Große Versöhnung zwischen Hofer und Strache

Große Versöhnung zwischen Hofer und Strache
Bildschirmfoto von Norbert Hofers Twitter-Profil

Zu manchen Dingen, die in der Politik geschehen, fehlen einem oft einfach die Worte. Die offizielle Aussöhnung zwischen Ex-FPÖ-Chef Norbert Hofer und Ex-FPÖ-Chef HC Strache ist ein solches Ereignis. 

Ein Kommentar von Michael Scharfmüller

Freilich könnten wir jetzt all die „Nettigkeiten“, die sich die beiden zum Schaden des gesamten dritten Lagers über die Medien ausgerichtet haben, hier aufzählen. Freilich könnten wir jetzt auch darüber spekulieren, was das öffentlich am Twitter-Kanal von Norbert Hofer gepostete Foto bezwecken soll. Mainstream-Journalisten greifen Norbert Hofers Posting schon dazu auf, um Fragen wie diese zu stellen:


„Ist das jetzt die Reunion gegen Kickl?“

Selfie löst zahlreiche Spekulationen aus

Abgesehen von den zahlreichen Spekulationen, die das Selfie der beiden Ex-FPÖ-Chefs gerade auslöst, ist es sicherlich gut, wenn Patrioten einen guten Draht zueinander haben. Ob man an solchen „Beziehungskisten“ in guten wie in schlechten Zeiten die Öffentlichkeit teilhaben lassen muss, ist eine andere Frage.

Folgt bald Aussöhnung mit Martin Sellner?

Nun warte ich gespannt darauf, ob Norbert Hofer auch bald mit Martin Sellner auf ein Bier und mit Info-DIREKT segeln geht – da war nämlich auch mal etwas

Klarstellung der FPÖ zum Selfie

Nachtrag, 28. Jänner 2022, 21:15 Uhr: In einer Aussendung stellt FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz klar:

„Das heute stattgefundene Treffen zwischen den beiden ehemaligen FPÖ-Obmännern Hofer und Strache ist eine reine Privatinitiative und impliziert keinerlei Änderungen des Verhältnisses sowie der Einstellung der FPÖ gegenüber dem von ihr ausgeschlossenen Strache.

Und weiter:

„Strache ist weiterhin Gegenstand von staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in der Spesen-Affäre, denen sich die FPÖ unter dem damaligen Obmann Norbert Hofer als Privatbeteiligte angeschlossen hat, weil die FPÖ sich als Opfer der mutmaßlichen Malversationen Straches betrachtet.“

Zudem habe Strache das Band zwischen ihm und seiner ehemaligen Partei durchschnitten als er in Wien und Graz bei Wahlen erfolglos gegen die FPÖ angetreten sei.

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