Nachdem in den letzten Wochen medial über „Spitalstouristen“ diskutiert wurde – also etwa Niederösterreicher, die in Wien medizinische Leistungen beziehen –, ist die Diskussion nun endlich beim Kern der Sache angelangt: den Krankenhausaufenthalten von ausländischen Staatsangehörigen. Florian Klenk, Chefredakteur einer linken Stadtzeitung, gefällt das gar nicht!
Ein Kommentar von Michael Scharfmüller
Die Wut des Falter-Chefredakteurs richtet sich gegen die Kronen Zeitung, die aufdeckte, wie viele stationäre und ambulante Krankenhausaufenthalte durch Menschen aus Afghanistan, Pakistan, afrikanischen Ländern, Syrien, Indien, der Türkei, dem Iran, der Ukraine und dem Irak verursacht wurden. In den Jahren 2015 bis 2024 waren das fast 21,9 Millionen Aufenthalte.
Beschwerde beim Presserat
Aus Sicht von Klenk ist die Veröffentlichung dieser Zahlen untragbar. In einer Beschwerde an den Presserat, die er auf Facebook veröffentlichte, meint er, die „Krone“ habe damit gegen den Ehrenkodex des privaten Vereins verstoßen. Seine Begründung:
„Der Artikel stellt Menschen aufgrund ihrer Herkunft pauschal als Belastung und Kostenfaktor für das Gesundheitssystem dar.“
Zudem sei der Begriff „Spitalstouristen“ diskriminierend, Nationalitäten würden „stigmatisiert“ und außerdem fehle eine „differenzierende Einordnung“.
Das Grundproblem linker Haltungsjournalisten
Genau hier liegt das Problem linker Haltungsjournalisten: Sie wollen die Öffentlichkeit vor Informationen schützen, die nicht zu ihrer eigenen Ideologie passen. Wer diese ideologischen Scheuklappen und Maulkörbe linker Meinungsmacher ignoriert und die Wahrheit schreibt, macht sich zur Zielscheibe der völlig abgehobenen Medienschickeria und ihrer Helferlein.
Kampf um Deutungshoheit
Das hat zwei Gründe. Zum einen findet ein Kampf um Deutungshoheit statt. Linke Journalisten wollen Einwanderung um jeden Preis als etwas Buntes, Bereicherndes und ausschließlich Positives darstellen. Deshalb werden nicht nur die zahlreichen negativen Auswirkungen des Bevölkerungsaustauschs kleingeredet, sondern der gesamte Bevölkerungsaustausch als etwas ganz Tolles dargestellt – sofern er nicht als „rechtsextreme Verschwörungstheorie“ gebrandmarkt und geleugnet wird.
Die Weigerung erwachsen zu werden
Zum anderen verhalten sich viele Linke wie kleine Kinder, die um jeden Preis in ihrer Traumwelt verharren wollen und meinen, es sei eine herausragende Leistung, wenn man sich weigert erwachsen zu werden. Jede nüchterne Einordnung der Masseneinwanderung empfinden sie als Angriff auf ihr kindliches Gemüt. Deshalb greifen sie jeden an, der ihr naives Weltbild mit der Realität konfrontiert.
Gefahr für Meinungs- und Pressefreiheit
All das wäre nicht tragisch, wenn der Staat, seine Institutionen und die Regierungen nicht längst von gefährlichen linken Hirngespinsten durchsetzt wären. Wir leben in einer Zeit, in der gut vernetzte Journalisten, fragwürdige Vereine (sogenannte NGOs) und Politiker zahlreiche Mittel haben, um all jene zu bekämpfen, die den Mut haben, die Realität an- und die Wahrheit auszusprechen. Denunziationen beim privaten Verein Presserat sind dabei nur eine Möglichkeit. Der „Digital Services Act“ und andere Gesetze sind weitere Möglichkeiten, die das Establishment nutzt, um die Bürger klein und sich selbst im Sattel zu halten. Die Meinungsäußerungsfreiheit, die Pressefreiheit und damit die Demokratie sind dadurch in Gefahr.






