Kommunisten und Co.: Die Facebook-Likes des neuen Gesundheitsministers Mückstein

Bild: Freepik / @wayhomestudio; Screenshot auf Notebook - ORF; Collage: Info-DIREKT

In Kürze wird der Wiener Arzt Wolfgang Mückstein als Gesundheitsminister angelobt. Bundespräsident Van der Bellen wird wohl kaum Einwände dagegen erheben, seinen eigenen Hausarzt in das hohe Regierungsamt zu holen, der als Corona-Maßnahmen-Hardliner gilt. Eine Nachschau auf seiner Facebook-Seite ergibt wunderliche Vorlieben.

Mückstein wurde einem breiteren Publikum beim Talk im Hangar 7 am 4. März bekannt. Eine besonders gute Figur machte er dort nicht. Zum einen verdrehte er einer Diskussionsteilnehmerin das Wort im Mund, zum anderen erklärte er faktenwidrig, dass intramuskulär gespritzte Impfungen nicht in die Blutbahn übergehen würden. Für die vorgebliche Corona-Krise sah er nur zwei mögliche Lösungen: Entweder alle Menschen zu impfen oder alle im Lockdown einsperren.

Muss sich genaue Durchleuchtung gefallen lassen …

Die Nominierung als Gesundheitsminister kam offenbar sehr spontan. Zumindest dürfte bislang niemand daran gedacht haben, den Facebook-Auftritt des Mediziners zu „säubern“. Wer sich aber in einer Führungsfunktion in die Öffentlichkeit stellt, muss damit rechnen, genau durchleuchtet zu werden. Das machen die grünen Parteikollegen und diverse Vorfeldorganisationen ja auch tagein-tagaus mit allen Andersdenkenden. Und so findet sich ganz Erstaunliches.


Sympathien für Kommunisten?

So bedachte der künftige Spitzenpolitiker die Kommunistische Jugend Steiermark mit einem „Like“, eine Organisation die in Wort und Bild Marx, Engels und Lenin huldigt. Ob man daraus eine Vorliebe Mücksteins ablesen kann ist fraglich, schließlich kann man auf Facebook ja auch Dinge „liken“, über die man sich nur informieren will. Dies ließe sich aber auch mit einem Abo bewerkstelligen – man muss – rein technisch betrachtet – nicht der ganzen Welt offensiv zeigen, dass man etwas mag.

Ein „Like“ für ÖVP-Feindbild Rudi Fußi

Wenngleich es auch nicht verwundern darf, dass ein Mensch „Grüner“ Gesinnung der Armutsmigration mit besonders offenen Armen begegnet, ist die Zahl entsprechender „Likes“ durch Mückstein doch bezeichnend. „Gut“ findet er offenbar auch den umtriebigen Politberater Rudi Fußi, der soeben mit „#Beidlgate“ eine erhebliche Imagekatastrophe gegen den grünen Koalitionspartner ÖVP losgetreten hat. Ob man dort noch große Sympathien gegenüber Fußi hegt ist daher fraglich. Dagegen ist OE24-Pausenfüller Sebastian Bohrn-Mena ja noch als Lichtgestalt anzusehen.

Wehret den Anfängen

Jeder Patriot ist jedenfalls gut beraten, das politische Wirken Mücksteins genau zu beobachten. Vor nicht allzulanger Zeit äußerte Kanzler Sebastian Kurz Verständnis und Interesse für ein kommunistisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell nach dem Vorbild Chinas. Es ist nicht zu hoffen, dass diese Sympathien in Richtung einer kommunistischen Diktatur mit totaler Überwachung durch den Neuzugang in der Regierungsmannschaft sozusagen Verstärkung erhalten.

Hier Bildschirmfotos von Mücksteins Facebook-Seite (Stand: 13. April 2021, 20 Uhr):

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