Die vielleicht nächste Bürgermeisterin von Berlin, Elif Eralp (Die Linke), hat offenbar Angst vor radikalen Kräften im Umfeld ihrer eigenen Partei. Das geht aus vertraulichen Anmerkungen hervor, die versehentlich beim Nachrichtenmagazin „Spiegel“ landeten. Statt über die Ursachen und Auswirkungen dieser Angst zu diskutieren, wird versucht die Diskussion zu verlagern.
Ein Kommentar von Christoph Grubbinder
Das Nachrichtenmagazin hatte mit Eralp ein Interview geführt und ihr dieses anschließend zur Autorisierung vorgelegt. Bei der Rücksendung passierte ihrem Büro ein Fehler: In der Word-Datei befanden sich noch vertrauliche Kommentare der Politikerin und ihrer Mitarbeiter.
Selbstgerufene Geister als Problem
In den internen Anmerkungen ging es unter anderem um Ibrahim Ibrahim, einen propalästinensischen Aktivisten, der im September bei einer Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln aufgetaucht war und dem Sympathien für die Hamas vorgeworfen werden. Eralp wollte eine Frage zu Ibrahim und ihre Antwort darauf aus dem Interview streichen lassen. Intern begründete sie das so:
„Ich kann mich und meine Familie nicht für den ,Spiegel‘ in Gefahr bringen.“
An anderer Stelle schrieb sie, dass sie „Angst vor diesen Leuten“ habe. Die Aussagen zeigen, wie ernst Eralp eine mögliche Bedrohung einschätzt, wenn es um sie selbst und ihre Familie geht. Werden solche Ängste von Bürgern geäußert, werden diese dafür belächelt oder als rechts dargestellt. Patrioten, die Lösungsvorschläge für die durch Massenmigration verursachten Zustände in Deutschland präsentieren, werden von Linken sogar systematisch und teilweise auch gewalttätig bekämpft.
Gut möglich ist auch, dass Eralp nicht nur Angst vor den Geistern hat, die sie und ihre Partei selbst riefen, sondern auch vor den eigenen Genossen. Kritik an mutmaßlich kriminellen migrantischen Strukturen ist in der linken Blase nämlich ein Tabuthema.
Ablenkungsmanöver der Medien statt wichtiger Aufklärung
Anstatt aufzuklären, weshalb sich die vielleicht zukünftige Bürgermeisterin Berlins so fürchtet, und zu hinterfragen, ob das auch auf Einfluss auf ihre Amtsführung haben könnte, lenken etablierte Medien vom eigentlich Skandal ab. Wenig überraschend richtet sich ein guter Teil der medialen Kritik gegen den „Spiegel“, da dieser private Informationen veröffentlicht habe, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren. So kritisiert Linken-Politiker und Willkommensklatscher Bodo Ramelow, dass dadurch eine Frau, die sich bedroht fühle, zusätzlich gefährdet werde. Eralp selbst kündigte rechtliche Schritte an.
Mediale Doppelstandards
Bemerkenswert ist dabei, wie unterschiedlich Medien und Politik den Umgang mit vertraulichen Informationen bewerten. Während private Nachrichten von Linken geschützt werden sollen, werden die mehr als 420.000 internen E-Mails der AfD, die durch Hacker erbeutet wurden, genüsslich von den "Qualitätsmedien" ausgewertet.






