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Boßdorf über die EU-LGBTQ-Agenda: „Das Ziel ist ein völlig entwurzelter Mensch"

21. März 2026 / LGBTQ

Boßdorf über die EU-LGBTQ-Agenda: „Das Ziel ist ein völlig entwurzelter Mensch"
Bild Irmhild Boßdorf, EU-Abgeordnete: Info-DIREKT

EU-Abgeordnete Irmhild Boßdorf (AfD) spricht im "Info-DIREKT Video-Interview" über die LGBTQ-Agenda, die von der EU mit großem Einsatz vorangetrieben wird. Was als Gleichstellungspolitik verkauft wird, dient laut Boßdorf einem ganz anderen Ziel: der Entwurzelung des Menschen.

Im Gespräch mit Info-DIREKT erklärt Boßdorf, die im FEMM-Ausschuss des EU-Parlaments sitzt, wie die LGBTQ-Agenda seit 1995 aus den Institutionen der EU heraus aufgebaut wurde. In fünf Jahren fließen 110 Milliarden Euro in Gender-Mainstreaming-Projekte hinein.

Gender Pay Gap betrifft nur Mütter


Eines der Lieblingsthemen im EU-Parlament sei das sogenannte Gender Pay Gap. Boßdorf stellt klar: Wenn man Ausbildung, Studienabschlüsse, Wochenarbeitszeit und Fortbildung ehrlich vergleiche, müssten Männer eigentlich deutlich mehr verdienen als Frauen. Eine tatsächliche Zahlungslücke gebe es nur bei Müttern. Genau dort setze die rechte Fraktion an:
„Wir kämpfen dafür, dass die Rechte der Mütter gestärkt werden, dass die Mutterarbeit, die sogenannte Care-Arbeit, eben auch bezahlt und anerkannt wird."

EVP auf „brutalem Linkskurs"


Auf die Frage, ob die konservativen Parteien der EVP - also ÖVP, CDU und CSU - bei diesen Themen als Verbündete taugen, antwortet Boßdorf mit einem klaren Nein:
„Mit der EPP ist es extremst schwierig. Die sind wirklich auf brutalem Linkskurs."

Die einzige produktive Zusammenarbeit im FEMM-Ausschuss finde zwischen den Europäischen Konservativen und Reformern (EKR), den Patrioten für Europa - darunter die FPÖ - und ihrer eigenen Fraktion statt.

„Ein Verbrechen an der Menschheit"


Das eigentliche Ziel hinter der Gender-Agenda sei „ein völlig entwurzelter Mensch, der keine familiären Bindungen mehr kennt, der überhaupt nicht mehr weiß, wo er hingehört". Besonders die Einbeziehung von Transpersonen in die LGBTQ-Begrifflichkeiten sei problematisch, Boßdorf wörtlich:
„Was da gemacht wird, das ist tatsächlich ein Verbrechen an der Menschheit,"

Brandmauer bröckelt


Trotz allem zeigt sich die EU-Abgeordnete vorsichtig optimistisch. Die Mehrheiten im EU-Parlament würden sich langsam neu sortieren. Als Beispiel nennt sie eine gewonnene Abstimmung über sichere Herkunftsländer, bei der die Christdemokraten mit den rechten Fraktionen stimmten:
„Wir sind hier im EU-Parlament in der Lage, die Brandmauer immer wieder zu durchbrechen und zu zeigen, dass wir sehr wohl mit anderen Parteien zusammenarbeiten können."

Jetzt Interview ansehen


Das vollständige "Info-DIREKT Video-Interview" mit Irmhild Boßdorf kann hier angesehen werden:

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