Trotz Krise weiter deutsche Entwicklungshilfe für China und Co.

Trotz Krise weiter deutsche Entwicklungshilfe für China und Co.
Symbolbild Frau: freepik; Bild Markus Frohnmaier: AfD; Bildkomposition: Info-DIREKT

Während die deutsche Bundesregierung im eigenen Land tatenlos zusieht, wie das Land vor die Hunde geht, verbrennt sie Milliarden an Steuergeldern, um auch im Ausland ihre verrückte Ideologie voranzutreiben.

Ein Gastkommentar von Markus Frohnmaier aus dem Magazin Info-DIREKT, Ausgabe 43

Viele Menschen glauben, dass die von Deutschland gezahlte Entwicklungshilfe an arme Staaten geht. Das ist nicht so. Unter den Top 3 der Empfängerländer deutscher Entwicklungshilfe befinden sich mit Indien und China zwei aufstrebende Wirtschaftsmächte. Im Jahr 2020 ist Deutschland mit 25 Milliarden Euro Entwicklungsleistungen das zweitgrößte Geberland.


Die letzte Bundesregierung habe ich immer dazu aufgefordert, die milliardenschwere Entwicklungshilfe für aufstrebende Wirtschaftsmächte zu streichen. Es ist absurd, dass die Deutschen mit ihren Steuergeldern Mächte alimentieren sollen, die eigene Nuklear- und Raumfahrtprogramme betreiben. Auch die Ampel-Regierung setzt die Subventionierung dieser neuen Mächte fort. Sie nennt diese Staaten nun „Globale Partner der deutschen Entwicklungszusammenarbeit“. Gerechtfertigt wird die Hilfe für die kommenden Supermächte damit, dass man das Weltklima ohne diese Länder nicht retten könne. Ihre weitere Entwicklung will die Bundesregierung „klimaneutral“ gestalten. Schon lange geht es in der deutschen Entwicklungshilfe nicht mehr um Armutsbekämpfung, sondern viel mehr um ideologische Projekte – allen voran die „Rettung“ des Klimas. Die „Globalen Partner“ – das sind: Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Peru, Südafrika und Vietnam. Zusammen stellen sie rund 45 Prozent der Weltbevölkerung und sie hungern jeden Tag nach mehr Ressourcen.

„Klimaneutrale Entwicklung“

Der mit Abstand wichtigste Katalysator für Entwicklung ist bezahlbare und verfügbare Energie. Das vergessen die Politiker sämtlicher etablierter Parteien aber unentwegt. Unterentwickelten Ländern den Ausbau bezahlbarer Energieträger zu verweigern, beraubt sie ihres Entwicklungspotenzials. An Irrsinn grenzt es zu glauben, dass stark wachsende und entsprechend hungrige Staaten wie Indien und China sonderlich viel Wert auf die „Klimabilanz“ ihres Energiesektors legen würden. Die Bundesregierung verbrennt aber trotzdem Unsummen für die grüne Transformation der ganzen Welt.

10 Milliarden Euro Steuergeld für Energiewende in Indien

Die deutsche Bundesregierung schenkt Indien nun zehn Milliarden Euro Entwicklungshilfe bis 2030, damit Indien „saubere“ Energien ausbaut. Das macht Indien auch. Der Treppenwitz ist, dass Indien die Nutzung fossiler Brennstoffe aber nicht reduziert. Sondern im Gegenteil – Indien kauft im großen Stil russische Öl-Reserven auf. Während wir den Indern etwa ein „klima-smartes Gebäudeprogramm“ für fast 22 Millionen Euro spendieren, baut Indien 28 neue Kohlekraftwerke.

Entwicklungshilfe an China

Im Jahr 2019 erhielt China, die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft, eine halbe Milliarde bilaterale Entwicklungshilfe von Deutschland. „Klimafreundlichen Verkehr“ fördert Deutschland in China zum Beispiel mit fast acht Millionen Euro. Für die „klimafreundliche Entwicklung“ der Provinz Jiangsu zahlen wir fünf Millionen Euro. Die Klimapartnerschaft mit dem chinesischen Umweltministerium kostet uns über zehn Millionen Euro.

Bundesregierung will Südafrika den Kohleausstieg finanzieren

8,5 Milliarden Euro wollen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die EU und die USA an Südafrika für den Kohleausstieg zahlen. Gleichzeitig nisten sich Chinesen in Südafrika und dem gesamten afrikanischen Kontinent ein. China hat angekündigt, 15 Milliarden Dollar in die südafrikanische Infrastruktur zu investieren – auch in erneuerbare Energien. Mich würde nicht wundern, wenn deutsches Geld für die südafrikanische Energiewende am Ende vor allem der Subvention chinesischer Photovoltaik-Unternehmen dienen würde.

Über Markus Frohnmaier

Markus Frohnmaier (geb. 1991) zog 2017 für die AfD in den deutschen Bundestag ein. Dort ist er Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Sprecher der Bundesfraktion für dieses Themengebiet. Seit 2022 ist er zudem Co-Vorsitzender des AfD-Landesverbandes Baden-Württtemberg. Mehr über ihn erfahren Sie hier: www.markusfrohnmaier.de

+++ So leisten Patrioten tatsächliche „Hilfe vor Ort“

Im Magazin Info-DIREKT, Ausgabe 43, finden Sie ein Interview mit Sebastian Zeilinger von der patriotischen Hilfsorganisation „AHA!“. Darin erklärt er, wie „Hilfe vor Ort“ tatsächlich funktionieren kann. Wenn Sie jetzt das Magazin Info-DIREKT abonnieren, erhalten sie die Ausgabe mit dem Interview kostenlos zum Abo. +++

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