Die neue Mittelschule: Eine sozialistische Totgeburt

Neue Mittelschule
Bild Frau: pixabay.com (CC0); Bild Josef Ebersteiner: J. Ebersteiner

Es sind umfassende Reformen der Neuen-Mittelschule dringend notwendig! Zu begrüßen sind die Pläne des Bildungsministeriums, die Neue-Mittelschule einer generellen Reform zu unterziehen. Wie im Regierungsprogramm vereinbart, stellt diese Reparatur der sozialistischen Totgeburt Neue-Mittelschule eine zukunftsweisende Maßnahme dar, um die Zukunft unserer Kinder abzusichern.

Ein Kommentar von Josef Ebersteiner

Massive Kritik des Rechnungshofes

Dabei sei nicht nur die massive Kritik des Rechnungshofes oder etwa der große Wunsch aus der Praxis nach größeren „Sanierungsmaßnahmen“ ausschlaggebend, sondern auch die erschreckenden Zahlen im Zusammenhang mit jenen Kindern, die nach Abschluss der Pflichtschule nicht sinnerfassend lesen konnten und über mangelnde Kenntnisse etwa in Mathematik verfügen.

Rückkehr zu Leistungsgruppen

Wesentlich wird dabei sein wie im Regierungsprogramm wörtlich festgehalten wird, die flexible Umsetzung der inneren Differenzierung sein, sprich die Abkehr vom Teamteaching, aber auch die Ermöglichung der Rückkehr zu Leistungsgruppen und Fördergruppen.

Der Bildungsminister Heinz Faßmann plant eine Rückkehr von der derzeit siebenteiligen zu einer fünfstufigen Notenskala an den Neuen-Mittelschulen. Es soll auch an den Neuen-Mittelschulen das verankerte Teamteaching überdacht werden. Nach Kritik daran wurde dies 2015  geändert. Seither sind die Zusatzstunden nicht nur auf die Hauptfächer beschränkt, außerdem können sie nicht nur für Teamteaching. sondern auch für andere Förderungsmaßnahmen verwendet werden.

Diese Möglichkeit will Faßmann nun nutzen. Im Rahmen der Schulautonomie könnten auch klassenübergreifende lerngruppenspezifische Differenzierungen vorgenommen werden, um kleinere Lerngruppen zu bilden, die auf das unterschiedliche Leistungsniveau angepasst sind.

Kein Mangel an Selbstüberschätzung

Aber die Sozis und sonstige Träumer, hatten viel Kritik übrig, aber keine Vorschläge. Aber was soll man von Donau-Berlusconi eigentlich erwarten. Er sagte als er „Politiker“ wurde: „Ich habe die ÖBB saniert“. Was er aber nicht sagte, dass er Milliarden Steuergelder in die ÖBB vernichtet hat, sonst hätte er nämlich diese in die Pleite geschickt. Mich wundert ja überhaupt, dass Christian Kern den Mund aufmacht, ohne an seiner Seite den Tal Silberstein zu wissen. Tal Silberstein ist jener SPÖ-Berater, der von der Interpol per Haftbefehl gesucht wurde, und in U-Haft war.

Über den Autor

Josef Ebersteiner ist Journalist in Ruhe und ehemaliger Gemeinderat (FPÖ).

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