Deutscher Bundestag: dünnhäutige Politiker vertragen weder Fragen noch Kritik

Bild: Screenshot von Twitter

Völlig hysterisch reagierten etablierte Politiker und Medien auf eine völlig harmlose Frau, die im deutschen Bundestag Politikern unangenehme Fragen stellte. Vom Mainstream abweichende Meinungen oder gar kritische Fragen sind nicht mehr erwünscht, sie werden gar als „Angriff auf die Demokratie“ abgewertet.

Von Michael Mayrhofer

Fragen, die nicht zuvor von der Obrigkeit diktiert wurden, Fragen die von der Einheitsmeinung des Mainstreams abweichen: Diese sind inzwischen nicht mehr nur unerwünscht, sie werden als „Bedrohung“ gewertet. Die Regierenden haben keine Lust mehr, sich mit dem Pöbel abzugeben. Das nennen sie „Demokratie“.


Aktivistin will sich korrekt verhalten haben

Ausgerüstet mit einem Smartphone spazierte eine Dame in einem Gang des Bundestags herum, um Bundestagsabgeordnete zu fragen, ob sie für oder gegen das dritte Corona-Gesetz der Bundesregierung stimmten werden. Dabei führt sie selbst an, dass sie niemanden ohne Zustimmung gefilmt hätte. Vielmehr wäre das Gerät stets zu Boden gerichtet gewesen, bis die jeweiligen Personen Bereitschaft signalisiert hätten, mit ihr zu reden.

Ein sehr vollständig erscheinendes Video des Sachverhalts wird exklusiv bei Reitschuster.de gezeigt. Daraus ergibt sich wie so oft im Vergleich zu den infamen Mainstream-Unterstellungen ein gänzlich anderes Bild.

Unwahre Vorwürfe gegen AfD

Einem Mitglied des Bundestages, dem AfD Abgeordneten Hansjörg Müller, wird vorgeworfen, die Dame in das hohe Haus eingeschleust zu haben. Die politisch schwer schlagseitige TAZ bezeichnet das als Tabubruch. Müller bezeichnet diese Darstellungen als unwahr. Dieser schreibt in einer Presseaussendung:

„Am 18. November 2020 morgens hatte ich angemeldete Gäste in den Bundestag eingeladen, die sich natürlich an die Regeln hielten. Bei deren Einlass verschaffte sich auch eine Bloggerin ohne meine Kenntnis mit Zugang über mein Büro, was ich erst am 19. November abends erfuhr. Diese Bloggerin ging niemanden aggressiv an. Selbstverständlich stehe ich für einen respektvollen Umgang im Deutschen Bundestag. Allerdings wundere ich mich über das mediale Echo gerade jetzt, da in der Vergangenheit mehrfach radikale Linke oder Umweltaktivisten sich über Abgeordnete der Linken bzw. der Grünen unerlaubt Zugang zum Herz unserer Demokratie verschafft hatten und sich dort ungebührlich aufführten.“

Zweierlei Maß

Doch das ist nicht der einzige Vergleich, in dem zweierlei Maß im Umgang mit Aktivisten thematisiert wird. Diskutiert wird auch extreme Polizeigewalt gegen einen AfD-Abgeordneten, nur weil er keine Maske trug. Hier sieht der gleichgeschaltet operierende Medien-Mainstream keine Gefährdung der Demokratie. Wenn eine friedliche Bloggerin fragen stellt hingegen schon.

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