Bei seiner Festrede in der Wiener Hofburg anlässlich der 70-Jahr-Feier der FPÖ sprach Bundesparteiobmann Herbert Kickl darüber, welche Kernaufgaben seine Partei zu erfüllen habe und was die FPÖ grundsätzlich von den anderen Parteien unterscheide.
Ein Kommentar von Christoph Grubbinder
Kickl sieht Österreich an drei zentralen Fronten bedroht:
- Das erste Grundproblem sei der fortschreitende Verlust der staatlichen Souveränität, da Österreich immer mehr Eigenständigkeit an übernationale Gebilde wie die EU oder die WHO abgebe.
- Als zweite Gefahr benannte er den systematischen Raub der individuellen Freiheit der Bürger unter dem Vorwand von Krisen und dem Kampf gegen vermeintliche Falschinformationen.
- Das dritte Problem sei die gezielte Zerstörung der gesellschaftlichen Homogenität durch eine Politik der falschen Toleranz und politischen Feigheit.
Ohne Homogenität keine Sicherheit und kein Wohlstand
Die Homogenität werde durch die anhaltende Massenmigration gefährdet, was eine Kettenreaktion ausgelöst habe. Für jeden Staat sei es jedoch wichtig, dass seine Bürger durch „ein gemeinsames Wertefundament und durch eine gemeinsame Sprache verbunden sind“. Kickl wörtlich dazu:
„Weil ohne diese Homogenität gibt es auch keine Stabilität, und ohne Stabilität gibt es keine Sicherheit, und ohne Sicherheit gibt es keinen Wohlstand.“
Durch falsche Toleranz verliere der Staat seine Seele und Unverwechselbarkeit. Die FPÖ positioniere sich daher als einzige Kraft für eine „Festung Österreich“, um die eigene Bevölkerung durch einen strikten Asylstopp und konsequente Remigration zu schützen.
ORF blendet Realität aus
In der Berichterstattung des ORF über Kickls Rede wurde übrigens behauptet, Kickl habe die vielen Krisen in der FPÖ-Geschichte einfach ausgeblendet. In Wahrheit sprach der FPÖ-Chef die schwierigen Zeiten, Spaltungen und Skandale der letzten Jahrzehnte jedoch ganz offen an. Dabei beschrieb er die Wiederauferstehungen der FPÖ nach schweren Rückschlägen als die eigentliche Leistung hinter dem Parteijubiläum.
Die Grundlage für diese Erfolgsgeschichte sei keine „Laune des Schicksals“ und „kein pures Glück“, sondern das weltanschauliche Fundament der Partei und die „Opferbereitschaft ihrer Mitglieder“:
„Ich möchte es mit den Worten von Friedrich Nietzsche zitieren: Wer ein Warum zum Leben hat, der kann jedes Wie ertragen. Und unsere Liebe zur Freiheit und unsere Liebe zur Heimat, sie hat uns in diesen schweren Zeiten überleben lassen und dann hat sie uns größer und stärker gemacht.“
Freilich wollen linke Journalisten solche selbstbewussten Aussagen nicht hören und schon gar nicht weiterverbreiten. Sie würden sich lieber eine unterwürfige FPÖ wünschen, die sich bei ihrem Jubiläum für ihr Dasein rechtfertigt und um Anerkennung bettelt. Unter der Führung von Herbert Kickl wird es jedoch genau das nicht geben. Gemeinsam mit seiner Mannschaft hat er die FPÖ zur stärksten Kraft in Österreich gemacht.






