Krisenwahnsinn: Was tun, in einer völlig ver-rückten Welt?

Krisenwahnsinn: Was tun, in einer völlig ver-rückten Welt?
Bild Frau: fp; Bildkomposition Info-DIREKT

Wie betrunkene Lemminge taumeln wir von einer Krise in die nächste. Wir leben in einer völlig überhitzten Gesellschaft, in der es immer um alles, aber nie um Wahrheit, Recht und Nachhaltigkeit geht. Die Welt scheint VER-RÜCKT geworden zu sein. Weggerückt vom Naturnahen und hingerückt zum völlig Absurden.

Vorwort zum aktuellen Magazin Info-DIREKT von Michael Scharfmüller

Eine Krise wird von der nächsten abgelöst. Ein Skandal jagt den nächsten. Es bleibt keine Zeit zur Reflexion und keine Zeit, kriminelle Machenschaften ordentlich aufzuarbeiten. Während diese Schnelllebigkeit normalen Menschen die letzten Nerven raubt, bietet sie jenen Verbrechern, die mit der Angst und dem Leid unzähliger Menschen gute Geschäfte machen, Schutz.


Etablierte Medien als Brandbeschleuniger

Eine wesentliche Rolle in diesem verrückten Tanz um Macht und Reichtum spielen jene Personen und Organisationen, die uns von etablierten Medien tagtäglich als moralische Instanzen und Experten präsentiert werden. Sie sind es, die mithilfe einer geballten Medienmacht der Masse die Sinne vernebeln und sie auf dem geistigen und emotionalen Niveau eines Kleinkindes in jede beliebige Richtung laufen lassen. Anstatt ihre Kontroll- und Wachfunktion wahrzunehmen, spielen etablierte Medien dieses Spiel mit. Mehr noch: Sie betätigen sich als Brandbeschleuniger einer jeden Krise.

Einen klaren Verstand und einen kühlen Blick bewahren

Unsere Aufgabe als selbstständig denkende Menschen muss es daher sein, sich von diesen Brandbeschleunigern nicht entzünden zu lassen. Wenn die Masse völlig emotionalisiert ist, müssen wir weiterhin einen klaren Verstand und einen kühlen Blick bewahren.

Damit das gelingt, brauchen wir starke Gemeinschaften ähnlich denkender Menschen. Überregional sind viele von uns schon sehr gut vernetzt. Für die Krisen, die jetzt auf uns zukommen, ist es jedoch auch wichtig, anständige Menschen in seiner näheren Wohngegend zu haben. Und das nicht nur, um sich gegenseitig tatkräftig unterstützen zu können, sondern auch, um emotional gut aufgehoben zu sein. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe während der letzten Lockdowns gemerkt, wie wichtig der persönliche Austausch mit anständigen Menschen für mich ist. Ein vertrautes Gespräch und eine fröhliche Runde bei ein paar Bier kann kein Telefonat und kein Online-Gespräch ersetzen.

Also nur mutig und frisch den neuen Zeiten entgegen. Wenn das Leben härter wird, dann werden wir es eben auch. Das sind wir nämlich nicht nur unseren Vorfahren, sondern auch unseren Nachkommen und uns selbst schuldig.

Mehr zum Krisenwahnsinn im aktuellen Magazin Info-DIREKT, das österreichweit über den Zeitschriftenhandel und weltweit als Abo bezogen werden kann.

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