„Anschlag“ auf SPÖ-Zentrale: Wer steckt dahinter?

Entlarvender "Anschlag" auf SPÖ-Zentrale: Wer steckt dahinter?
Symbolbild Mann: fp; Bild SPÖ-Zentrale in Wien und Bildkomposition: Info-DIREKT

Auf der Landes- und Bundesparteizentrale der SPÖ in Wien wurde von unbekannten Aktivisten ein Banner angebracht. Darauf wird die SPÖ für die enormen Gebührenerhöhungen in Wien kritisiert. Info-DIREKT hat sich auf Tätersuche begeben.

Ein Kommentar von Michael Scharfmüller

Wer den Banner mit der Aufschrift „Teuerungswahnsinn stoppen!“ angebracht hat, um die SPÖ für die enormen Gebührenerhöhungen im roten Wien zu kritisieren, ist unbekannt. Wir fragen deshalb direkt bei der SPÖ nach, ob man dort den Anschlag schon bemerkt hat, was sie dazu sagt und wo sie die Täter vermutet. Auf all unsere Fragen erhalten wir am Telefon jedoch immer nur die selbe Antwort:


„Schreiben Sie uns eine email!“

Offenbar ist der SPÖ der entlarvende Anschlag am eigenen Hauptsitz peinlich. Vermutlich blieben auch deshalb die weinerlichen Presseaussendungen aus, die sonst bspw. von der ÖVP versandt werden, wenn friedliche Proteste direkt vor Parteizentralen stattfinden.

Antifa-Clowns als Täter ausgeschlossen

Da der auf der Parteizentrale angebrachte Schriftzug professionell und ordentlich aussieht, kann ausgeschlossen werden, dass es sich dabei um eine Protestaktion der sozialistischen Jugend oder der Antifa handelt. Unsere Suche nach dem Täter beginnt daher im patriotischen Lager:

Martin Sellner erklärt sich solidarisch

Erste Adresse für spektakuläre Aktionen an bekannten Gebäuden in Wien ist der patriotische Aktivist Martin Sellner. Gegenüber Info-DIREKT sagt er über die Aktion an der Fassade der geschichtsträchtigen SPÖ-Zentrale:

„Nein, das Banner haben wir nicht aufgehängt. Ich weiß nicht, welche Truppe dahinter steckt, aber es ist auf jeden Fall inhaltlich richtig und gut platziert. Die SPÖ ist mit ihrer Migrationspolitik und Sanktionspolitik überall, wo sie noch in der Regierung sitzt, mitverantwortlich für diesen Wahnsinn. Ich erkläre mich also mit dem Banner solidarisch.“

Stellungnahmen von „Die Österreicher“ und „Freiheitlichen Jugend“

Auch Jakob Gunacker, Chef der patriotischen Bürgerbewegung „Die Österreicher“, hat mit der Aktion nichts zu tun:

Der Verdacht, dass es sich um eine Aktion von uns handelt, ist durchaus berechtigt. Wenn man bedenkt, dass die SPÖ aktuell alles tut, um die Ursachen der Teuerungen zu befeuern, wirkt die neue Aufschrift wie eine Satireaktion, diesmal können wir allerdings Entwarnung geben.“

Gunacker vermutet also, dass die SPÖ selbst für den „Anschlag“ auf ihre eigene Parteizentrale verantwortlich sei. Ähnlich sieht das auch Maximilian Weinzierl von der „Freiheitlichen Jugend Wien“, die bereits im Sommer gegen die Doppelmoral der SPÖ vor der roten Parteizentrale demonstriert hat. Auch er vermutet, dass die SPÖ den Banner selbst angebracht habe:

Das zeigt nur wieder einmal wie verlogen die SPÖ ist: Einerseits plakatieren sie „Teuerungswahnsinn stoppen!“ und andererseits beschließt der Wiener SPÖ-Bürgermeister die Erhöhung der Gemeindebaumieten und der allgemeinen Kosten. Daher fordern wir als Freiheitliche Jugend Wien ganz klar, dass nur noch Österreicher Gemeindebauwohnungen bekommen sollen und, dass es mehr Unterstützungen für Jugendliche im Bereich Erstwohnung geben muss!“

Rote Heuchler vor dem Fall

Gunacker und Weinzierl dürften mit ihrem Verdacht Recht haben. Beim Banner auf der SPÖ-Zentrale handelt es sich nämlich um eine digitale Leuchtreklame, die vermutlich direkt von der SPÖ bespielt wird. Für diese Vermutung spricht auch, dass die Botschaft an der Fassade mit einem QR-Code versehen ist, der direkt zu einer Petition der SPÖ gegen den Teuerungswahn führt.

Damit ist klar, dass die SPÖ gegen jene Teuerung mobilisiert, die sie in Wien selbst mit der Erhöhung zahlreicher Gebühren vorantreibt. Einzelfall ist diese Realtitätsverweigerung keiner. So meinte SPÖ-Chefin noch in diesem Sommer, dass es keine neue „Asylkrise“ gebe. Auch das absurde Festhalten an der Maskenpflicht in Wien und die neue Impfkampagne der Stadt Wien auf TikTok zeigen wie abgehoben die SPÖ mittlerweile ist.

Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Und der Fall der SPÖ ist bereits unaufhaltsam, demnächst muss sie nämlich ihre geschichtsträchtige Parteizentrale räumen.

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