Ein Erlebnisbericht aus der deutschen Hauptstadt Berlin, deren Geruch man kaum mehr erträgt.
Dieser Beitrag stammt aus dem aktuellen Magazin Info-DIREKT zum Thema "Stadtbilder - Vom Freiheitstraum zum Schreckgespenst"
Es ist Januar, und Berlin hat sich über Nacht in eine Eisbahn verwandelt. Nicht in eine romantische, auf der Kinder Schlittschuh laufen – sondern in eine tückische, auf der Rentner stürzen und sich die Hüfte brechen. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Streusalz ist auf Berlins Gehwegen verboten, um die Umwelt zu schonen. Laut Straßenreinigungsgesetz dürfen gegen Glatteis nur abstumpfende Mittel wie Sand oder Splitt verwendet werden. Während Politik und Behörden nichts gegen das hohe Sturzrisiko unternehmen, erklären etablierte Medien, man solle doch einfach „vorsichtig gehen“. Also rutsche ich, wie Hunderte andere auch, in Richtung U-Bahn weiter.
Lerne: Ein freier U-Bahn-Waggon ist kein Glücksfall
Am Bahnsteig in der U-Bahnstation drängen sich alle in zwei überfüllte Waggons. Einer bleibt fast leer. Wer neu in Berlin ist, hält das für einen Glücksfall, in Wirklichkeit ist es eine Geruchsfalle. In leeren U-Bahn-Waggons vegetiert nämlich fast immer ein Obdachloser vor sich hin, der nicht nur nach Alkohol, Kot und Erbrochenem stinkt, sondern auch etwas nach Verwesung. Durch die wachsende Zahl Crackabhängiger hat die Verwahrlosung im Berliner Untergrund nochmals zugenommen.
Eine Stadt voller Müll
Der Niedergang Berlins beschränkt sich jedoch nicht nur auf eisige Winter und die U-Bahnen. Auch die Gehwege in Berlin-Neukölln oder Friedrichshain-Kreuzberg vermüllen immer mehr. Alte Matratzen, Elektroschrott und durchgesessene Sofas werden von den Bewohnern einfach vor die Tür gestellt. Die Kosten für die Entsorgung der tausenden Kubikmeter illegalen Sperrmülls, die jedes Jahr anfallen, sind in den vergangenen Jahren explodiert. Berlin ist dreckig – und es wird jeden Tag schmutziger.Eine fremd gewordene Stadt
Doch nicht nur die Sauberkeit verschwindet. Auch die deutsche Sprache hört man auf Berlins Straßen immer seltener. In Berlin-Mitte liegt der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund bereits bei rund 59 Prozent. In vielen Straßenzügen erinnert heute kaum noch etwas daran, dass man sich in einer deutschen Hauptstadt befindet. Öffentliche Schulen sind ohnehin längst verloren.
Falsche Prioritäten und überforderte Verwaltung
Der Bevölkerungsaustausch und seine Folgen tragen auch dazu bei, dass die Verwaltung der Stadt überfordert ist. Erschwerend kommt hinzu, dass die Politik einen großen Teil ihrer Aufmerksamkeit ideologisch motivierten Projekten widmet, beispielsweise der LGBTQ-Ideologie. Das falsche Setzen von Prioritäten hat dazu geführt, dass Bürger wochenlang auf Termine bei Behörden warten müssen. Während Geschlechtsänderungen rasch durchgezogen werden, muss man viel Geduld aufbringen, wenn man eine Baubewilligung braucht oder ein Auto anmelden möchte.
Was ist aus Berlin geworden?
Trotz all dieser Zustände zieht es weiterhin viele Menschen in diese Stadt - so viele, dass der Wohnungsmarkt zu einem Schlachtfeld geworden ist. Wer keine Kontakte hat und nicht bereit ist, unverschämt hohe Ablösesummen zu bezahlen, hat kaum eine Chance auf ein festes Dach über seinem Kopf.
Ich bleibe hier
Oft sitze ich am Landwehrkanal und schaue auf das Wasser. Berlin war einmal die Stadt Friedrichs des Großen und anderer bedeutender Deutscher. Was ist davon geblieben? Eine Verwaltung, die nicht einmal Gehwege frei von Schnee und Eis halten kann. Eine U-Bahn, die nach Verwesung riecht. Eine Stadt, die das Zentrum Deutschlands sein sollte, aber völlig heruntergekommen und überfremdet ist.
Trotzdem fühle ich mich Berlin verbunden. Ich werde hierbleiben, weil ich meine Heimatstadt diesem Chaos nicht ganz alleine überlassen kann. Vielleicht klingt das für Nicht-Berliner absurd, aber ein bisschen Trotz und eine Spur Verrücktheit gehörten einmal zu den sympathischsten Eigenschaften der Berliner, und zumindest die will ich weiter hochhalten.






