Morgenthau-Plan 2.0: Ist die Energiekrise gewollt?

Morgenthau-Plan 2.0: Ist die Energiekrise gewollt?
Bild Wirtschaftsminister Robert "Morgenthau" Habeck (Die Grünen): By <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.flickr.com/people/[email protected]">Heinrich-Böll-Stiftung</a> from Berlin, Deutschland - <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.flickr.com/photos/boellstiftung/44138259955/">Robert Habeck</a>, CC BY-SA 2.0, Link; Bildkomposition: Info-DIREKT

Ist die Energiekrise gewollt, um Deutschland von einem führenden Industrieland in ein rückständiges Agrarland umzuwandeln, wie es bereits im Morgenthau-Plan am Ende des Zweiten Weltkriegs vorsah? Wenn man sich das Wollen und Wirken des deutschen Wirtschaftsministers Robert Habeck (Grüne) ansieht, ist diese Befürchtung nicht ganz von der Hand zu weisen.

Ein Gastkommentar von Klaus Goldmann und Thomas Maier aus dem aktuellen Magazin Info-DIREKT

Dass mit Robert Habeck ausgerechnet die Grünen den Wirtschaftsminister in der Bundesrepublik stellen, könnte man mit dem Sprichwort „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“ kommentieren. Zur Erinnerung: Habeck fand Vaterlandsliebe schon immer zum Kotzen und mit Deutschland konnte er noch nie etwas anfangen. Erschwerend kommt hinzu, dass er und seine Partei seit Jahren Energie teurer machen wollen, um die angeblich „menschengemachte Erderhitzung“ zu stoppen. Zusätzlich verschärft wird dieses Ansinnen dadurch, dass Habeck Deutschland als Vasall der USA sieht. Bei einem Besuch in Washington Anfang März meinte er:


„Je stärker Deutschland dient, umso größer ist seine Rolle.“

Geheuchelter Patriotismus und mediale Unterstützung

Freilich, in den Medien setzt der grüne Habeck angesichts der Energie-Krise, die er managen sollte, auf patriotische Töne. Mit viel Pathos beschwört er Deutschland und die Nation. Von etablierte Medien wird er dafür sogar zum „beliebtesten Politiker“ hochgeschrieben.

Wirtschaftsminister Robert Morgenthau

Es gibt jedoch auch Krtitik. So twitterte Ex-Bild-Chefredakteur Julian Reichelt im Juni:

„Wir sollten unseren Wirtschaftsminister in Robert Morgenthau umbenennen.“

Damit spielte Reichelt vermutlich auf den am 23. Juni 2022 ausgestrahlten „Talk im Hangar-7″ auf ServusTV an. Dort sprach Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ganz offen darüber, dass nun der Morgenthau-Plan durchgezogen würde. Vor allem die Grünen würden dieses Vorhaben vorantreiben, erklärte sie live auf Sendung. 

Der Morgenthau-Plan

Der Morgenthau-Plan wurde in der Zeit des Zweiten Weltkrieges in den USA ausgearbeitet. Darin war die Umwandlung Deutschlands von einem Industrieland zu einem Agrarland vorgesehen. Umgesetzt wurde der Plan vermutlich auch deshalb nicht, weil man die Bundesrepublik als Pufferzone gegen die Sowjetunion brauchte und man am deutschen Fleiß und Erfindungsreichtum mitnaschen wollte. So wurde die Bundesrepublik doch nicht deindustrialisiert, sondern zum Zahlmeister der Welt. Durch die künstliche Energieverknappung schweben Morgenthaus Ideen nun wieder wie eine dunkle Wolke über Deutschland. 

Ohne ausreichend leistbare Engergie wird die deutsche Wirtschaft noch weiter einbrechen. Ob sich Russland von einem Land beeindrucken lässt, das sich mit seinen Sanktionen zu einem großen Teil selbst massiv schwächt, muss bezweifelt werden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass uns die Russen auslachen, wenn wir im Winter vor die Entscheidung gestellt werden, ob wir hungern oder frieren wollen.

Die Rolle der USA

Vermutlich werden solche Entscheidungen jedoch nicht in Europa, sondern in den USA getroffen. Bereits im Februar stellte US-Präsident Joe Biden klar, dass ein russischer Einmarsch in der Ukraine das Aus für „Nord Stream 2″ bedeuten müsste. Bereits damals bot Biden – natürlich völlig selbstlos –  Deutschland an, es mit Flüssiggas beliefern zu können. Mit Flüssiggas ist das teure, umweltschädliche Fracking-Gas gemeint, das sehr energieintensiv mit Schiffen über den Atlantik nach Europa gebracht werden muss, wo es noch an Häfen zur Entladung des Gases mangelt. Von „Fridays For Future“ und Co. hört man dazu keine Kritik, schließlich geht es darum, zwischen  Russland und Deutschland einen Keil zu treiben und beiden wirtschaftlich zu schaden. Bei solchen Zielen ziehen selbstverständlich alle globalistisch ausgerichteten NGOs, Medien und Parteien an einem Strang.

Die Möglichkeit, dass Deutsche und Russen sich annähern und ein Bündnis schmieden, ist für die geopolitischen Strategen in Washington nämlich eine große Gefahr. Man stelle sich vor, welche Kraft entstehen würde, sollten deutsche Betriebe die gigantischen Rohstoffvorkommen Russlands erschließen. Schon Otto von Bismarck wusste:

„Wenn Preußen und Russland in einem Bündnis zusammenstanden, ging es beiden Ländern gut und Europa. Wenn irgendwelche Kräfte es geschafft haben, dass beide Länder in Konfrontationen gegeneinander gestanden haben, war es eine Katastrophe für beide Länder und Europa.“

Krisen, die der Politik ganz recht sind

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