Mit einem riesigen Banner und unzähligen Papierfliegern demonstrierten Aktivisten der Kampagne „Save Europe Act“ am 26. September auf dem Wiener Ballhausplatz direkt vor dem Bundeskanzleramt und der Hofburg. Die Aktion ist Teil der sogenannten „European Shield Tour“.
Auf dem Banner war die Forderung „Remigration saves Europe“ zu lesen. Die Papierflieger standen nach Angaben der Veranstalter symbolisch für eine „Remigration Airlines“. Mit der Aktion wollten die Teilnehmer ihre Forderung nach Remigration und geschlossenen Grenzen sichtbar machen. Bei der Kundgebung sprachen unter anderem Identitären-Chef und Buchautor Martin Sellner. Er erklärte, Heimat, Freiheit und Tradition seien jene Werte, die man den politischen und wirtschaftlichen Eliten entgegensetze.
Der „Save Europe Act“ fordert einen Stopp der außereuropäischen Masseneinwanderung, konsequente Rückführungen und eine grundlegende Neuausrichtung der europäischen Migrationspolitik. Initiiert wurde die Kampagne von Martin Sellner und der niederländischen Aktivistin Eva Vlaardingerbroek.
Breite Unterstützung in ganz Europa
Nach Angaben der Organisatoren haben bislang rund 750.000 Menschen die dazugehörige Petition unterzeichnet. Mehr als 150.000 Unterstützer hätten sich zudem als freiwillige Helfer registriert. Aktionen und Treffen fänden mittlerweile in 15 Ländern und 80 Städten statt.
Mit der „European Shield Tour“ wollen die Initiatoren ihre Forderungen in mehreren europäischen Hauptstädten präsentieren. Nach der Wiener Aktion sind weitere Stationen in Pressburg und Prag angekündigt.
Weitere Infos
Hier kann die Petition unterzeichnet werden: Save Europe Act
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