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Herbert Kickl zeigt im OE24-Sommergespräch, wie man es macht

04. September 2026 / Medien

Herbert Kickl zeigt im OE24-Sommergespräch, wie man es macht
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Im diesjährigen OE24-Sommergespräch behauptete sich Herbert Kickl gewohnt souverän gegenüber den Versuchen der Moderatorin Isabelle Daniel, ihn in eine Falle zu locken, und machte dabei einen politisch wichtigen Schachzug, von dem noch viele rechte Politiker etwas lernen können.

Ein Kommentar von Gerwin Lovrecki

Der FPÖ-Chef legte dieses Jahr in seinen Ausführungen einen ganz besonderen Wert auf die wirtschaftliche Situation im Land. Er forderte vor allem eine rasche Entlastung für heimische Unternehmen und Betriebe in Form von echtem Bürokratieabbau, dem Reduzieren der horrenden Energiepreise sowie dem Ausstieg aus den erst vor kurzem beschlossenen Klimazielen für 2040. Im Zuge dessen soll auch die CO2-Abgabe fallen. Kickl betonte auch, dass er keinen Klassenkampf führen wolle. Unternehmer und Arbeitnehmer dürfe man nicht gegeneinander ausspielen. Steuerfreie Überstunden sieht er ebenfalls als entlastende Möglichkeit, zudem müsse der Staat endlich auf der Ausgabenseite und bei sich selbst einsparen.

Kampf gegen Massenmigration und Islamisierung


Kickl entlarvte im Hinblick auf den Kampf gegen die Islamisierung die Nebelgranaten, die aktuell von Kanzler Stocker und der ÖVP gezündet werden. Gerade das jetzt so groß von der Regierung angepriesene Verbot gegen den „politischen Islam“ wurde nämlich erst letztes Jahr nach einem diesbezüglichen FPÖ-Antrag von der ÖVP abgelehnt. Auch den Schwindel rund um die angeblich so zahlreichen Abschiebungen ließ er auffliegen. So sollen zum Beispiel im Jahr 2025 nur 131 Syrer abgeschoben worden sein, während im selben Zeitraum erneut über 6.000 nach Österreich gekommen seien.

Keine Distanzierung


Dann kam, was kommen musste. Isabelle Daniel erwähnte den vom „Standard“ künstlich erzeugten „Skandal“ zwischen der Freiheitlichen Jugend und der Identitären Bewegung. Immer wieder versuchte sie dabei, Kickl zu einer Distanzierung zu drängen, doch der war davon wenig beeindruckt. Der FPÖ-Obmann machte zwar deutlich, dass es ganz klare Grenzen für ihn gebe, zum Beispiel bei Gewalt oder dem Versuch, die Demokratie zu stürzen, doch weder zur FJ noch zur IB ging er auf Distanz. Eine Erfolgsstrategie, die sich übrigens auch gerne noch andere Politiker aus der FPÖ abschauen sollten.

Auch bezeichnete er die gesamte Standard-Geschichte als äußerst dubios und verwies darauf, dass die Standardredaktion scheinbar ganz klare anti-FPÖ Ziele verfolge. Abschließend betonte er noch einmal, dass prinzipiell jeder willkommen sei, der für die patriotische Sache kämpfen möchte.

Jetzt ansehen und selbst eine Meinung bilden:


Das ganze OE24-Sommergespräch gibt es hier nachzusehen.

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