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Die Feuerzangenbowle - Ein Buch und drei Filme (Sonntagsstück #63)

21. Dezember 2025 / Sonntagsstück

Die Feuerzangenbowle - Ein Buch und drei Filme (Sonntagsstück #63)
Das Sonntagsstück von Karl Sternau

Heute ist der vierte Advent. Viele gehen zum letzten Mal auf den Christkindlmarkt und trinken dort vielleicht eine Feuerzangenbowle. Ich möchte heute das Buch und seine Verfilmungen vorstellen.

Ein Sonntagsstück von Karl Sternau

Die Feuerzangenbowle wird allgemein mit dem hervorragenden Schauspieler Heinz Rühmann verbunden. Er spielte gleich zweimal die Hauptrolle des Hans Pfeiffer (mit drei f). Dr. Pfeiffer geht als Erwachsener aus Spaß in ein Gymnasium, um die Schulzeit mit allen Streichen zu erleben. Die Schnapsidee kommt ihm, als er mit Bekannten Feuerzangenbowle trinkt.

Roman lange unveröffentlicht


„Die Feuerzangenbowle“ wurde von Heinrich Spoerl, der mehrere humoristische Romane schrieb, verfasst. Spoerl fand lange keinen Verleger für seinen Schulroman und er wurde erst 1933 in der Tageszeitung „Mittag“ publiziert. Im selben Jahr erschien auch die erste Buchauflage und die Filmrechte wurden verkauft.

Erster Film „So ein Flegel“


1934 kam der Film „So ein Flegel“ mit Heinz Rühmann ins Kino. Das Drehbuch stammte nicht von Spoerl, sondern von Hans Reimann. Es weicht deutlich vom Roman ab. So gibt es zwei Brüder Pfeiffer (beide spielt Rühmann) und das namensgebende Getränk kommt im Film nicht vor. Dennoch kann ich die Verwechslungskomödie empfehlen.

Populärste Verfilmung von 1944


Zehn Jahre später kam die zweite Verfilmung – dieses Mal mit dem Originaltitel – ins Kino. Das Drehbuch hielt sich nah an das Buch, was auch daran lag, dass es dieses Mal von Spoerl selbst verfasst wurde. Diese Fassung wird bis heute immer wieder gezeigt – auch an zahlreichen Universitäten und Christkindlmärkten. Der Kultfilm wurde sogar in der DDR im Fernsehen gezeigt.

„Feuerzangenbowle“ in Farbe


1970 wurde „Die Feuerzangenbowle“ ein drittes Mal verfilmt. Im Rahmen der beliebten „Lümmel von der ersten Bank“-Reihe und anderen Paukerfilmen wurde Spoerls Roman erstmals in Farbe auf die Leinwand gebracht. Die Rolle des Dr. Pfeiffer übernahm dieses Mal Walter Giller. Diese Version reicht aber nicht an Rühmanns zweite Verfilmung heran. Heinz Rühmann wird im kollektiven Gedächtnis immer der einzig wahre „Pfeiffer“ bleiben.

Hier kann das Buch gelesen werden:


https://archive.org/details/DieFeuerzangenbowle/page/n1/mode/2up

Hier kann die erste Fassung mit Heinz Rühmann angesehen werden:



Hier kann die berühmte zweite Verfilmung mit Heinz Rühmann angesehen werden:


Hier können Ausschnitte der Fassung mit Walter Giller angesehen werden:


Über die Sonntagsstücke:


Karl Sternau präsentiert jeden Sonntag ein mehr oder weniger geistiges Fundstück aus der weiten Welt des Internets. Sollte ein hier geteilter Link nicht mehr funktionieren, waren Sie mit Ihrer Lektüre zu spät dran. Über Rückmeldungen zu den Sonntagsstücken sowie Ideen für weitere Sonntagsstücke freuen wir uns: [email protected]

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