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Film-Doku über Asterix-Erfinder Uderzo (Sonntagsstück #81)

26. April 2026 / Sonntagsstück

Film-Doku über Asterix-Erfinder Uderzo (Sonntagsstück #81)
Das Sonntagsstück von Karl Sternau

Dieses Jahr wird kein neuer Asterix erscheinen. Band 42 wird frühestens 2027 auf den Markt kommen. Bis dahin empfehle ich eine Dokumentation über den Erfinder von Asterix.

Ein Sonntagsstück von Karl Sternau

Im letzten Jahrzehnt hat sich ein Zwei-Jahres-Rhythmus bei der Veröffentlichung neuer „Asterix“-Bände eingebürgert. Da das letzte Album (Band 41) im vergangenen Jahr erschien, bedeutet das, dass 2026 ein Jahr ohne Asterix sein wird. Dafür ist seit Kurzem eine ältere Dokumentation über den Zeichner Albert Uderzo frei verfügbar.

Entstehung


Zusammen mit dem Texter René Goscinny entwickelte Uderzo das gallische Dorf mit seinen berühmten Bewohnern Asterix, Obelix und Idefix. In den Comicalben sind zahlreiche Anspielungen versteckt, die man beim ersten Lesen nicht unbedingt entdeckt. Die Dokumentation präsentiert einige Beispiele. Außerdem wird der Beginn der Zusammenarbeit der beiden Künstler dargestellt – ebenso wie Goscinnys plötzlicher Tod im Jahr 1977.

Asterix darf nicht sterben


Zahlreiche Medien schrieben damals vom Ende der Serie „Asterix“. Auch Uderzo dachte zunächst so, kam dann aber zum Glück zu dem Schluss, die Geschichten um die gallischen Krieger allein fortzusetzen. Als er später wegen Arthrose nicht mehr zeichnen konnte, übergab er „Asterix“ an Didier Conrad, der die Bände bis heute zeichnet. So überlebte Asterix auch seinen zweiten Erfinder Uderzo, der 2020 verstarb.

Deutsche Erstveröffentlichung


In der Dokumentation wird leider nicht erwähnt, dass es Rolf Kauka war, der Asterix und Obelix als „Siggi und Babarras“ erstmals ins Deutsche übertrug. Kauka setzte sie jedoch in einen modernen Kontext: Das Römische Reich wurde zu „Natolien“, in dem die Römer mit amerikanischem Akzent sprechen, das gallische Dorf zu „Bonnhalla“, der Hinkelstein zum Sinnbild für den Schuldkomplex und der geknebelte Barde Troubadix zum „Parlame(n)t“. Diese stark vom Original abweichende Fassung kostete Kauka letztlich die Rechte an Asterix und löste einen Skandal aus.

Hier kann die Dokumentation von 2002 angesehen werden:



Über die Sonntagsstücke:


Karl Sternau präsentiert jeden Sonntag ein mehr oder weniger geistiges Fundstück aus der weiten Welt des Internets. Sollte ein hier geteilter Link nicht mehr funktionieren, waren Sie mit Ihrer Lektüre zu spät dran. Über Rückmeldungen zu den Sonntagsstücken sowie Ideen für weitere Sonntagsstücke freuen wir uns: [email protected]

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