußerte folgende „Meinung“: In der Nähe eines Krankenhauses darf man nicht mal Hupen…und solche Idioten mit Megaphon dürfen dort rumschreien? Wos is mit eich los? Auf jeder Tierschutzdemo greift ihr durch…aber kranke Menschen die ihre Ruhe dringend brauchen, beschützt ihr nicht? Wos is mit eich?

Eine Regina Lettner wünscht sich wohl mehr „Action“: Ihr seid längst ein Teil des Problems. Die völlig unfähige Polizei hat Covidioten monatelang verhätschelt.

Die Saat des Spaltens und des Aufeinanderhetzens von Menschengruppen, welche durch die türkis-grüne Bundesregierung gesät wurde, geht zumindest auf Twitter voll auf.

Willige Mitläufer

Spannend ist, dass gerade jene nach brutalster Staatsgewalt brüllen, die sonst am wehleidigsten sind, wenn ihre eigenen Veranstaltungen beamtshandelt werden. Ein bei „linken“ Demonstrationen oft gesehener Gast, der regelmäßig seine Stimme gegen Andersdenkende erhebt, ist Michael Bonvalot – gern gesehener „Experte“ im Mainstream. Natürlich reproduzierte auch er die Behauptungen der Frau Kellermayr, welche durch die Polizei klar als „Fake News“ entlarvt wurden.

Die in der Denunzierung der Kundgebungsteilnehmer besonders aktive Frau Dr. Kellermayr erwies sich schon öfter als eifrige Corona-Ratgeberin der Mainstream-Medien. Sie sei im oberösterreichischen Corona-Notdienst tätig. Sie tritt im Standard als Expertin auf, zeigt sich bei Isabelle Daniel auf oe24 oder wird vom Kurier interviewt. Ganz schön viel „Ruhm“ für eine einfache Hausärztin aus Wels. Woher der Wind weht weiß man spätestens wenn man als „Expertin“ zu Corinna Milborn an der Seite von Peter Hacker (SPÖ) eingeladen wird. Und wer immer noch Fragen hat, erhält Antworten im Podcast mit Rudi Fußi und  Natascha Strobl.

Auch anlässlich der Kundgebung in Wels wurde Kellermayr von zahlreichen Mainstream-Medien zitiert, hier beispielsweise in Weekend. Zähneknirschend musste man dort eine Richtigstellung publizieren, dass Rettungsfahrten zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt waren. Dennoch sieht man immer noch eine „schiefe Optik“. Momentan philosophiert Kellermayr darüber, dass sich Österreicher zu Corona-Parties treffen würden, um als Infizierte und später genesene den Grünen Pass zu erhalten. Dass Menschen alles tun, um ihre Grundrechte und ihre Freiheit wieder zu erlangen, passt der umtriebigen Allgemeinmedizinerin offenbar nicht ins Weltbild.

 

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