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Ukraine-Geldtransport: FPÖ fordert Aufklärung und Zahlungsstopp an die Ukraine

10. März 2026 / Korruption

Ukraine-Geldtransport: FPÖ fordert Aufklärung und Zahlungsstopp an die Ukraine
Bilder der FPÖ-Generalsekretäre Christian Hafenecker und Michael Schnedlitz: Alois Endl - www.aloisendl.net; Bildkomposition: Info-DIREKT

40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro und neun Kilogramm Gold: Die in Ungarn gestoppte Geldtransporter aus Österreich werfen massive Fragen auf. Die FPÖ-Generalsekretäre Christian Hafenecker und Michael Schnedlitz fordern lückenlose Aufklärung und einen sofortigen Zahlungsstopp an die Ukraine.

In einer Pressekonferenz am heutigen Dienstag legten die beiden FPÖ-Generalsekretäre die brisanten Details des Skandals offen: Am 5. März wurden auf dem Weg von Österreich in die Ukraine zwei Geldtransporter von ungarischen Behörden wegen Geldwäscheverdachts gestoppt. Ausgangspunkt der Transporte war die Raiffeisenbank International in Wien. Hier ein Video des Polizeieinsatzes:

Nur die Spitze des Eisbergs

Der aktuelle Fall ist laut Hafenecker nur die Spitze des Eisbergs. Seit Jänner 2025 sollen auf dieser Route insgesamt rund 900 Millionen US-Dollar, 400 Millionen Euro und 146 Kilogramm Gold transportiert worden sein. Der FPÖ-Generalsekretär stellte die naheliegende Frage:

„Warum muss man so viel Geld physisch durch Europa karren? Da drängt sich die Vermutung auf, dass man schlicht und ergreifend digitale Spuren vermeiden wollte!“

Besonders brisant sei der klare Österreich-Bezug: Auf den beschlagnahmten Goldbarren finden sich teils Prägungen der Münze Austria. Hafenecker dazu:
„Diese Goldbarren sind der Schlüssel zur Aufklärung des gesamten Finanzflusses und dieser Schlüssel liegt in den Händen der Österreicher. Wir sind nicht nur Zuseher, wir sind der Ausgangspunkt dieser verdächtigen Transporte!“

Drei mögliche Szenarien


Hafenecker benannte bei der Pressekonferenz drei mögliche Gründe für den Transport:
  1. Legaler Banknotenhandel durch die Raiffeisenbank – was allerdings weder die Mitführung von Goldbarren noch die Begleitung durch einen ehemaligen ukrainischen Geheimdienstgeneral erklären würde.
  2. Verdeckte Finanzierung von Schattenwirtschaft – wobei Österreich dann als Drehscheibe fungiert hätte.
  3. Geldwäsche und Korruption – mit der Frage, ob auch österreichische Steuergelder betroffen sind.

Schnedlitz fordert sofortigen Zahlungsstopp


FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz forderte einen sofortigen Stopp aller Zahlungen an die Ukraine und die Prüfung jedes bisher überwiesenen Steuer-Euros. Über das Ausmaß der bisherigen Ukraine-Unterstützung sagt er:
„Insgesamt sind 3,26 Milliarden Euro österreichisches Steuergeld bisher in die Ukraine geflossen. Das sind 800 Euro pro Haushalt, die jeder österreichischen Familie fehlen!“

Das Geld lande nicht bei der notleidenden Bevölkerung, sondern in einem „dokumentierten Korruptionssumpf“: Mehr als 1.500 Personen werden von den ukrainischen Antikorruptionsbehörden angeklagt. Schnedlitz dazu:
„Wir finanzieren ein zum Teil kriminelles System der Extraklasse, ein mafiöses Netz, das selbst im Angesicht eines Kriegs keine Skrupel kennt und bis ins engste Umfeld von Präsident Selenskyj reicht!“

Interessant in diesem Zusammenhang ist die offene Drohung Selenskyjs, Orbán ein Killerkommando zu senden.

Schnedlitz klärte in der Pressekonferenz über die Hintergründe der von Ungarn inhaftierten Ukrainern auf. So sei der Chef des gestoppten Konvois ein mehrfach entlassener SBU-General gewesen, der in Verbindung mit Korruption stehe. Schnedlitz wörtlich:

„Das sind die ›seriösen Bankmitarbeiter‹, die hier Gold und Bargeld teils in Plastiksäcken durch Europa transportieren.“

Ungarn greift durch – Österreich schaut zu


Dass ausgerechnet Ungarn die Geldtransporter aufgreifen musste, wirft ein bezeichnendes Licht auf die österreichischen Behörden. Obwohl der Transport in Wien seinen Ausgang nahm, wurde hierzulande offenbar niemand tätig. Schnedlitz brachte das Behördenversagen auf den Punkt:
„Ich frage mich, was die Direktion für Staatsschutz beruflich macht!“

Kritiker könnten meinen, dass der Staatsschutz in Österreich nur eine Hauptaufgabe hat, die ÖVP vor der FPÖ und ihrem Umfeld zu schützen. Mehr dazu hier: "Aktionsplan gegen Rechtsextremismus" - Eine Gefahr für die Demokratie

Offene Doppelstandards im Umgang mit Bargeld


Wie grotesk die Situation ist, verdeutlicht der Politblogger und Unternehmer Gerald Markel mit einem persönlichen Erlebnis auf Telegram: Als Geschäftsführer eines mittelgroßen Immobilienunternehmens habe er dreimal innerhalb einer Woche jeweils 15.000 Euro vom eigenen Firmenkonto abgehoben. Beim dritten Mal sei er von einem Bankmitarbeiter gebeten worden, genau anzugeben, wofür er sein eigenes Geld in bar verwenden wolle. Der Grund: In Österreich werde die Behebung mehrerer größerer Barabhebungen innerhalb weniger Tage routinemäßig als Geldwäscheverdachtsmeldung an die Finanzmarktaufsicht gemeldet.

Markels Gegenüberstellung: Wenn aber eine ukrainische Bank in Österreich Millionen in Währungen bestelle, die in der Ukraine gar nicht als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert werden, dazu noch neun Kilogramm Gold, und sieben Personen mit zwei Kastenwagen auftauchten, um die Geldsäcke einzuladen – dann bezeichne die Raiffeisen das als „Routinetransport“ und den Geldwäscheverdacht als „lächerlich“. Keine Finanzpolizei, keine Nachfragen, keine Alarmglocken.

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz bringt diese Zwei-Klassen-Behandlung auf eine ähnliche Formel:

„Während jeder normale Bürger bei einer Bareinzahlung von etwa 15.000 Euro wie ein Krimineller behandelt wird, wird über eine Milliarde Euro quer durch Europa geschippert und es interessiert keinen. Von dieser Zwei-Klassen-Behandlung haben die Menschen die Nase voll!“

Hafenecker kündigte eine umfassende parlamentarische Untersuchung an – durch Anfragen an den Bundeskanzler sowie an die zuständigen Minister für Finanzen, Inneres, Justiz, Äußeres, Wirtschaft und Landesverteidigung.

Hier die Pressekonferenz als Video zum Nachschauen:



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