Im patriotischen Zentrum Castell Aurora in Steyregg bei Linz fand am vergangenen Wochenende ein Schwerpunkttag zum Thema Linksextremismus statt. Unter dem Motto „Reden wir über Linksextremismus!“ wurden Vorträge und Diskussionen über linke Gewalt, staatlich geförderte Antifa-Strukturen und mögliche Gegenstrategien gehalten.
Ein Veranstaltungsbericht von Christoph Grubbinder
Unter den gut 50 Gästen befanden sich zahlreiche Kommunalpolitiker sowie die beiden AfD-Landtagsabgeordneten Dominik Kaufner und Fabian Jank aus Brandenburg. Mit Wolfgang Dröse, war ein AfD-Politiker aus Bayern auch auf dem Podium vertreten. Er freute sich darüber, dass dem Thema Linksextremismus erstmals ein ganz Tag gewidmet wurde.
Das Antifa-Gewalt nicht nur in Deutschland und Österreich ein Problem ist, verdeutlichte der französische Aktivist und Journalist Matisse Royer. Er erzählte seine Erfahrungen als junger Medizinstudent an Universitäten in Frankreich. Dabei berichtete er von Online-Bedrohungen, Einschüchterungsversuchen auf dem Campus und linkem Terror, der auch vor seiner Privatadresse nicht Halt gemacht habe. Trotzdem zeigte er sich kämpferisch:
„Angesichts der Widerstände haben wir nur eine Stärke: unsere Stärke. Wir werden uns niemals für das, was wir sind, entschuldigen.“
Wie sich Bürger gegen linke Netzwerke wehren können
Politikwissenschaftler Michael Schäfer vom Bürgernetzwerk „Ein Prozent“ zeigte in seinem Vortrag auf, wie sich Bürger gegen linksextreme Strukturen ganz konkret wehren können. Er stellte Möglichkeiten vor, wie linksextremen Vereinen die staatliche Finanzierung entzogen werden kann, und erläuterte zugleich weitere Wege, wie sich Einzelpersonen im Alltag wehren können. Neben konkreten Handlungsanweisungen ging Schäfer auch auf seine umfangreichen Recherchen zur sogenannten „Hammerbande“ ein. Dabei verwies er auf zahlreiche politische, logistische und finanzielle Querverbindungen ins linke Milieu, unter anderem zur Linkspartei und zu den Grünen. Zudem machte er auf die Materialien und Leitfäden von „Ein Prozent“ aufmerksam, die Bürgern praktische Hilfestellungen geben sollen.
Zwei Strategien im Umgang mit Linksextremismus
Zum Abschluss diskutierten der YouTuber Simon Thiele, der den Kanal „Nach Vorn“ betreibt, und Wolfgang Dröse über unterschiedliche Ansätze im Kampf gegen Linksextremismus. Trotz vieler gemeinsamer Einschätzungen zeigten sich dabei zwei verschiedene Stoßrichtungen.
Während Thiele dafür plädierte, vor allem an Universitäten und im kulturellen Vorfeld ein rechtes Gegenangebot aufzubauen, um die linke Hegemonie zu brechen, verfolgte Dröse stärker einen parlamentarischen Ansatz. Er sprach sich dafür aus, dass die Partei dem Thema Linksextremismus mehr Aufmerksamkeit widmet und dafür mehr Personal, Zeit und finanzielle Mittel bereitstellt, um Recherchen, Initiativen und politische Vorstöße systematisch auszubauen.
In diesem Zusammenhang wurde auch auf einen Beschluss des vergangenen AfD-Landesparteitags in Bayern verwiesen. Dort wurde ein Antrag angenommen, der die Einstufung der Antifa als Terrororganisation und ein Verbot der Antifa anstrebt. Auch wenn dabei noch vieles offen und unscharf formuliert sei, könne dieser Beschluss nach Einschätzung der Teilnehmer ein erster politischer Schritt sein, auf den sich künftig aufbauen lasse.
Vernetzung und Impulse für die weitere Arbeit
Der Schwerpunkttag im Castell Aurora zeigte vor allem eines: Das Thema Linksextremismus wird auch im patriotischen Lager stärker als eigenständiges Problemfeld wahrgenommen. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung bot die Veranstaltung den Teilnehmern ausreichend Zeit zur Vernetzung und lieferte zahlreiche Anregungen für die weitere politische und publizistische Arbeit.
Grüne Aufregung
Anstatt sich bei der Veranstaltung selbst über Linksextremismus zu informieren, versuchte die grüne Extremismussprecherin im oberösterreichischen Landtag, Anne-Sophie Bauer, den Schwerpunkttag im Castell Aurora zu skandalisieren. Offenbar hat sie keine Freude damit, wenn gewalttätige Antifa-Gruppen und deren Netzwerke offengelegt werden.
Mehr über das Castell Aurora in dieser "Info-DIREKT Video-Reportage":






